Schwerpunkt

3/2018 - Literaturvermittlung/Digitale Literarizität, Literalität und Literaturproduktion

Literatur im Museum

Gerhard Rühm lädt zum Mitmachen ein

AutorInnen: Stephanie Sentall / Ramona Rieder / Andrea Zsutty

Stephanie Sentall, Ramona Rieder, Andrea Zsutty kommen aus der Kunstvermittlung und zeigen in ihrem Beitrag – konkret am Beispiel Gerhard Rühm – auf welch vielfältige Weise sich anhand partizipativer, offener und prozessorientierter Konzepte Literatur und Sprachkunst im Museum vermitteln lässt ...

Abstract

Das Bank Austria Kunstforum Wien zeigte mit der Ausstellung "Gerhard Rühm" im Herbst 2017 einen Universalkünstler der zwischen allen Medien und Kunstformen changiert. Sein vielschichtiges Oevre bietet sich wunderbar an, um Literatur und Sprache im Museum erlebbar zu machen. Die Autorinnen bringen uns drei sehr unterschiedliche Beispiele aus ihrer Literaturvermittlungsarbeit im Ausstellungs-Kontext.


I. Einleitung

Das Bank Austria Kunstforum Wien zeigte mit der Ausstellung "Gerhard Rühm" im Herbst 2017 einen Universalkünstler.[1] Gerhard Rühm ist ein Grenzgänger zwischen den Kunstdisziplinen, lange bevor Begriffe wie "Crossover" und "Intermedialität" in der künstlerischen Praxis zum guten Ton gehörten, hat er sich ihrer bedient. Im Raum zwischen Wort und Bild, Sprache und Musik sowie Schrift und Zeichnung sucht Rühm eine stete Erweiterung medialer Ausdrucksformen, nicht selten ohne eine gehörige Prise Humor. Die Intermedialität Rühms bot sich geradezu an, um ein vielschichtiges Vermittlungsangebot zu entwickeln und Kunst erlebbar und angreifbar zu machen. Die Abteilung für Kunstvermittlung im Kunstforum näherte sich in unterschiedlichen Formaten den Schwerpunkten Sprache, Literarzität, Literalität und Literaturproduktion an. Exemplarisch werden hier drei Formate vorgestellt, deren verbindendes Merkmal ein partizipativer, offener und prozessorientierter Ansatz in der Arbeit mit dem Publikum ist. Die drei Vermittlungsaktivitäten richten sich an sehr unterschiedliche Publikumsgruppen. ESCAPErühm wurde von einer Schulklasse für SchülerInnen gemacht. Sprichst Du Kunst? Hörst Du Kunst? von KOMM! richtet sich an spezielle DaF/DaZ bzw. mehrsprachige Gruppen. Und für individuelle BesucherInnen gab es interaktive Stationen zum eigenständigen Experimentieren.

II. ESCAPErühm – SchülerInnen gestalten Vermittlung

Ausgehend von den Fragen: Was wollen SchülerInnen an Ausstellungsbesuchen ändern, welche Themen, welche Zugänge, welche Ansätze sind ihnen wichtig? konzipierten die SchülerInnen der 7. Klasse eines Wiener BORGs das Ausstellungsspiel ESCAPErühm.[2]

Zum Einstieg ein paar O-Töne aus der Feedbacksammlung der SchülerInnen, die das Projekt und den Zugang zu Rühm auf den Punkt bringen:

  • "Verstörend und faszinierend zugleich!"

  • "Ich find es sehr beeindruckend wie Rühm Buchstaben und Schriften kreativ eingesetzt hat."

  • "Ganz okay, aber zum Glück sind wir da, die ihn dann cool machen."

Das partizipative Kunstvermittlungskonzept wurde von den SchülerInnen ein halbes Jahr lang gemeinsam mit Stephanie Sentall entwickelt und im Rahmen der Ausstellung "Gerhard Rühm" im Kunstforum Wien umgesetzt. Wie spielt man ESCAPErühm? Die Ausstellung wurde zu einem Sprach-Parcours von Kreativaufgaben und Rätseln. In jedem Raum erwarteten die BesucherInnen drei bis sechs in Bücher gebannte Wort-Klang-Körperrätsel von unterschiedlicher Komplexität. Man wurde aufgefordert Zahlen zu lesen, Gedichte zu summen, Bücher zu löschen oder neue Identitäten zu schaffen. Hinter all den Aufgaben versteckten sich einzelne Buchstaben. Erst wenn das Lösungswort jedes Raumes erspielt wurde, erschien der ruhmreiche Lösungs-Reim.

Der Projektverlauf war in sechs Themenblöcken organisiert, die zwischen März und Juni 2017 wöchentlich im Rahmen des Kunstunterrichts stattfanden:

  • Individueller Zugang durch 1. PRAXIS, 2. RECHERCHE,

  • Gemeinsamer Austausch durch 3. COME TOGETHER, 4. BRAINSTORMING,

  • Öffnung nach Außen durch 5. PRODUKTION, 6. PRÄSENTATION.
Es wären schon ausreichende Erfolge für die SchülerInnen gewesen, in den eigenen Anliegen und Bedürfnissen ernst genommen zu werden, auf Augenhöhe zu arbeiten und die eigenen MitschülerInnen in diesem Kontext neu zu erleben. Die aus dem Arbeitsprozess resultierenden rund 24 performativen, konzeptuellen, partizipativen und/oder intermedialen Aufgaben für die Ausstellung haben die Erwartungen aller an das Projekt jedoch weit übertroffen. Möglich gemacht wurde dies durch zwei methodische Ansätze: Einerseits brauchte es großen Freiraum, um – ohne konkrete Vorgabe – auf etwas hinzuarbeiten, das sich erst entwickeln musste; andererseits bildete ein respektvolles Miteinander die Basis der gesamten Kooperation. An der Schnittstelle zwischen Schule und Museum zu arbeiten und die Bedingungen der zwei Institutionen gleichzeitig zu achten und zu hinterfragen, war eine besondere Herausforderung. Eigenständige Recherche, um sich auf Augenhöhe zu begegnen, respektvolle Auseinandersetzung mit KuratorInnen, VermittlerInnen und MuseumsbesucherInnen, komplette Gestaltungsfreiheit, ein eigenes Budget, sowie kritische Reflexionen waren einige der Grundpfeiler des Projektes. Inhalte nicht FÜR SchülerInnen, sondern MIT SchülerInnen zu generieren, Institutionen wie Museen und Schulen transparenter zu machen und zu öffnen, sind Ziele und Arbeitsweisen, die eine unfassbare Qualität für alle Beteiligten haben. Mit dem Projekt sind wir Teil eines Transformationsprozesses, der das Ausstellungshaus als Raum für jede/n realisiert, und die Möglichkeit eröffnet, neue Ideen zu testen und andere Perspektiven auf Kultur, auf das Leben und auf uns selbst zu gewinnen.


Abb 1: Entwicklungsprozess ESCAPErühm, Wien 2018
© Stephanie Sentall

III. Sprichst Du Kunst? Hörst Du Kunst? – ein mehrsprachiger Rundgang

Sprichst du Kunst? Hörst du Kunst? ist ein interaktiver Ausstellungsrundgang für DaF-/DaZ-Gruppen und mehrsprachige Schulklassen.[3] Ziel der Vermittlungsarbeit des Verein KOMM! ist es, durch Kunst Verbindungen zu schaffen und Menschen mit ihren verschiedenen kulturellen und ästhetischen Ausdrucksformen zusammenzubringen. Mithilfe der Kommunikation über Kunst, der Produktion von Kunst und dem Austausch der dabei entsteht, wird die Sprachfähigkeit von Deutschlernenden gestärkt. Es werden Projekte an der Schnittstelle von Kunst und Sprachpraxis angeboten die (Sprach-)TrainerInnen Impulse und Ideen geben, die sie in der eigenen Vermittlungsarbeit anwenden können.

Beste Voraussetzungen für Literaturvermittlung boten sich bei der Ausstellung "Gerhard Rühm". Bei unserem interaktiven Rundgang wurden Wörter getrennt, neu kombiniert, aufgelöst und in Geräusche verwandelt – ganz nach Vorbild des Künstlers. Wichtig dabei war das Experimentieren mit Buchstaben und Sätzen, um Sprache anders zu verstehen und wahrzunehmen, sowie zu erkennen, dass Sprache erst durch Wiederholungen und Pausen (sowohl beim Vortragen als auch beim Schreiben) einen bestimmten Charakter erhält. Die BesucherInnen haben gesehen, dass sich ein Gedicht nicht unbedingt an sprachliche und grammatikalische Regeln halten muss und dass Wörter erfunden werden können. Einzelne Werke Rühms wurden von den Gruppen akustisch neu interpretiert, mit dem Körper erfahren oder dargestellt. Kurze poetische Texte entstanden durch kreatives Schreiben und Lautgedichte wurden nach dadaistischen Vorbildern erzeugt. Dies geschah beispielsweise durch das Weglassen der Vokale: So wurde "Wasser" zu "Wssr". Es gibt Sprachen, die, anders als im Deutschen, in ihrer Grundstruktur auf Vokale verzichten, zum Beispiel Hebräisch, Arabisch, Syrisch, Ungarisch und slawische Sprachen. Spricht man "vrt", "brz", "rt", könnte man meinen, man lese ein dadaistisches Lautgedicht von Gerhard Rühm. Tatsächlich handelt es sich um die kroatischen Wörter für "Garten", "schnell" und "Kap". So spannt sich der Bogen von der Sprachkunst wieder zum Sprachenlernen.

Denken wir an Sprachenlernen, vergessen wir, dass wir nicht nur das Sprechen, sondern auch das Zuhören lernen müssen, um den Weg zur Sprache zu finden. Das meint nicht nur das gesprochene Wort zu verstehen, sondern auch akustische Signale wie Rhythmik und Melodik wahrzunehmen. Akustische Impulse sind Voraussetzung für Sprache, Sprachkompetenz und den Erwerb von Schrift. Schrift bildet die Laute ab, die erkannt werden (Glück-Levi 2013). Wenn wir gut schreiben wollen, müssen wir gute ZuhörerInnen sein. Wir achten nicht nur auf das, was gesagt wird, sondern wir bemerken auch den Rhythmus und die Melodie, wir bemerken die Pausen und wir empfinden die Atmosphäre. Gleichzeitig hören wir mit unserem ganzen Körper, mit unseren Ohren, mit unseren Händen, mit unserem Gesicht und mit unserem Rücken (Klaus W. Vopel 2009). Auch das Lesen will mit allen Sinnen erlebt werden. Dabei heißt lesen nicht nur das Lesen in Büchern, Zeitschriften oder im Internet, sondern auch Spuren lesen, Körpersprache lesen, Schilder lesen, Zeichen lesen oder den urbanen Raum lesen (Rieder 2018).

Die Schwerpunktsetzung auf Sprache und Musik in diesem Vermittlungsprogramm zeigten dabei, dass durch die Anknüpfung an die akustischen Impulse der Sprache der Weg zum Klang und zur Musik nicht weit ist. Mit Musik kann man Beziehungen zwischen Menschen stiften und unmittelbare Erfahrungen machen, egal ob man gemeinsam Musik macht oder hört. Kommunikation auf geistiger und auf emotionaler Ebene wird dabei möglich. Da Gerhard Rühm studierter Musiker ist und Klang und Musik zu einem wesentlichen Teil seines künstlerischen Schaffens zählen, ergaben sich für das Vermittlungsprogramm viele Anknüpfungspunkte. Kommunikation konnte ohne die Verwendung vieler Worte entstehen, da jedes Kunstwerk auch eine auditive Ebene hat. Es wurden chorische Klangkollagen erstellt, zur Musik gezeichnet, der Körper als Instrument eingesetzt, bekannte Wörter durch Klänge neu interpretiert und anschließend, unter Einsatz von digitalen Medien, in einen Rap verwandelt (Rieder 2018).


Abb 2: Ein Rundgang mit Sprichst du Kunst? Hörst du Kunst?
© Ramona Rieder, Wien 2018

IV. Interaktive Stationen im Ausstellungsraum – Experimente für individuelle BesucherInnen

Im Rahmen der Ausstellungskonzeption erging der Auftrag an Andrea Zsutty[4], interaktive BesucherInnenstationen zu kuratieren. Ausgangspunkt für die Überlegungen war die Feststellung, dass Rühms Arbeiten vom Publikum ungewohnte Betrachtungsweisen einforderten. Um den Zugang zu den Themen, Werken und Arbeitsweisen des Künstlers möglichst niederschwellig und nachvollziehbar zu gestalten, wurden fünf Stationen bzw. Exponate ausgewählt und dazu jeweils entsprechende Handlungsanweisungen verfasst. Diese, auf Schildern gedruckten Ermächtigungen zur Interaktion gaben den BesucherInnen die Möglichkeit, künstlerische Techniken und Strategien Gerhard Rühms selbst nachzuempfinden. Diese individuell (be-)nutzbaren Handlungsangebote bescherten dem Publikum neue Erfahrungen, die über das reine Betrachten der Werke hinausgingen: Man konnte ein vorhandenes Klavier innerhalb eines klar formulierten Rahmens für ein musikalisch-performatives Experiment nutzen, Rühms konzeptionelle Gestaltungsweisen mit Bleistift und Papier als "Wurfzeichnung" und "automatische Zeichnung" nachempfinden, eigene Lautgedichte und Rezitationen filmisch festhalten und auf einer Schreibmaschine der 1930er Jahre ein literarisches und visuelles Werk entstehen lassen. Lesen Sie selbst, wie die BesucherInnen diese Angebote zur Interaktion mit den Werken Rühms nutzen konnten:

  1. Klavier:Innerhalb der festgelegten Spielzeiten haben BesucherInnen die Möglichkeit das Podest zu betreten und das vorhandene Klavier für ein musikalisch-performatives Experiment zu nutzen. Sie geben der Aufsichtsperson in diesem Raum Bescheid. Diese öffnet den Zugang zum Klavier. Der/Die BesucherIn hat 3 Minuten für die Aktion Zeit, danach schließt die Aufsichtsperson den Zugang wieder.

  2. Wurfzeichnung: Das Publikum ist eingeladen, die konzeptionelle Verfahrensweise von Gerhard Rühm nachzuempfinden. Die dafür notwendigen Utensilien, Bleistift und Papier mit eingezeichnetem Rechteck, findet es bereitgestellt. Ein Text Gerhard Rühms erläutert den Vorgang seiner "wurfzeichnung" und gibt dadurch die Anleitung für den eigenen Versuch: "auf einer einfachen 'spielregel' basieren meine 'wurfzeichnungen': der bleistift wird so oft in richtung des klein eingezeichneten rechtecks im zentrum des auf dem boden liegenden blattes geworfen, bis sein binnenfeld getroffen wird, was zugleich das ende der zeichenaktion signalisiert; die vielfältigen spuren des aufschlagenden stiftes machen den reiz der so entstandenen zeichnung aus."

  3. Gedicht: Über die Aufnahmefunktion des eigenen Smartphones sollen die BesucherInnen probieren ein Lautgedicht einzusprechen. Als Inspiration dafür dient ein aufliegender Gedichtband von Gerhard Rühm der zu Rezitationen oder zu eigenen Schöpfungen anregen soll. Es wird darauf hingewiesen besonderes Augenmerk auf Tempo, Rhythmus und Betonung bei der Vortragsart zu legen und mit der eigenen Stimme und Lautbildung zu experimentieren.

  4. Automatische Zeichnung: Hier konnten die BesucherInnen die Technik der automatischen Zeichnungen selbst erproben. Bleistift und Papier befanden sich auf einem Tisch . Wieder gab Gerhard Rühm selbst eine Anleitung für die Experimente des Publikums: "man nimmt einen weichen bleistift oder kugelschreiber am spitzen ende und setzt ihn senkrecht ohne druck, aber so, dass er genug halt hat, in die mitte eines aufliegenden blattes. entspannt, ohne ungeduld, aber mit dem wunsch, dass der bleistift etwas hervorbringen möge, überlässt man sich seinen gedanken, hört musik oder liest ein buch, das die aufmerksamkeit fesselt. nach verschieden langer wartezeit (wenige sekunden bis etwa zwanzig minuten) beginnt sich der bleistift auf dem blatt zu bewegen. man muss dabei den eindruck haben, die bewegung ginge einzig und allein vom bleistift aus und zöge die völlig passive hand (bei lockerem, nicht aufgestütztem arm) mit. man sollte unbedingt vermeiden, die bewegung des bleistifts vorzudeuten und mit der hand einer auch nur zögernd eingeschlagenen richtung oder einer sich eben bildenden form nachzuhelfen. denn oft entsteht daraus etwas ganz anderes als vermutet. ich sehe eine zeichnung als beendet an, wenn der bleistift das blatt verlässt oder längere zeit (etwa eine minute) an einer stelle anhält."

  5. Visuelle Textarbeit: An der Aktionswand lud eine Schreibmaschine ein sich zu setzen und mit den Möglichkeiten dieses Apparates zu experimentieren. Es wurde angeregt das Papier als eine Fläche zu sehen, die es zu gestalten gilt. Es konnte ein literarisches und visuelles Werk entstehen, gleich einem gesamtheitlichen ästhetischen Erlebnis. Gerhard Rühm selbst sieht in der Verwendung der Schreibmaschine vielfältige künstlerische Möglichkeiten der Formungen eines Textes: "das sind vor allem gleichmässiger typenabstand (auffallend bei 'i' und 'm'), der exaktes untereinandersetzen der zeilen in blockhafter form erlaubt, (...), ferner übereinandertippen, beliebige wiederholung einzelner zeichen, verschiebungen durch lockerung des zeilenrasters (...)."


Abb 3: Einblicke Ausstellung Gerhard Rühm, Wien 2018
© Andrea Zsutty

Die interaktiven Stationen im Ausstellungsraum wurden von den BesucherInnen mit großem Interesse genutzt und eröffneten eine weitere Kommunikationsmöglichkeit mit unserem Publikum. Über das eigene, öffentliche Tun wurde mit anderen BesucherInnen und mit dem Aufsichtspersonal in den Ausstellungsräumen interagiert und es fand ein Austausch über das Gesehene und Erlebte statt. Diese Erfahrungen möchten wir für unsere weitere Vermittlungsarbeit nutzen und zukünftig noch ausbauen, da es ein bedeutender Weg ist, mehr über unser Publikum und seine Rolle als NutzerInnen von Ausstellungen zu erfahren.


[1] GERHARD RÜHM im Bank Austria Kunstforum Wien https://www.kunstforumwien.at/de/ausstellungen/hauptausstellungen/240/gerhard-ruehm (letzter Zugriff: 12.09.2018).

[2] Getragen wurde das fächerübergreifende Projekt in der Schule von Frau  Kerstin Lasser, Lehrerin für Bildnerische Erziehung, und unterstützt im Bereich Deutsch von der Klassenvorständin Frau Maria Holzer. Räumliche Ressourcen, Expertisen und Beratung stellte das Kunstforum Wien in Kooperation mit Mag. Andrea Zsutty, Leitung der Kunstvermittlung, und Heike Eipeldauer, Kuratorin der Ausstellung, zur Verfügung. Initiiert und begleitet wurde das Projekt in allen Teilen von Stephanie Sentall, Kuratorin und Kunstvermittlerin des Vereins conspect.curators. Möglich gemacht wurde dies durch die Unterstützung von Kultur Innere Stadt und der Initiative "culture connected" von KulturKontakt Austria.

[3] "Sprichst du Kunst? Hörst du Kunst?" ist ein interaktiver Ausstellungsrundgang für DaF-/DaZ-Gruppen und mehrsprachige Schulklassen und wird regelmäßig bei verschiedenen Ausstellungen in Kooperation mit dem Verein KOMM! Plattform für Kommunikation, Kunst und Kultur mit Schwerpunkt Deutsch als Zweitsprache im Kunstforum angeboten.

[4] Andrea Zsutty ist Leiterin der Abteilung Kunstvermittlung im Bank Austria Kunstforum Wien und kuratierte die interaktiven BesucherInnenstationen.


Literatur

Vopel, Klaus W. (2009): Schreibwerkstatt – eine Anleitung zum kreativen Schreiben für Schüler, Lehrer und Autoren, Salzhausen: iskopress.

Rieder, Ramona (2018): Der Kulturverein als Vermittlerin zwischen Sprach-und Kunstpraxis – Strategien in interkultureller Kulturvermittlung und Deutsch als Zweitsprache am Beispiel des Vereins KOMM!. Diplomarbeit, Univ. für angewandte Kunst Wien 2018.

Glück-Levi, Marion (2013): Hören und Sprechen lernen, online unter: https://www.kubi-online.de/artikel/hoeren-sprechen-lernen (letzter Zugriff: 12.09.2018)

Tags

gerhard rühm, literaturvermittlung, museum, ausstellungspraxis