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Günter Krenn
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Subkulturraumverdichtung - Cocl & Seff oder: Die österreichischen Serienkomiker der Stummfilmzeit beehren sich, ihre Wiederentdeckung anzuzeigen

Städte präsentierten sich Anfang des 20. Jahrhunderts als Kulturraumverdichtungen in Form eines geregelten, übersichtlich genormten Ambientes. Das zeitgenössisch jüngste Medium, die Kinemathographie, hat sich seit ihren Anfängen immer wieder darum bemüht, das urbane Regelwerk aus der Makroperspektive auf Filmstreifen zu dokumentieren. Günter Krenn analysiert dies anhand österreichischer Serienkomiker in der Stummfilmzeit.


Charlie Chaplin in Deutschland 1915–1924. Der Tramp kommt ins Kino. - von Norbert Aping

Norbert Aping legt ein weiteres, detailreiches Buch über Charlie Chaplin vor. Der renommierte Filmhistoriker und Romy-Schneider-Biograf Günter Krenn hat den Band für die MEDIENIMPULSE rezensiert und führt so ein wichtiges Stück Filmgeschichte vor Augen.


Auf Blaubarts Spur - Der Fall des Serienmörders Landru als frühes Beispiel medialisierten Expertentums und öffentlichkeitswirksamer Aufklärung.

Der Massenmord ist ein filmisch und öffentlich immer wieder diskutiertes Thema, das am Beispiel des Frauenmörders Landru untersucht wird, dessen Fall bereits vor Orson Welles und Charlie Chaplin Teil der österreichischen Filmgeschichte wurde.


Kurze, aber nackte Geschichte der Malerei in den Comics - Milo Manaras A riveder le stelle

Paolo Caneppele und Günter Krenn untersuchen in ihrem Beitrag wie Kunst- und Filmgeschichte bei Milo Manaras in der Ikonografie von Comics verarbeitet werden. Dabei ist es ihnen darum zu tun, die Formprinzipien von Comics – nicht zuletzt in Erinnerung an Sandro Botticelli – eingehend zu diskutieren.