Schwerpunkt

Das Schwerpunktthema ist das Forum, um die vielfältigen, auch kontroversen Betrachtungsweisen von gesellschaftspolitisch und bildungspolitisch relevanten Fragen in und durch Medien zu beleuchten. Hier wird in erster Linie angestrebt. Bewusstsein zu wecken und zu vertiefen, dass und wie Medien Vorstellungen und Werthaltungen sowie individuelle Entscheidungen beeinflussen und die Alltagskultur mitprägen.

Veranstaltungsberichte

Call 1/2013

Thorsten Fuchs: Bericht zur Tagung „Normativität und Normative (in) der Pädagogik“ an der Universität Wien, 01.–02.11.2012

Thorsten Fuchs berichtet von einer Tagung zum Normativitätsproblem, die Anfang September an der Universität Wien stattgefunden hat. Dabei wird kursorisch die Pluralität der diesbezüglichen Positionen deutlich so wie dem Schwerpunktthema zusätzlich Relevanz verliehen wird.

Kolumne: Medientechnik zum Anfassen

Call 1/2011

Soheyl Liwani: Die medialen Strategien der #unibrennt-Bewegung

Die #unibrennt-Bewegung hat auf unterschiedlichen Ebenen ihre Anliegen über Medien in die Öffentlichkeit gebracht. Neben vielen Gesprächen, traditionellen Protestformen und der klassischen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit wurde auch das Web 2.0 intensiv genutzt.

Beiträge

Call 1/2013

Anja Klimsa: Präventive Medienpädagogik

Anja Klimsa fasst zusammen, weshalb die handlungsorientierte Medienpädagogik im Bereich der Prävention als Empowerment der Beteiligten im Vergleich zur normativen Medienpädagogik das geeignete Mittel ist, um gegenwärtig pädagogisch vorzugehen.


Norm Friesen: Media and Education: Mythologies Old and New

Norm Friesen untersucht in seinem Beitrag die unterschiedlichen Konzeptualisierungen von Sprechen und Schreiben im rationalistischen und romantischen Paradigma der Spracherfassung und zeigt auf, welche Bedeutung diese Normsetzungen angesichts der Generation von Digital Natives haben.


Thomas Damberger: „Halbmedienkompetenz?“ – Überlegungen zur kritischen Dimension von Medienkompetenz

Aufgrund der Mehrdimensionalität des Medienkompetenzbegriffs, kann auf die kritische Dimension im pädagogischen Sinne nicht verzichten werden. Thomas Damberger untersucht deshalb die kritischen Dimensionen der Medienkompetenz.


Sascha Trültzsch / Daniela Pscheida: Privatheit – Privatsphäre: Normative Konzepte im Wandel

Durch Social Networks wie Facebook tritt das Privatleben des "gläsernen Menschen" mehr und mehr in die Öffentlichkeit. Von Exhibitionismus und einer Kultur der Freizügigkeit ist dabei die Rede. Sascha Trültzsch und Daniela Pscheida untersuchen (historisch) normative Konzepte der Privatheit.

Beiträge

Call 4/2012

Elke Zobl: Kommunikation und Lernen in partizipativen kulturellen und medialen Räumen

„Ladyfeste“ sind Beispiele für eine partizipative Kultur, für selbst-organisiertes Lernen in informellen Kontexten und für lokale, transnationale und virtuelle Vernetzung und Kommunikation. Elke Zobl untersucht sie in ihrer sozialen und medialen Funktion und Räumlichkeit.


Valentin Dander: Sich Selbst Überschreiten - Heterotopologische Erkundungen am Medienkunstprojekt Zone*Interdite

Bildungspotentiale künstlerischer medialer Anordnungen werden als Un-/Sichtbarkeiten, Überschreitungen und Zugänge am Beispiel von Zone * Interdite diskutiert, um im Sinne einer – an Foucault orientierten – Heterotopologie das (militärische) Verhältnis von sozialen und medialen Räumen auszuloten.


Thomas Ballhausen / Günter Krenn: Auf Blaubarts Spur - Der Fall des Serienmörders Landru als frühes Beispiel medialisierten Expertentums und öffentlichkeitswirksamer Aufklärung.

Der Massenmord ist ein filmisch und öffentlich immer wieder diskutiertes Thema, das am Beispiel des Frauenmörders Landru untersucht wird, dessen Fall bereits vor Orson Welles und Charlie Chaplin Teil der österreichischen Filmgeschichte wurde.


Harald Baumgartlinger: Onlinespieler abseits des Mainstreams

Der Konkurrenz als Prinzip eines Player versus Player-Online-Games – also „Massively Multiplayer Online (Role-Playing) Games“  (MMORPGs) – werden von den SpielerInnen unterschiedliche Bedeutungen zugewiesen. Harald Baumgartlinger untersucht diesen Umstand eingehend.


Anton Tantner: Nummern für Räume: Zwischen Verbrechensbekämpfung, Aneignung und Klassenkampf - Eine Dokumentation

Die unscheinbare Kulturtechnik der Nummerierung wurde spätestens seit der Frühen Neuzeit dazu eingesetzt, Individuen im Raum zu verorten, sei es in Häusern, Räumen oder selbst in Betten. Anton Tantner untersucht diese Identifizierungspraktik und führt soziale und mediale Anwendungen der Menschenzählung vor Augen.


Ursula Dopplinger: Der Raum des E-Learning-Unterrichts - Räumlichkeiten des E-Learning im Grundschulalter

Ob der größer werdenden Aufenthaltsdauer in der Schule und längeren Lernzeiten wird die Frage immer wichtiger, wie Räumlichkeiten pädagogisch gestaltet werden können. Ursula Dopplinger widmet sich deshalb in ihrem Beitrag eingehend dieser Frage.

Beiträge

Call 3/2012

Christian Filk: Performing Media in Convergence. Konzept, Programmatik und (Hochschul-)Didaktik integraler Kompetenzprofilierung multimedialer Produktion

Christian Filk untersucht in seinem Beitrag, welche Rolle die Trias von "Wissen" (Knowledge), "Fähigkeiten" (Competence) und "Fertigkeiten" (Skills) in digitalen Verwertungsprozessen spielt und inwiefern Medien als Sozialisationsinstanz begriffen werden können.


Christian Swertz: Überlegungen zur Umsetzung des Berichts „PädagogInnenbildung NEU – Die Zukunft der Pädagogischen Berufe“ im Bereich der Medienpädagogik

Arbeitsgruppen der zuständigen Ministerien haben Vorschläge für die Umstellung der Lehramtsausbildung auf die dreigliedrige Studienarchitektur entwickelt. Im Beitrag von Christian Swertz werden Vorschläge zur Einbindung medienpädagogischer Lehrveranstaltungen in die neuen Studienprogramme entwickelt.


Gerhard Scheidl: Wissensmanagement und Medienbildung - Herausforderungen für die Lehrerbildung

Die Querschnittsthematik "Medienbildung" stößt auf eine immer noch fachzentrierte Ausbildung und Schulpraxis. Mögliche Lösungen könnten Überlegungen aus dem Wissensmanagement bieten, wie Gerhard Scheidl in seinem Beitrag auf verschiedenen Ebenen erläutert.


Iwan Pasuchin: Demokratie und (Medien-)Bildung - Reform der Schule im Allgemeinen und des medienbezogenen Unterrichts im Besonderen als vordringliche demokratiepolitische Aufgabe.

Für die im Zusammenhang mit der Initiative "PädagogInnenbildung NEU" debattierten Probleme sind die Lösungsvorschläge des einflussreichen US-amerikanischen Pädagogen John Dewey von größter Relevanz. Iwan Pasuchin führt die Aktualität seiner bildungspolitischen Konzepte vor Augen.


Barbara Buchegger: Fit für das Unbekannte: Lehrende, das Internet und Smartphones

Saferinternet.at führt pro Jahr mehrere hundert Workshops durch. Dabei kommen immer wieder dieselben Themen zur Sprache, die in der Aus- und Weiterbildung zu wenig berücksichtigt werden. Barbara Buchegger formuliert dahingehend Faustregeln für den medialen Alltag in der Schule.


Bernhard Lahner: Medienbildung in der Ausbildung – Gibt's das? - Warum der Umgang mit Medien bei Pflichtschulkinder und deren Pädagoginnen auch in der Pädagoginnenbildung stärker erwähnt werden sollte

Bernhard Lahner liefert uns den "subjektiven" Praxisbericht eines Studierenden in Bezug auf die aktuelle Umsetzung von Medienbildung und Medienpädagogik in der LehrerInnenausbildung im Pflichtschulbereich. Welche Erwartungen können in die „Pädagoginnenbildung Neu“ gesetzt werden?

Beiträge

Call 2/2012

David Jonas Perkmann: Die Kybernetische Hypothese und das Ende des Politischen

David Perkmann geht in seinem Beitrag den Dispositiven des kybernetischen Kapitalismus nach, in dessen Rahmen biopolitische Verwaltungsstrategien als Gouvernementalität analysiert werden können, welche seit Adam Smith mit (neo)liberalen Wirtschaftsordnungen verknüpft sind.


Wolfgang Neurath: Policey, Biopolitik und Liberalismus. Vom Zugriff der Macht auf das Leben (Bios)

Wolfgang Neurath beleuchtet die Debatten zur Biopolitik aus historischer Perspektive und zeigt auf, wie das Foucaultsche Konzept der gouvernementalité von der Policey des 18. Jahrhunderts bis hin zum aktuellen (Neo)liberalismus seine Macht keineswegs verloren hat.


Martin Mueller: Zur Tiefengrammatik des Lebens - Eine kurze Einführung zu Eugene Thackers Biomedien

Martin Müller untersucht eingehend die Rolle der technischen und medialen Dimensionen der Lebenswissenschaften und führt so anhand von Eugene Thackers Begriff der Biomedien vor Augen, dass auch Dinge und Materialitäten handlungstheoretisch gefasst werden können.


Christian Filk: „Der Mensch ist größer und kleiner als er selbst“ - Günther Anders’ Negative Anthropologie im Zeitalter der ‚(Medien-)Technokratie‘

Christian Filk untersucht im Gesamtwerk von Günter Anders die biopolitischen Aspekte einer Negativen Anthropologie, die nicht zuletzt für das (phänomenologische) Konzept des Leibes von geraumer Bedeutung war und auch für die Medienpädagogik aktuell ein bemerkenswertes Reflexionspotenzial freisetzt.


Wolfgang Sützl: Aktivistische Brieftauben - Medienaktivismus und Wissen im Zeitalter der Biomacht

Im biopolitischen Medienaktivismus sind eine Vielzahl von Interventionen gegen die Dispositive der Biomacht entstanden. Wolfgang Sützl untersucht Widerstandsformen, die biopolitische Strategien gleichzeitig unterwandern und einsetzen.


Jan Jagodzinski: The Affective turn, or Getting Under the Skin Nerves: Revisiting Stelarc

Der affective turn ist in alle Formen des Diskurses vorgedrungen. Dieser Beitrag versucht anhand des Künstlers Stelarc den Affekt im Kontext des "intrinsischen Körpers" theoretisch zu erschließen, also den unbewussten Körper der propriozeptiven Vorgänge, die unterhalb der Wahrnehmungsschwelle ablaufen.


Eddie Glenn: Medium of Blood - Verifiable Ancestry as a Conduit of Cherokee National Identity

Blood quantum, die Messung der Abstammung von amerikanischen Ureinwohnern in den indigenen Nationen der USA, wird oft als Kategorie aufgefasst, die von der US-Regierung repressiv eingesetzt wird. Die Autoren analysieren deshalb das Blut als Medium der Identität im Kontext der Cherokee-Nation von Oklahoma.


Petra Missomelius: Körperdiskurse: Mediale Fantasmen des Postbiologischen

Vorstellungen vom postbiologischen Körper reichen bis hin zu Fantasmen, die den Menschen durch technische Schöpfungen verbessern, upgraden oder gar ersetzen wollen ... Petra Missomelius untersucht diese Biopolitik anhand von Maschinenmenschen, digitalen Gestalten und filmischen Visionen.


Chris Boge: Biopolitik, Hybridität und Fremdartigkeit im US-amerikanischen Superheldenfilm

Chris Boge analysiert in seinem Beitrag, wie biopolitische Diskurse die Narrationen in Blockbustern strukturieren, in denen Superhelden juristische oder biotechnologische Konstellationen aushandeln und dabei Problemlagen sichtbar werden, die auch in unserem Alltag wiederkehren.

Beiträge

Call 1/2012

Maria Ecker: Über die Arbeit mit ZeitzeugInnen-Interviews bei Erinnern.at

Maria Ecker berichtet von den bisherigen Erfahrungen der Plattform erinnern.at mit der medialen Speicherung und Webverarbeitung von Interviews mit Überlebenden der Shoah, die 2008 und 2011 als DVDs erschienen sind.


Christian Zolles: Verk(n)appte Bilder des "Holocaust" - Formale und emotionale Aspekte der Visualisierung und Revision getöteter Massen

Ausgehend von der Frage, was es bedeutet, sich auf die Suche nach dem Bild der Shoah zu machen, untersucht Christian Zolles grundlegende formale und emotionale Aspekte, die unser Sehen bzw. Wiedersehen des Völkermords begleiten. Es wird gefolgert, dass medial-panoramatische (es ließe sich auch sagen: paranoische) Strukturen für vereinfachte Verhältnisse sorgen, in die sich jeder eingebunden fühlt. Wir schaffen es also nicht, dem (Massen)Sterben keinen Sinn zu geben.


Christian Filk: „Weder dem Vergangenen anheimfallen noch dem Zukünftigen. Es kommt darauf an, ganz gegenwärtig zu sein“ - Narrative und mediale Formatierungen der Shoah

Christian Filk untersucht narratologisch und medientheoretisch die Repräsentation(en) der Shoah und arbeitet das Verhältnis von historischer Erkenntnis und audiovisuellen Medien heraus.


Edith Blaschitz: Die visuelle Repräsentation des Konzentrationslagers Mauthausen im österreichischen Schulbuch

Die Frage nach der Repräsentation von KZ-Fotos in Schulbüchern stößt in ein sehr komplexes Geflecht von Ansprüchen und Bedeutungen. Edtih Blaschitz analysiert in ihrem Beitrag die Funktion von visuellen Quellen in den Repräsentation(en) des Konzentrationslager Mauthausen.


Michaela Anderle: „Todesmühlen“ in Wien - Auf den Spuren eines Films im Dienste der Re-education

Nach der Befreiung des Lagers Majdanek durch die rote Armee im September 1944 gelangten Bilder von den Zuständen im befreiten Lager auch in die westlichen Armeekreise. Das gab den Anstoß, die befreienden Truppen ebenfalls von Kamerateams begleiten zu lassen. Die so hergestellten Bilder dienten u.a. als Ausgangsmaterial für den Film Todesmühlen.


Astrid Messerschmidt: Migrationsgesellschaftliche Geschichtsbeziehungen zum Nationalsozialismus

Der Beitrag skizziert die gesellschaftlichen Bedingungen einer zeitgemäßen Erinnerungsarbeit im Kontext der gegenwärtigen migrationsgesellschaftlichen Wirklichkeit. Die Verfasserin argumentiert aus ihrem eigenen bundesdeutschen Kontext heraus, wobei die Ähnlichkeiten und Unterschiede zu den österreichischen Bedingungen noch zu diskutieren wären.

Beiträge

Call 4/2011

Karin Kaltenbrunner: Das Labor als Ort des Schreckens - Zur Repräsentation des Wissenschaftlers im Film

Die Wirkungsstätte der Wissenschaft ist im Film zumeist ein Ort des Grauens, ein Raum voller geheimnisvoller Flüssigkeiten, seltsamer Apparaturen und konservierter Körperteile, in dem ein verrückter Wissenschaftler perfide Experimente durchführt. Karin Kaltenbrunner geht dieser Überlappung von inszenierter Wissenschaft und Filmgeschichte anhand verschiedener Verfilmungen von Mary Shelleys "Frankenstein" nach.


Jana Koch: Im Prinzessinnenbad - Die filmische Inszenierung des Stadtteils Kreuzberg.

Jana Koch analysiert anhand des Films Prinzessinnenbad (D 2007) die Inszenierung des Stadtteils Berlin Kreuzberg.


Günter Krenn: Subkulturraumverdichtung - Cocl & Seff oder: Die österreichischen Serienkomiker der Stummfilmzeit beehren sich, ihre Wiederentdeckung anzuzeigen

Städte präsentierten sich Anfang des 20. Jahrhunderts als Kulturraumverdichtungen in Form eines geregelten, übersichtlich genormten Ambientes. Das zeitgenössisch jüngste Medium, die Kinemathographie, hat sich seit ihren Anfängen immer wieder darum bemüht, das urbane Regelwerk aus der Makroperspektive auf Filmstreifen zu dokumentieren. Günter Krenn analysiert dies anhand österreichischer Serienkomiker in der Stummfilmzeit.


Silvester Stöger / Karl Wratschko / Anna Dobringer: Perspektivenwechsel - Das „Einküchenhaus“ als Beispiel filmischer Geschichtsschreibung und aktueller Rekonstruktionsarbeit

Anna Dobringer, Silvester Stöger und Karl Wratschko untersuchen eingehend die sozialen Räume und inhaltlichen Ebenen des Films "Das Einküchenhaus".


Anna Denk: Warum der Stummfilmerklärer aus den Wiener Kinos verschwand

Der Stummfilmerklärer ist eine selten eingehend analysierte Sozialart in der Filmgeschichte, deren Spuren Anna Denk nachgeht.


Katharina Prazuch: Die Randzonen der Sichtbarkeit - Stadtfragmentierung und Subjektzersplitterung in David Cronenbergs „Spider“.

Mit "Spider" verfilmte David Cronenberg einen Roman von Patrick McGrath, der von der schizophrenen Auflösung des Ich und der Subjektivität erzählt. Katharina Prazuch untersucht derartige Identitätsverflüssigungen anhand der Räume des Filmischen.


Christina Krakovsky: Tatort Stadt? - Filmisches Schreiben des urbanen Raums bei China Miéville und Michel Butor.

Die Stadt bietet vor allem eines: Widersprüche - und diese mitunter auf engstem Raum. Prunkvolle Villen neben heruntergekommene Bruchbuden, schlichte Gemüter neben scharfsinnigen Genialitäten, Verfolgungswahn und Geborgenheit. Kaum wunderlich, dass die Stadt gern zum Thema künsterlischer Verarbeitung wird - dies trifft in besonderer Weise auf die beiden Kriminalromane „The City and The City“ verfasst von China Miéville und auf Michel Butors "Zeitplan" zu und bedienen sich dabei der Mittel des Film Noir. Dieser Fährte, nämlich die Cineastik in Literatur aufzuspüren, wird hier näher auf den Grund gegangen.


Thomas Ballhausen / Lisa Leitenmüller: Source Code

Thematische Auswahlbibliographie zur Raumtheorie und zum Verhältnis Film-Raum

Beiträge

Call 3/2011

Caroline Roth-Ebner: Medienkompetenz & Genderkompetenz - Kompetenzen für das Web 2.0

Medienkompetenz & GenderkompetenzKompetenzen für das Web 2.0


Ursula Dopplinger: eLearning in der Volksschule – ein Mehrwert? - Aspekte zu einem zukunftsorientierten Unterricht mit IKT

In einer Panelstudie wurde die Verbesserung der Schlüsselkompetenzen von Schülerinnen und Schülern durch eLearning in vier Volksschulen untersucht. Mit der verwendeten Webquest-Methode wurden bei drei von vier Untersuchten im Bereich der Schlüsselkompetenzen Erfolge erzielt.


Anu Pöyskö: Ihren Medienführerschein, bitte! - Oder: ist Medienkompetenz messbar?

Unter Bezeichnungen wie "Internetführerschein" oder "Medienpass" laufen in Deutschland derzeit mehrere bildungspolitische Initiativen, die die Vermittlung von Medienkompetenz  systematisieren wollen - ein kritischer Überblick.


Barbara Zuliani: Der Weg von der Computerkompetenz zur Medienkompetenz

Weiterführende Gedanken zur „Schlüsselkompetenz Nr.4“ des Europäischen Rates im Bereich des lebenslangen Lernens: Computerkompetenz bzw. Medienkompetenz, sowie Anwendungsbeispiele aus dem Bereich der Volksschule: Klassenblog und verschiedener Apps via iPad - 2 Praxisberichte


Lothar Bodingbauer: Hacker im Schulsystem? Was wir vom Chaos Computerclub lernen könnten.

Hacker sind gewohnt, in bestehende Systeme einzudringen. Das ist meist illegal. Hacken ist aber oft ein Prozess, der letztlich das System verbessert. Interessant ist, warum Schulsysteme derzeit weitgehend hackerfrei sind, und ob dies nicht ein Nachteil für die notwendige Beweglichkeit dieser Systeme ist?

Beiträge

Call 2/2011

Felix Stalder: Von Nischen und Infrastrukturen - Herausforderungen und neue Ansätze politischer Technologien

Neue Technologien aus dem aktivistischen Umfeld bieten radikale Alternativen zu kultureller Nischenbildung und zentralisierten Web 2.0-Infrastrukturen.


Clemens Apprich: ...und natürlich kann geschlachtet werden!

Wie die Geiselnahme einer Kuh als kritische Intervention in biopolitische Zeichensysteme zu verstehen ist, und was das alles mit einer Neuformulierung aktivistischer Mediennutzung zu tun hat.  


Andreas Oberprantacher: Culture Jammed - The Art of Subverting Violence

Driven by the messianic pleasure of disconcerting hegemonic power, many contemporary activist movements aim at “jamming” cultures of violence – without any visionary pretension of a new truth.


Theo Hug: Sondierungen im Spannungsfeld von Medienaktivismus und handlungsorientierter Medienpädagogik

Wie lässt sich das Verhältnis von Medienaktivismus und handlungsorientierter Medienpädagogik beschreiben? Im Beitrag werden ausgewählte Aspekte der Thematik sondiert und kritisch diskutiert.


Justus Junghans: Die Operation Payback - kriminelle Handlung oder ziviler Ungehorsam? - Ein Einordnungsversuch einer neuen Protestform.

Wie lässt sich digitaler Aktionismus einordnen? Kriminelle Handlung oder ziviler Ungehorsam? Ein wissenschaftlicher Einordnungsversuch der Operation Payback in die Theorie Hannah Arendts.

Beiträge

Call 1/2011

Tobias Nanz: Verkabelt. Zur filmischen Inszenierung des Roten Telefons

Das "Rote Telefon" steht als Symbol für die Kommunikationsstruktur des Kalten Krieges zwischen Moskau und Washington. Tobias Nanz untersucht anhand verschiedener (filmischer) Inszenierungen das Verhältnis von Politik, Macht und Medien anhand des Dispositivs des Politischen.


Alessandro Barberi: Von medialen Inszenierungen und "fiesen Tricks" - Expertengespräch "Politik/Macht/Medien" Teil 2

Die Medienimpulse haben in Kooperation mit dem Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien am Donnerstag, dem 3. März 2011, Experten aus dem Umfeld aller im Nationalrat vertretenen Parteien zu einer Diskussionsrunde mit dem Thema „Politik/Macht/Medien“ eingeladen. Teil 2


Alessandro Barberi: Von Vermittlungen und politischen Inszenierungen - Expertengespräch „Politik/Macht/Medien“ Teil 1

Die Medienimpulse haben in Kooperation mit dem Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien am Donnerstag, dem 3. März 2011, Experten aus dem Umfeld aller im Nationalrat vertretenen Parteien zu einer Diskussionsrunde mit dem Thema „Politik/Macht/Medien“ eingeladen. Teil 1

Beiträge

Call 4/2010

Otto Kruse: Old and new Literacies: Literale Praktiken in wissenschaftlichen Kontexten

Acacemic Literacy ist ein Sammelbegriff für Schreib- und Lesekompetenzen in Hochschul- und Wissenschaftskontexten. Der Beitrag gibt eine Übersicht, wie die neue Literacyforschung dieses Feld absteckt und wie sich alte und neue Literalitäten darin mischen.


Christian Swertz / Clemens Fessler: Literacy - Facetten eines heterogenen Begriffs

Die Literacydiskussion ist vielfältig und heterogen. Der Beitrag liefert einen Überblick über die Diskurse und entwickelt einen Vorschlag für einen praxisleitenden Literacybegriff.


Margit Böck / Gunther Kress: Soziale Kontexte der digitalen Kommunikation und Probleme der Begrifflichkeiten: „New Literacy Studies“, „Multiliteracies“ und „Multimodality“ als Beispiele

Theoretische Verwirrung stiften: der Gebrauch des Begriffs "Literacy" für digitale Kommunikation.


Damiano Felini: Video Game Literacy - Exploring new paradigms and new educational activities

Can we introduce video games in media education activities? In which way? What kinds of skills can be improved along with them?

Beiträge

Call 3/2010

Frank Hagen: Interkulturelle Aspekte der Ausbildung bei Radio ORANGE 94.0

In Workshops und Seminaren, die primär das Ziel haben, etwas über das Radio Machen zu lernen, sowohl antidiskriminierende, dem Diversity-Ansatz verpflichtete, als auch medienpädagische Methoden und Übungen zu verbinden, ist ein hoher Anspruch.


Gerhard Grabner: Radioarbeit im Deutsch als Fremdsprache (DaF)-Unterricht und internationale Radiopartnerschaften

Im Auftrag des BMUKK setzt der Verein "Kultur und Sprache" seit einigen Jahren Radio in seinen Fortbildungen für ausländische DaF-LehrerInnen ein. Nun wurde im Rahmen eines EU-Grundtvig-Projekts ein Radiomodul entwickelt, das allen Interessierten das nötige Know-how für den richtigen Gebrauch der Radiotechnik vermittelt und deren Einsatzmöglichkeiten im Bildungsbereich zeigt. Im Zuge dieser Bemühungen veranstaltet "Kultur und Sprache" im Rahmen eines internationalen Fortbildungsangebotes für DaF im November 2010 erstmals ein Seminar, das die Vernetzung von österreichischen RadiomacherInnen mit internationalen PartnerInnen gewährleisten soll.  


Kristina Reich: Meine, deine, unsere? - Diversität! - Medienprojekte zu Gender und Diversität im Alltag einer Wiener Schule

Medienprojekte zu Gender und Diversität im Alltag einer Wiener Schule

Beiträge

Call 2/2010

Franz Bauer: Schnell, unbürokratisch, kompetent

Wie der neue Presserat Fehlentwicklungen in den Medien begegnen wird.


Lena Doppel: WWWerte im Umbruch - Neue Werte durch neue Medien? Welche Werte vermittelt uns das Web 2.0?

Das Web 2.0 verändert unsere Möglichkeiten zu publizieren und zwingt uns zu überdenken, wie wir Privatheit definieren.


Gudrun Marci-Boehncke / Matthias Rath: Der Gewalt ihre Freiheit - Der Horror-Film als jugendliches Wertekonstrukt

Horrorfilme bieten Jugendlichen Distanz, Angstlust und Themenbasis für Anschlusskommunikation. Die gesuchten und gefundenen Werte sind kein Anlass für "Medienmoralisierung", sondern für eine fröhlich-gruselige Medienpädagogik.


Andy Kaltenbrunner / Matthias Karmasin / Daniela Kraus: Die Werte der Wertvermittler - Berufliches Rollenselbstverständnis und Weltanschauung von Journalistinnen und Journalisten

Aktuelle Studien und Befragungen dokumentieren: Österreichs Journalistinnen und Journalisten sind nicht nur Berichterstatter. Ihrem Selbstverständnis nach sehen sich viele vorrangig als Kontrollore und Aufklärer, die auch selbst politisch Themen setzen wollen. Mehrheitlich definieren sie sich politisch links der Mitte. Von Gewissenskonflikten in der Arbeit sind sie trotz ihrer Macht- und Multiplikatorenposition als Wertevermittler aber weniger irritiert als andere Berufsgruppen.


Anu Pöyskö / Frank Hagen / Georg Lindner / Matthias Rohrer: CodeX - gib du dir den Ehrencodex!

CodeX war eine gemeinsame Projektinitiative von wienXtra-medienzentrum, Jugendpresse Österreich, Orange 94.0 und OKTO tv zum Thema Medienethik.


Florian Arendt: Wie wirkt die Krone? - Ein Überblick über den Stand der Forschung über die Wirkung der Kronen Zeitung

Es zeigt sich, dass die Nutzung der Kronen Zeitungen mit Realitätseinschätzungen, Einstellungen, Verhalten und Themenwichtigkeit korreliert.


Günther Pallaver / Theo Hug: Political Journalism under Pressure - Between Autonomy and Dependence

Inwieweit besteht in medienzentrierten Demokratien eine schleichende Tendenz, über staatlich-institutionelle Einflussnahmen die Autonomie der JournalistInnen einzuschränken?

Beiträge

Call 1/2010

Kurt Wachter: Images und mediale Diskurse über afrikanischen Fußball: Paternalismus, Rassismus und neoliberale Bewunderung

Die Wahrnehmung des afrikanischen Fußballs und seiner Spieler war und ist sowohl in den Stadien wie in den medialen Darstellungen von rassistischen Images aus der Zeit Kolonialismus geprägt. Der speziell in Europa konstatierbare Aufstieg des afrikanischen Fußballs im Zuge der Ökonomisierung und Globalisierung des Spiels brachte zwar neue Superstars hervor, alte Stereotype leben aber vor Ort wie im medialen Diskurs in transformierter Weise fort.


Bettina Rulofs: Wir zeigen andere Bilder von Frauen ...

Zur Inszenierung von Geschlechterverhältnissen in den Sportmedien - Österreich im internationalen Vergleich [1]


Martin Wassermair: Eric Cantona: Fußball-Ikone der modernen Medienwelt

In Unterhaltungsindustrie und Massenmedien nimmt der Sport eine im wahrsten Sinne des Wortes bewegende Rolle ein. Er ist zugleich Wettkampf-Arena und Wunschmaschine, Werbefläche und Starproduktion. Dass die Erscheinungsformen des Sports in der modernen Medienwelt einer rasanten Dynamik und Wechselbeziehung unterliegen, ist am Beispiel des Massenphänomens Fußballs vielleicht am deutlichsten abzulesen.


Otto Penz: Über die Konstruktion des Fernsehsports

Der Aufsatz beschäftigt sich mit der zunehmenden Ökonomisierung des Sports, die durch die massenmediale Berichterstattung vorangetrieben wird. Anhand von Fußballübertragungen wird veranschaulicht, wie der Sport und das Fernsehen wechselseitig voneinander profitieren. In diesem Zusammenhang wird insbesondere die Art der massenmedialen Aufbereitung des Sports für ein Millionenpublikum diskutiert, d.h. die Spektakularisierung von sportlichen Wettkämpfen mit medialen Mitteln, etwa durch eine patriotische Kommentierung und die Fokussierung auf Stars.


Michael Schuster: Fußball und Identität in Israel - Die Rolle der Medien im Kontext politisch-kultureller Identitätsbildung und Ausgrenzungsprozesse

Fußball als Element der Popularkultur. Oder: Wie der Fußball als Mittel der Unterdrückung eines nationalen Minderheitenbewusstseins dient.


Matthias Marschik / Johanna Dorer: Neue Wege des Augenscheins. - Wie Sport und Medien zusammenfanden. Das Beispiel Österreich

Im Laufe eines Jahrhunderts haben sich die unterschiedlichen Bereiche des (Massen-)Sports und der (Massen-)Medien immer enger verwoben. Die Geschichte dieser Symbiose wird hier am Beispiel Österreichs nachgezeichnet

Beiträge


Konstantin Mitgutsch / Michael Wagner: Gaming the Schools. - Didaktische Szenarien des Digital Game Based Learning

Der Beitrag "Gaming the Schools" eröffnet Einblicke in die Gestaltung und Evaluierung eines österreichisches Pilotprojekts zum Einsatz von Computerspielen in Schulen und erörtert die Chancen und Herausforderungen eines produktiven Einsatzes von digitalen Spielen im Unterricht.


Tim Longerich: Lies es zwischen den Pixeln - Prototypische Textualität in Computerspielen

Sind Computerspiele ‚Text’? Welche Art von Text? Und wo ist eigentlich der Text in Schach?


Steffen Malo: Alphabit – ein Lernspiel als Text für funktionale Analphabeten

Im Folgenden wird die Entwicklung eines Lernadventures für funktionale Analphabeten kurz porträtiert und vor dem Hintergrund der Bedeutung der Schriftsprache für die Zielgruppe hinsichtlich seiner Textlichkeit fokussiert.


Ursula Mulley: Schriftspracherwerb am Computer - Chance für Kinder mit Legasthenie

Die Individualität der einzelnen SchülerInnen fordert Pädagogen und Pädagoginnen dazu auf, differenziert zu lehren, dennoch wird oft von LehrerInnen immer noch wie selbstverständlich am Schulbeginn der 1. Klasse zu  Schreib- und Leselehrgängen gegriffen. Insgesamt sind diese zwar in den letzten Jahren lebendiger geworden, aber sie enthalten wenige Anteile des freien Schreibens und bringen möglichst Gleiches zur selben Zeit bei. Hierbei wird differenzierter und individueller Schriftspracherwerb sehr schwierig und oft unmöglich. Die Alternative zu dieser restriktiven Wirkung der Fibeln ist es, am Vorwissen der Kinder anzuknüpfen, es zu erweitern und die Bereitschaft zu fördern, in Eigeninitiative und Selbsttätigkeit verschiedene Zugänge zur Schriftsprache zu entdecken. Diesen Ansatz zeigt das im Folgenden beschriebene Projekt für den IMST-Fond der Universität Klagenfurt, durchgeführt in der GEPS-VS, Brünner Straße in 1210 Wien, wo Schriftsprache am Computer erworben wird, auf.

Beiträge

Call 1/2009 - Bildungsstandards

Sylvia Srabotnik: Kompetenznachweis für Kreativität und Kultur - Notwendigkeit oder Utopie?

Bereits in der frühen Kindheit wird die entscheidende Basis für Kompetenz und Persönlichkeit an informellen Lernorten gelegt...


Bardo Herzig / Silke Grafe: Bildungsstandards in der Medienbildung in internationaler Sicht

Welche Kompetenzen sollten die Schülerinnen und Schüler im Medienbereich entwickeln und welche Standards sollten dazu gefordert werden?


Stefan Iske / Norbert Meder: Qualitätssicherung von Online-Kursen in E-Learning Portalen

Qualitätssicherung von Online-Kursen - eine theoretische Betrachtung mit empirischer Testung am Beispiel des "ELAN"-Projekts.


Ulf-Daniel Ehlers: Bildungs(relevante) Standards für das Lernen mit Neuen Medien

"Standards für E-Learning weisen zunächst lediglich ein Qualitätspotenzial auf, welches dann realisiert werden kann, wenn die Beteiligten über die notwendigen Kompetenzen verfügen."