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Thomas Kunz E-Mail:
Eine kurze Geschichte von Kopftuch-Ayse und Prügel-Ali. Anhand des Beispiels einer Foto-Love-Story lässt sich zeigen, wie im Medium Jugendzeitschrift die Wahrnehmung und Darstellung von Mädchen und Jungen mit Migrationshintergund geläufige rassistische Stereotype reproduziert. Und wie demgegenüber die Gruppe der Jugendlichen ohne Migrationshintergrund umgekehrt als positive positioniert wird. Die Plattheit und Klischeehaftigkeit der vorfindbaren Fremdheits- und Eigenbilder ist frappierend und verdeutlicht, dass das diskursive Netz des Fremdheitsdiskurses weit umfangreicher und enger gewoben ist, als ohnehin gedacht - und dass der Einbezug von Jugendliteratur und -medien in dessen Analyse ebenso überfällig wie ergiebig ist.