Ausgabe 1/2013
21.03.2013

Normen und Normierungen
Auf unterschiedlichsten Ebenen werden die Diskussionen der Medienpädagogik von normativ aufgeladenen Begriffen durchzogen: so, wenn es um Standards in der Medienbildung geht, wenn beispielsweise diskutiert wird, welche Inhalte in welcher Form vermittelt werden sollen; so auch wenn zur Debatte steht, wie Medienpädagogik institutionalisiert werden sollte und welche Voraussetzungen gegeben sein müssen, um einen Bildungsprozess anzuleiten.
Ob dieser Debatten zum Problem der Normen hat sich die Redaktion der MEDIENIMPULSE entschlossen, dem Thema Normen und Normierungen ein eigenes Schwerpunktheft zu widmen.
Bild: Ein Kinnband zur Vermeidung eines Fehlbisses, entworfen von Moritz Schreber; Illustration aus: Schreber, D.G.M.: Kallipädie (1858), Leipzig; Quelle: Wikimedia Commons
Ausgabe 4/2012
21.12.2012

Soziale und mediale Räume
In verschiedenen Studien der sozialwissenschaftlich orientierten Bildungswissenschaft wurde Pierre Bourdieus Konzept des Sozialen Raumes auf die konkrete Unterrichtspraxis bezogen, indem etwa die Übertragung von unterschiedlichen Kapitalsorten von den Eltern auf die Kinder untersucht wurde. Dieser Figur der Übertragung geht auch die Medienpädagogik nach, wenn sie nach den medialen Voraussetzungen des Unterrichtens fragt und dabei etwa mit Walter Benjamin die technische Reproduzierbarkeit oder mit Harold A. Innis das Problem des Raumes thematisiert.
Ob dieser Überkreuzung und Überlappung von Sozial- und Medienwissenschaften angesichts des Raumproblems hat sich die Redaktion der MEDIENIMPULSE entschlossen, dem Thema Soziale und Mediale Räume ein eigenes Schwerpunktheft zu widmen. Klicken Sie weiter und lesen Sie rein!
Bild: Yota Space, Joon Y Moon: Augumented Shadow Installation. Quelle: Wikimedia Commons, Autor: Comestai.
Ausgabe 3/2012
21.09.2012

Medienbildung im Kontext der "PädagogInnenbildung NEU"
„Wie im Regierungsübereinkommen festgehalten, soll ein Konzept für eine, der Bologna-Struktur entsprechende, durchlässige und zwischen Universitäten und Pädagogischen Hochschulen abgestimmte Neuorganisation der verschiedenen Lehramtsstudien mit Aufnahmeverfahren auf tertiärem Niveau entwickelt werden.“ (Webseite bm:ukk)
Die Umsetzung dieses Konzepts ist seit Vorliegen der Empfehlungen der Vorbereitungsgruppe (Juni 2011) im Gange und ist eines der großen Reformprojekte der österreichischen Bundesregierung im Bildungsbereich. Dementsprechend sind auch die diesbezüglichen Debatten unter (Medien-)PädagogInnen unüberhörbar.
Deshalb hat sich die Redaktion der MEDIENIMPULSE entschlossen dem Thema >Medienbildung im Kontext der "PädagogInnenbildung NEU"< eine eigene Schwerpunktausgabe zu widmen. Die Beiträge sind zahlreich und die Qualität der AutorInnen spricht für sich. Klicken sie weiter und lesen Sie rein!
Ausgabe 2/2012
21.06.2012

Biomacht, Biopolitik, Biomedien
Der Begriff Biomacht geht auf Michel Foucault zurück. Er verstand darunter eine umfassende Neuformulierung der Machtverhältnisse um 1800, mit der zwei Serien sich überkreuzten: die Serie Körper–Organismus–Disziplin–Institutionen überlagerte dabei die Serie Bevölkerung–biologische Prozesse–Regulierungsmechanismen–Staat und ermöglichte so ein Dispositiv, das die strategische Regulierung des Lebens in modernen Gesellschaften kennzeichnet. Diese spezifisch moderne Regierungsform besteht darin, dass das Leben der Vielen nicht mehr einfach vernutzt und verschleißt wird (etwa durch Arbeit oder Krieg), sondern die Lebenskräfte produktiv gesteigert werden sollen. Ein Umstand, der auch in der gegenwärtigen Medienkultur von größter Brisanz ist.
Diese Ausgabe der MEDIENIMPULSE will daher den Themenkomplex Biomacht, Biopolitik, Biomedien vor Augen führen und für den Bereich der Medienpädagogik nutzbar machen.
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Eine Bildstrecke zur Präsentation unseres Sammelbandes im Filmarchiv Austria


