Profil

Christian Filk
Position: Christian Filk (Univ.-Prof. Dr. phil.) lehrt Medienpädagogik und interdisziplinäre Medienforschung an der Universität Flensburg und leitet das dortige Seminar für Medienbildung. Aktuelle Arbeitsschwerpunkte: Wissenschaftstheorie, Kommunikationsforschung, Bildungswissenschaft und Kulturphilosophie. Letzte Buchpublikationen u. a.: Rezeption privater Schweizer Radio- und Fernsehangebote unter crossmedialen und medienkonvergenten Marktbedingungen (Siegen 2010), (Mithrsg.) Kunstkommunikation: Beiträge zu einer systemischen Medien- und Kunstwissenschaft (Berlin 2010), Logistik des Wissens: Integrale Wissenschaftsforschung und Wissenschaftskommunikation (Siegen 2010). „Medialität“ – „Historizität“: Versuch einer epistemischen Verortung von Mediengeschichten und Geschichtsmedien in den letzten 30 Jahren (Berlin 2011), „Alles ist abgerissen im Inneren und abgerissen im Äußeren“: Max Picards Geschichtsphilosophie, Medientheorie und Kulturkritik (Berlin 2011) sowie „Das Kino ist eben in erster Linie für die modernen Menschen da“ – Die kulturwissenschaftliche Entdeckung des Filmpublikums im Industriezeitalter durch Emilie Altenlohs Mediensoziologie (Berlin 2013).

Artikel

„Open Educational Resources“ (OER) – Ein medienpädagogischer Bildungsstandard im Web-2.0-Zeitalter? Zur diskursiven Verortung eines emergierenden Paradigmas

Open Educational Resources (OER) als zukünftiger richtungweisender medienpädagogischer Bildungsstandard?


Private is Public?! - Der Umgang von 14- bis 18-Jährigen mit Sozialen Medien. Eine explorativ-empirische Untersuchung im gymnasialen Kontext

Mittlerweile ist die Durchdringung individueller und kollektiver Lebenswelten mit ubiquitären Informations- und Kommunikationstechnologen (IKT) längst Fakt. Getrieben durch technischen Wandel wachsen Medien zusammen; sie konvergieren technisch, ökonomisch, kulturell und narrativ. Diesem Umstand gehen Christian Filk, Hanno Schauer und Amina Ovcina Cajacob in diesem Beitrag nach.


„Weder dem Vergangenen anheimfallen noch dem Zukünftigen. Es kommt darauf an, ganz gegenwärtig zu sein“ - Narrative und mediale Formatierungen der Shoah

Christian Filk untersucht narratologisch und medientheoretisch die Repräsentation(en) der Shoah und arbeitet das Verhältnis von historischer Erkenntnis und audiovisuellen Medien heraus.


„Der Mensch ist größer und kleiner als er selbst“ - Günther Anders’ Negative Anthropologie im Zeitalter der ‚(Medien-)Technokratie‘

Christian Filk untersucht im Gesamtwerk von Günter Anders die biopolitischen Aspekte einer Negativen Anthropologie, die nicht zuletzt für das (phänomenologische) Konzept des Leibes von geraumer Bedeutung war und auch für die Medienpädagogik aktuell ein bemerkenswertes Reflexionspotenzial freisetzt.


Performing Media in Convergence. Konzept, Programmatik und (Hochschul-)Didaktik integraler Kompetenzprofilierung multimedialer Produktion

Christian Filk untersucht in seinem Beitrag, welche Rolle die Trias von "Wissen" (Knowledge), "Fähigkeiten" (Competence) und "Fertigkeiten" (Skills) in digitalen Verwertungsprozessen spielt und inwiefern Medien als Sozialisationsinstanz begriffen werden können.


Digitale arbeitsprozessorientierte Kompetenzentwicklung in der höheren beruflichen Bildung - Ein situiert-partizipativ-adaptiver Forschungsansatz am Beispiel von Fachschulen für Technik

Christian Filk und Axel Grimm diskutieren die arbeitsprozessorientierte Kompetenzentwicklung in der höheren beruflichen Bildung und gehen dabei von dem Problem aus, dass Learning-Managment-Systeme erweitert eingesetzt werden sollten.