Bildung - Politik

Ressortverantwortlich: Christine Wijnen

Kontakt: christine.wijnen@medienimpulse.at

Das Ressort Bildung-Politik: Diese zwei Schwergewichte – nur durch einen Bindestrich getrennt – sind in enger Verknüpfung zu denken. Medienbildung als ein unverzichtbares transversales Element im Bildungskanon und auch Katalysator zum Überdenken von pädagogischer Kultur steht im Mittelpunkt von Medien-Bildung.

Umfassende Medien-Bildung sollte – ja, müsste – über den wirtschaftlichen Aspekt von Schule als Markt von digitalen Entwicklungen hinaus ein Thema von Bildungs- und Gesellschaftspolitik sein. Medien-Bildung versucht Vorhaben und Entwicklungen in diesem Sektor auf nationaler und internationaler Ebene aufzuspüren.

Veranstaltungsberichte

Ausgabe 4/2011

Valentin Dander: Medien – Wissen – Bildung 2011: Kulturen und Ethiken des Teilens

Die Tagung Medien – Wissen – Bildung 2011 bot Forschern, Künstlern und Interessierten verschiedener Disziplinen ein Forum, die kulturellen und ethischen Grundlagen und Bedeutungen des Teilens in digitalisierten Gesellschaften in seinen zahlreichen Dimensionen zu diskutieren.

Beiträge

Ausgabe 1/2013

Alessandro Barberi: Rezension: Ditfurth, Jutta (2013): Zeit des Zorns - Warum wir uns vom Kapitalismus befreien müssen, Frankfurt/M.: Westend.

Mit >Zeit des Zorns< hat Jutta Dittfurth ihre Erfahrungen als Politikerin in der BRD zusammengefasst und zu einer umfassenden Kritik gebündelt. Von sozialen, ökonomischen und ökologischen Schäden, die der Kapitalismus hinterlässt, handelt ihre politische Philosophie. Alessandro Barberi hat rezensiert ...


Karl H. Stingeder: 10 Jahre danach: Der Irak-Krieg 2003 und das (Medien-) Schlachtfeld I - Der Medien-Golfkrieg im Spannungsfeld zwischen PR und Propaganda

Im ersten Teil seiner dreiteiligen Analyse des Irakkriegs und der >embedded journalists< untersucht Karl H. Stingeder eingehend den Abbau des seriösen Journalismus und verurteilt die Instrumentalisierung der Medien im Dienst politischer Indoktrination.

Beiträge

Ausgabe 4/2012

Alessandro Barberi: Rezension von Schumacher, Julia (2011): Filmgeschichte als Diskursgeschichte. Die RAF im deutschen Spielfilm, Münster: Lit Verlag.

Julia Schumacher hat die Repräsentationen der RAF in der deutschen Kinogeschichte im Sinne einer Diskursanalyse als Diskursgeschichte untersucht. Filme werden dabei als Quellen historischer Quellen untersucht. Der Chefredakteur der MEDIENIMPULSE hat ihre Analyse für unsere LeserInnen rezensiert.


Alessandro Barberi: Vom Dämonischen. Zur politischen Medientheorie des Daniel Suarez - Review-Essay von Daniel Suarez: Daemon. Die Welt ist nur ein Spiel (2009), Darknet (2011) und Kill Decision (2013)

Die Romane des Programmierers Daniel Suarez sind weit mehr als reine Fiktionen. Seine terminatorischen Inszenierungen des Endkampfs zwischen Maschinen und Menschen basieren auf äußerst realen Studien zu derzeitigen (Kriegs-)Technologien, die als politische Steuerungsmedien eingesetzt werden.

Beiträge

Ausgabe 1/2012

Christine Wijnen: Community Medien: Orte der Partizipation, politischen Bildung und Medienkompetenzförderung

Christine Wijnen analysiert die Rolle von Communitymedien und diskutiert dabei ihren Einfluss auf die Medienkompetenz genauso wie ihre demokratiepolitische Bedeutung. Als Orte der (BürgerInnen-)Beteiligung eröffnen sie freie Räume der Information und transformieren so die traditionelle Medienlandschaft.

Beiträge

Ausgabe 4/2011

Hannes Heller: Besser voll dabei, statt voll daneben! - Unter dieses Motto stellt die Initiative Medienbildung Jetzt! die Forderung nach einer flächendeckenden medienpädagogischen Grundversorgung.

In den letzten Monaten hat sich in Wien eine medienpädagogische bottom-up Initiative gebildet, die sich zum Ziel gesetzt hat, Medienbildung in den bildungspolitischen Diskurs einzubringen.

Beiträge

Ausgabe 2/2011

Stefan Huber / Sonja Einböck: Current Debate on New Media: Implications for Media Education

This article sketches the current debate on new media at the Civilmedia11 and the Symposium "Changing democracy: Journalism, civic participation and ICTs" and draws implications for media education.


Clemens Apprich: ...und natürlich kann geschlachtet werden!

Wie die Geiselnahme einer Kuh als kritische Intervention in biopolitische Zeichensysteme zu verstehen ist, und was das alles mit einer Neuformulierung aktivistischer Mediennutzung zu tun hat.  


Anu Pöyskö: Keine Bildung ohne Medien - Eine Zwischenbilanz aus österreichischer Perspektive

Seit 2009 bündelt die Initiative "Keine Bildung ohne Medien" ProtagonistInnen der deutschen Medienpädagogik-Szene, unter anderem durch ein gemeinsames "Medienpädagogisches Manifest". Ende März fand in Berlin mit dem "Medienpädagogischen Kongress" die erste, große Zusammenkunft der UnterzeichnerInnen und UnterstützerInnen des Manifestes statt. Über 400 medienpädagogische Fachleute aus Theorie und Praxis waren dem Ruf gefolgt. Noch weitaus mehr wären gerne gekommen, erhielten aber – trotz Aufstockung der Kongressplätze Aufgrund des großen Andrangs – keinen Platz mehr. "Es herrscht gerade so eine Aufbruchstimmung, nicht hier zu sein hieße wirklich etwas zu verpassen", meinte etwa Irene Schumacher, eine erfahrene Praktikerin aus Freiburg.

Beiträge

Ausgabe 3/2010

Susanne Krucsay: Medienbildung und Bildnerische Erziehung - Ein Zugang mit Mehrwert.

Medien sind seit jeher wichtige, ja mehr noch unverzichtbare konstitutive Elemente in Bildnerischer Erziehung, aber, wie in den meisten anderen Gegenständen, im mediendidaktischen Sinn. Was meine ich damit?

Beiträge

Ausgabe 2/2010

Franz Bauer: Schnell, unbürokratisch, kompetent

Wie der neue Presserat Fehlentwicklungen in den Medien begegnen wird.


Susanne Krucsay: Medienbildung in Finnland

Seit PISA gilt Finnland als Vorzeigeland in Bildungsfragen. Wie hält es nun, in Anlehnung an Goethe, mit Medienbildung? Hier erfahren Sie mehr…


Susanne Krucsay: Medienbildung – ein Unterrichtsprinzip mit Mehrwert. - Versuch einer Annäherung.

Unterrichtsprinzipien sind ‚zahnlose Tiger’, meinte vor einigen Jahren Rudolf Scholten, Bundesminister für Unterricht und Kunst. Wenn auch negativ, immerhin klarer als so manche Erklärungen, die die Komplexität von Unterrichtsprinzipien einzufangen versuchen.


Thomas Kunz: When Ayse goes Pop – Das Medium Jugendzeitschrift als Ort stereotyper genderspezifischer Fremdheits- und Eigenbilder - Eine Sondierung von Darstellungsmustern und weiterführenden Forschungsfragestellungen

Eine kurze Geschichte von Kopftuch-Ayse und Prügel-Ali. Anhand des Beispiels einer Foto-Love-Story lässt sich zeigen, wie im Medium Jugendzeitschrift die Wahrnehmung und Darstellung von Mädchen und Jungen mit Migrationshintergund geläufige rassistische Stereotype reproduziert. Und wie demgegenüber die Gruppe der Jugendlichen ohne Migrationshintergrund umgekehrt als positive positioniert wird. Die Plattheit und Klischeehaftigkeit der vorfindbaren Fremdheits- und Eigenbilder ist frappierend und verdeutlicht, dass das diskursive Netz des Fremdheitsdiskurses weit umfangreicher und enger gewoben ist, als ohnehin gedacht - und dass der Einbezug von Jugendliteratur und -medien in dessen Analyse ebenso überfällig wie ergiebig ist.


Günther Pallaver / Theo Hug: Political Journalism under Pressure - Between Autonomy and Dependence

Inwieweit besteht in medienzentrierten Demokratien eine schleichende Tendenz, über staatlich-institutionelle Einflussnahmen die Autonomie der JournalistInnen einzuschränken?

Beiträge

Ausgabe 1/2010

Susanne Krucsay: Medienbildung/LehrerInnenbildung/Bildungspolitik – eine persönliche Nachzeichnung

Medienerziehung, Medienpädagogik, Medienkompetenz, Medienbildung, Media Literacy – alles klar?


Susanne Krucsay: Empfehlung zur Medienkompetenz der EU-Kommission - Anmerkungen zum Konsultationsprozess

Es regt sich wieder ein Lüftchen in der EU...

Beiträge

Ausgabe 2/2009

David Buckingham: THE FUTURE OF MEDIA LITERACY IN THE DIGITAL AGE: SOME CHALLENGES FOR POLICY AND PRACTICE

Media literacy education is currently at a point of transition. It is a point of opportunity, certainly; but it is also one of risk and danger. It is a point at which we need to be very clear about our aims and priorities – because if we are not clear about where we are going, we are very likely to lose our way.


Cary Bazalgette: KEY QUESTIONS FOR MEDIA LITERACY AND MEDIA POLICIES

   What is Media Literacy about? Is it about creativity, or is its focus citizenship education? Do the 6 educational segments media literacy is closely allied with blur the essence of what media literacy stands for? The following notes on the 6 Key Questions raise a number of interesting and also controversial issues of what media literacy is or should be.

Beiträge

Ausgabe 1/2009

Stefan Hartwig: Amokverbrechen an Schulen. Vielschichtigkeit der Tatumstände erschwert Prävention

Überlegungen zu Amokverbrechen - insbesondere an Schulen - und deren mediale Darstellung.


Susanne Krucsay: Assoziationen zu Dokumenten und wohlklingenden Worten

Das Medienpädagogische Manifest, die Europäische Charta für Medienkompetenz und andere Dokumente werden hier kritisch in Augenschein genommen.


Susanne Krucsay: Digital Literacy – ein Garant für gesellschaftliche Partizipation?

E-Inclusion ist ein politisches Programm der EU-Kommission – schlag nach bei Lissabon. Digital literacy wiederum wird als ein Teilbereich eben dieses Einschlusses geführt. Zu Recht?