Kultur - Kunst

1/2019 - Medien und frühe Bildung

Ausstellung 100 Jahre Frauenwahlrecht

Kämpfe, Wiedersprüche, Errungenschaften

AutorIn: Rosa Danner

Unter dem Titel "Sie meinen es politisch!" 100 Jahre Frauenwahlrecht in Österreich läuft seit 7.März eine Ausstellung im Volkskundemuseum Wien. Rosa Danner hat Objekte, Lektüre und Vermittlungsprogramm für die Medienimpulse unter die Lupe genommen …

 

1. Einleitung

Vorweg muss gesagt werden, dass das Volkskundemuseum ein besonderer Ort ist. Von einer Institution der Trachten und Heimattümelei hat es sich zu einem Raum verwandelt, der Alltagskultur und Praxen von allen sichtbar macht, die hier sind. Seit vielen Jahren setzt man sich kritisch mit der eigenen Ausstellungs-, Sammlungs- und Forschungspraxis auseinander. Viele Formate entstehen nicht bloß, indem etwas über jemanden bzw. etwas gezeigt wird, oftmals bringen sich jene die ausgestellt werden ein, erzählen mit, mitunter können auch Besucherinnen und Besucher selbst intensiv mitwirken. Das Volkskundemuseum ist ein "Useum", es will benützt und gebraucht werden – angreifen, mitnehmen, sich einbringen, etwas dalassen, Fotos machen ist erlaubt und erwünscht.

Außerdem ist die Ausstellung zum Frauenwahlrecht keine Ausnahme hier, mit "Am Anfang war ich sehr verliebt …" 40 Jahre Wiener Frauenhäuser 2018 und Feste. Kämpfe. 100 Jahre Frauentag 2011 sind Feminismus und Gleichstellung Themen, die wiederkehren.

Abb. 1 Ausstellungsplakat © frauenwahlrecht.at

2. Ausstellung – Einblicke in Kämpfe und Errungenschaften

"Behüte der Himmel! Sie meinen es politisch!" schrieb Karl Kraus 1907 über die Kämpferinnen für das Frauenwahlrecht. Dieses Zitat macht sehr schön deutlich, mit welche Widerständen die Akteurinnen damals konfrontiert waren. Gekonnt wird das Kraus-Zitat zum Titel der Ausstellung und gleichzeitig zu einem Schlachtruf gewendet: JA! "Sie meinen es politisch!"

Genauso wie der Zugang zum Frauenwahlrecht eine langwierig erkämpfte Errungenschaft war, ist auch die Geschichte der Ausstellung eine prekäre, meinte eine der Kuratorinnen beim Rundgang. Das externe Forschungs- und Ausstellungsteam frauenwahlrecht.at hat das interdisziplinäre Projekt von langer Hand vorbereitet, musste aber bis kurz vor der Umsetzung im Volkskundemuseum um die Finanzierung rittern.[1]

Sichtbar wird der langwierige Prozess zum Wahlrecht gleich im Eingangsbereich, eine ganze Wand wird von einer Weltkarte ausgefüllt. Um eine Chronologie des Frauenwahlrechts im globalen Vergleich zu zeigen, wird auf die Einführung des aktiven Wahlrechts auf nationaler Ebene kurz geführt.

Die Ausstellung beschränkt sich nicht bloß auf das Wahlrecht, sie möchte Einblicke in die Kämpfe von Frauen um politische Partizipation ermöglichen – von der Französischen Revolution bis in die Gegenwart. Und die Ausstellung beschränkt sich nicht auf das Volkskundemuseum alleine, aber alles der Reihe nach.

Auf drei Räumen wird das Thema aufbereitet, die Stationen funktionieren unabhängig voneinander. Ihnen liegt ein Konzept der Orte zugrunde, an denen sich Kämpfe um und Errungenschaften durch das Frauenwahlrecht gut sichtbar machen lassen bzw. greifbar werden. Die Räume spiegeln gleichzeitig Themen, die sich in der Geschichte rund um Frauenrechte wiederholen und knüpfen zugleich an Alltagssituationen an. Was dabei auch sichtbar wird: Vieles wurde erreicht, Ungleichheiten in Recht, Politik und Zusammenleben wirken dennoch bis heute fort.

Abb. 2 Wahlrechtsdemonstration der SDAP in Ottakring 1913 © Kreisky-Archiv

2.1 Raum A – Wahllokal, Wahlzellen, Plakatwände

Der erste Raum birgt neben der Weltkarte ein Wahllokal, Wahlzellen werden zu Displays, in einer Urne können die Besucherinnen und Besucher selbst über etwas abstimmen, es geht um das Wählen von 1919 bis heute. Im Zentrum der ersten Wahlzelle stehen der Wahlkampf und die Vorbereitung zur 1.Wahl am 16.2.1919. Broschüren und Wahlanleitungen damals waren wichtig, denn die Hälfte der Bevölkerung sollte zum ersten Mal wählen.

Die zweite, größere Wahlzelle fokussiert zum Einen auf die Wahlpraxis: Wie weisen sich Wählerinnen aus? Wie sehen die Stimmzettel aus? Bei den ersten Wahlen waren etwa unterschiedliche Stimmzettel zugelassen, neben denen im Wahllokal konnten auch vorgefertigte Stimmzettel auch selbst mitgebracht werden. Das waren z.B. Flugblätter von Parteien, Zeitungsausschnitte oder eine Empfehlung vom Chef. Damit waren einer Beeinflussung Tür und Tor geöffnet! Zum Anderen stellte man sich die Frage: Was wählen die Frauen eigentlich? Um das demografisch zu erheben, gab es (teils bis in die 2. Republik) verschiedenfarbige Wahlkuverts für Frauen und Männer. Die Rückseite dieser Wahlzellen zeigt das Absetzen der Nationalratswahlen 1933-45 und thematisiert auch Frauen als politische Subjekte bei Volksabstimmungen in dieser Zeit.

Frauen werden auch auf Plakaten als eigene wählende Gruppe angesprochen. Auffällig ist für 1919: Wenn Frauen dargestellt wurden, dann meist als Mutter oder Ehefrau, dort wo Kandidatinnen genannt wurden, haben sich auch die Inhalte mit Frauen beschäftigt. Auf einer Wand mit Plakaten ab 1945 finden sich zwei bemerkenswerte Beispiele der jüngeren Vergangenheit: Ein ÖVP-Sujet von 1969 zeigt ein Ehepaar, bei dem der Mann für die Frau bei der Volkspartei ein Kreuzerl am Stimmzettel macht. Das SPÖ-Sujet von 1970 zeigt eine junge Wählerin, deren Lebenstraum es anscheinend ist Hausfrau mit ein bis drei Kindern zu werden.

2.2 Raum B – Straße und Barrikaden, Autonome Frauen, SPÖ Vereinslokal, Haus-Arbeit, migrantische Wahlrechtskämpfe

Durch einen Schleier von Projektionen aus Frauentag-Demos gelangt man in den zweiten Raum, mitten auf einen "öffentlichen Platz" mit einer Barrikade und Megafon im Zentrum. Hier werden zum Einen die frühen politischen Kämpfe behandelt, denn seit 1789 wurden viele revolutionäre Bewegungen von Frauen angestoßen bzw. getragen. Bereits eine anonyme Flugschrift von 1848 stellt Forderungen nach Gleichstellung und dem Wahlrecht für Frauen. Zum Anderen wird gefragt, welche Bedeutung es für Frauen damals hatte, auf der Straße zu sein. Frauen, die sich im öffentlichen Raum bewegten und auch Demonstrierten, standen schnell unter verdacht der Unsittlichkeit. Frauen, die sich für Wahlrecht einsetzen wurden sexualisiert, als Prostituierte diffamiert, das hat Auswirkungen auf Politikerinnen bis heute. Auch nach 1919 war die Straße der Ort um für mehr Rechte gegen Gewalt oder für Selbstbestimmung über den eigenen Köper zu Kämpfen.

Rund um diesen Platz gliedern sich 4 Stationen: Das SPÖ-Vereinslokal, die SPÖ setzte sich als erste Partei für das Frauenwahlrecht ein und hier stand die politische Bildung im Zentrum. In diesen Lokalen wurden zukünftige Abgeordnete oder Gemeinderätinnen und Gemeinderäte geschult, um sich gegen bürgerliche Politikerinnen und Politiker mit mehr Bildung durchsetzen zu können. Eine zweite Station gehört den autonomen Frauen, die sich überparteilich organisierten, von der Frauenbildungsbewegung, über die Suffragetten bis zu den Autonomen Frauenzentren der 1970er Jahre. Eine dritte Station namens Haus-Arbeit macht sichtbar, dass das Private politisch ist, die Bereiche Haus und Arbeit sind bis heute bei Frauen eng miteinander verknüpft. Hier sind vier Gesetze Thema die seit 1919 die Situation von Frauen in Haus und Arbeitsleben (meist) verbessert haben: Familienrecht, Heimarbeits-, Hausgehilfinnen- und Gewaltschutz-Gesetz. Die letzte Station zeigt die Verbindung und Fortsetzung in migrantischen Wahlrechtskämpfen bis heute. Es wird in die Zukunft geblickt.

2.3 Raum C – Parlament und Plenum

Im dritten Raum dominiert das als Holzverschlag nachgebaute Parlamentsgebäude mit den Säulen, einem funktionsfähigen Rednerinnen- und Rednerpult und Bildern von den Regierungen seit 1919 als Tapeten (die Frauen sind hervorgehoben). Eine Wand wird zur "Galerie der Ersten", mit Abziehbildern von prägenden Politikerinnen und ihren Geschichten. Die bestimmende Fragen ist: Was passiert wenn, Frauen im Parlament sind oder in politischen Funktionen agieren?

Im Halbkreis, einem Nationalratsplenum ähnlich sind Pulte mit Sitzgelegenheiten, Hörstationen und Objekten angeordnet. Die Pulte greifen Themen wie Stillen/Mutterschaft im Parlament (Bsp. Christine Heinl), Verharmlosung von Sexismus im Hohen Haus (Grapschaffäre), Quoten, Körperlichkeit und Kleidung bei Politikerinnen, Politikern, Frauen in der Landes- und Gemeindepolitik auf. Dieser Raum ist sehr organisch, lädt besonders zum Vertiefen und Verweilen ein. Gleichzeitig ist er offen und mit Rednerinnen- und Rednerpult steht ein Angebot im Raum, sich selbst einzubringen, vor dem Plenum zu sprechen.

3. Vermittlung im Raum und im Dialog

3.1 Angebote im Raum

Wie bereits eingangs erwähnt versteht sich das Volkskundemuseum als "Useum", ein Ort zum Benützen und Mittun, gleichzeitig ist in der Ausstellung selbst das Thema Beteiligung und Mitsprache angelegt. Die Ausstellungsarchitektur, regt dazu an und bleibt auch selbst immer etwas in Bewegung.

In jedem Raum steht eine Wahlurne, in der über ein Thema abgestimmt werden kann, beim Parlament ist es zum Beispiel die Frauenquote unter Abgeordneten. Im Bereich Haus-Arbeit können z.B. Stofffetzen mit den Wörtern Gleicher-Lohn-für-Gleiche-Arbeit zusammengenäht werden.

An vielen Stationen gibt es Abreißbilder mit Akteurinnen und prägenden Frauen in der Wahlrechtsbewegung bzw. in der Politik. Auf der Rückseite erfährt man mehr zur Person. Besucherinnen und Besucher können sie mitnehmen und zuhause eine kleine Galerie oder einen eigenen Kanon anlegen. Im Parlamentsraum gibt es sogar eine sehr prominente "Galerie der Ersten", Frauen als Ministerin, Parteivorsitzende, Vizekanzlerin oder Nationalratspräsidentin.

Seit dem Republikjubiläum im November 2018, also vor Anstellungseröffnung, trat eine 3-teilige Wahlzelle ihre Wanderschaft an. Sie ist als Mini-Wahlrechtsausstellung an mehreren Standorten in Österreich zu sehen und wurde vor Ort jeweils mit Objekten aus der Regionalgeschichte ergänzt, um das Frauenwahlrecht mit Aspekten im lokalen Umfeld zu verbinden. Ihre nächste Station im März ist Baden.

Abb. 3 Ausstellungsraum "Parlament"  © kollektiv fischka/kramar

3.2 Workshop mit Schülerinnen und Schülern

Die Komplexität und Fülle der Ausstellung ist gut und machen einen Besuch sehr spannend, gleichzeitig ist das auch eine Herausforderung in der Vermittlung, besonders für eine jünger Zielgruppe. Die Vermittlerinnen haben sich daher ein fokussiertes und aktives 90-Minuten-Konzept überlegt, das für Schülerinnen und Schüler ab 14 Jahren geeignet ist. Kommt eine Schulklasse zum Workshop, bekommt sie zuerst einen kurzen Überblick über die gesamte Ausstellung. Dann wird die Klasse in zwei Gruppen mit jeweils 6 Teams eingeteilt, das heißt, es gibt insgesamt 12 Teams. Jedes Team bekommt jeweils einen kurzen Text mit einer Aufgabe bzw. einer Fragestellung. Hier wird ein kleiner Aspekt der Ausstellung behandelt, den sich jedes Team erarbeitet. Beispiele dafür sind Fragen zu: Körperbildern bei Politikerinnen und Politikern, das Hausgehilfengesetz, Schulbildung für Mädchen, Doppelbelastung durch Ehrenamt und Lohnarbeit, aktives/passives Wahlrecht, Barrikaden – Frauen in der Revolution. Die zwei Halbgruppen erfahren etwas über die einzelnen Stationen und recherchieren bei ihrer Aufgabe in die Tiefe.

Nach etwa 60 Minuten versammeln sich alle Teams im Parlamentsraum, zum Plenum, in dem alles gesammelt und reflektiert wird. Ziel ist ein Verständnis für Demokratie und eigenem Wahlverhalten zu entwickeln und beim Alltag der Jugendlichen anzuknüpfen. Etwa mit der Frage: Wofür, für welches Thema setzte ich mich gerne ein?

Wie im Parlament soll hier der Raum für Diskurs sein. Wer möchte, kann das Pult nutzen und eine Rede halten bzw. ein Statement abgeben. Für Schüchterne gibt es Satzanfänge als Inspiration "Meiner Meinung nach haben Jugendliche in Österreich …"

Abschließend bekommt die Klasse alle ausgearbeitet Aufgaben in einer Mappe mit, sie haben hier quasi ihren eigenen Ausstellungskatalog geschaffen, den sie zur Nachbereitung in die Schule mitnehmen können.

Eine spannende Anekdote von einer Vermittlerin: In den Workshops bisher war Klimaschutz ein großes Thema. Einige Schülerinnen und Schüler haben angemerkt, dass die Bewegung zum Klimaschutz unter Jugendliche auch sehr stark von Mädchen und jungen Frauen getragen wird.

4. Vertiefende Lektüre und Stimmen

Das Begleitbuch "Sie meinen es politisch!" 100 Jahre Frauenwahlrecht in Österreich geht im Gegensatz zur Ausstellung chronologisch vor, es liefert tiefere und breitere Einblicke, wo in der Ausstellung jeweils nur ein Schlaglicht geworfen werden konnte. Gleichzeitig versammelt der Band mit den Beiträgen auch ein Who-is-who feministischer Geschichts-, Rechts- und Politikwissenschaft. Das erste Kapitel behandelt die Vorgeschichte zum Frauenwahlrecht von 1848 bis 1918, die Diskurse, die Konflikte, die Akteurinnen auf nationaler und transnationaler Ebene werden vorgestellt. In Kapitel zwei geht es um die "Grenzen der Demokratisierung", also Hürden und Herausforderungen auf die Frauen zu Beginn gestoßen sind, wie z.B. dem Anhaften von Unsittlichkeit für Frauen die sich in der Politik betätigen. Sowie die Schwierigkeiten, einer jungen Demokratie bzw. die Auflösung dieser, mit Austrofaschismus und Nationalsozialismus. Kapitel drei behandelt die Re-Demokratisierung nach 1945, die weiter herrschende Ungleichheit sowie die neu erstarkende, konkrete Frauenpolitik, außerdem die autonome Frauenbewegung und politische Akteurinnen abseits des Parlaments – von Landeshauptfrau bis Gemeinderätin. Das Für und Wieder von Quoten, weiterhin bestehende Zugangshürden zum Wahlrecht, sowie die Frage ob Frauen überhaupt "Frauenpolitik" machen, sind Thema von Kapitel vier. In Kapitel fünf geht es um Gleichstellungsinitiativen in der österreichischen Gesetzgebung sowie um die Instrumentalisierung von Frauenpolitik etwa in der Integrationsdebatte. Das sechste und letzte Kapitel dreht sich um die Ausstellung selbst, deren konkrete Objekte und künstlerische Interventionen. All jenen, die sich für die Entwicklung von Demokratie interessieren, sei der Band als Pflichtlektüre ans Herz gelegt.

Neben dem Sammelband gibt es auch ein kleines Onlinearchiv von Audioaufnahmen[2], das Stimmen zur Ausstellung über 100 Jahre Frauenwahlrecht versammelt. Historikerinnen, Historiker sowie Expertinnen und Experten referieren über Veränderungen im österreichischen Wahlrecht und die Geschichte der Frauenrechtsbewegung. Zu hören sind unter anderem der Wiener Magistratsbeamte Otto Gmoser, er erläutert administrative Fragen und Probleme im Hinblick auf demokratische Prozesse wie Wahlen oder Volksbegehren. Die ehemalige ÖVP-Abgeordnete und Frauenministerin Maria Rauch-Kallat und die ehemalige Grün-Abgeordnete Christine Heindl (die dafür bekannt wurde, weil sie ihr Baby mit ins Parlament brachte) bringen die Perspektive der Politikerin ein. Die Historikerin Brigitta Bader-Zaar gibt Einblicke in die Veränderung des Wahlrechts in Österreich seit der Mitte des 19. Jahrhunderts.

5. Ausgewählte Termine

 

"Sie meinen es politisch!" 100 Jahre Frauenwahlrecht in Österreich
Volkskundemuseum Wien
Laufzeit: 8.3.2019 bis 25.8.2019
Di bis So, 10.00 bis 17.00 Uhr
Do, 10.00 bis 20.00 Uhr

Mehr Informationen unter https://www.volkskundemuseum.at/frauenwahlrecht

Ab 9. November 2019: Die Ausstellung wird im Frauenmuseum Hittisau gezeigt.

Schülerinnen- und Schüler-Workshops "Sie meinen es politisch!", wir auch!
Workshop, ab 14 Jahren
Dauer: 90 Minuten
Kosten: € 4,50 pro Person
Anmeldung unter kulturvermittlung@volkskundemuseum.at

Buchpräsentation
Mi, 27. März 2019, 18:00 Uhr, Volkskundemuseum
Präsentation des Begleitbands zur Ausstellung, herausgegeben von "Blaustrumpf ahoi!"

Wandernde Wahlzelle
Am Mi, 27. März 2019 wird die Wahlzelle im Rollettmuseum Baden, Weikersdorfer Platz 1, präsentiert.

Rundgang "Orte des Frauenwahlrechts"
Do, 4. April 2019, 15:00 Uhr, Treffpunkt Volkskundemuseum
Dialogisch angelegter Rundgang entlang einiger zentraler Orte in Wien, die mit der Geschichte des Frauenwahlrechts verbunden sind. Der Rundgang führt auch zum Haus der Geschichte Österreichs.
Anmeldung bis 28.März erbeten: vermittlung@hdgoe.at
Kosten: € 12,-/ 8,- erm.

 


Anmerkungen

[1] Hintergründe, Projektbeteiligte und weiterführende Infos auf http://frauenwahlrecht.at/

[2] Audiovisuelles Archiv, Stimmen zur Ausstellung 100 Jahre Frauenwahlrecht in Österreich http://audiovisuellesarchiv.org/de/collections/16


Literatur

Blaustrumpf ahoi! (2019) (Hg.): "Sie meinen es politisch!" 100 Jahre Frauenwahlrecht in Österreich: Geschlechterdemokratie als gesellschaftspolitische Herausforderung, Wien: Löcker Verlag.

Tags

frauen, feminismus, wahlrecht, ausstellung