Kultur - Kunst

3/2015 - Handeln mit Symbolen

Lukrez, Lukrez

AutorIn: Thomas Ballhausen

Mit seiner wunderbaren, ausführlich kommentierten Prosaübertragung "Über die Natur der Dinge" verleiht Klaus Binder dem Klassiker Lukrez eine neue Gegenwärtigkeit. Notizen zu einem Werk, das zwischen Philosophie und Literatur steht.

"Sprich mich an, in dem Takt
Der dieses Lied zu unserem Hit macht"

Mia, Tanz der Moleküle

Spätestens mit dem Erscheinen von Stephen Greenblatts "Die Wende" ist ein antiker Autor erneut ins Zentrum philosophischer wie literarischer Debatten gerückt, der von einem breiten Publikum noch (wieder-)entdeckt werden muss: der römische Dichter Lukrez (ca. 97 v. Chr. – ca. 55 v. Chr.). Radikal und zugleich poetisch ist er mit seinem Werk "De rerum natura" in mehrfacher Hinsicht eine Ausnahmeerscheinung. Sein im Hexameter abgefasstes Lehrgedicht, das die materialistisch-mechanische Philosophie Epikurs beschreibt und für die Leserschaft ausdeutet, will nichts weniger als seine Mitmenschen von Todesfurcht und Angst vor den Göttern befreien. Lukrez, von dessen Leben wenig bekannt ist, baut auf die Lehre Epikurs, die auf den Säulen Physik und Ethik ruht. Alle von ihm beobachteten Phänomene werden in Hinblick darauf analysiert. Zentrale Begriffe, um die Wesensbeschaffenheit der Welt und das menschliche Agieren darin fassbar zu machen, sind ihm dafür Atome und die Lust. In literarischer Sprache und Form entwickelt Lukrez einen großzügigen, allumfassenden Naturbegriff, dessen lebensbejahende Stoßrichtung einen nüchtern anmutenden Kern hat: Das Universum besteht nur aus den Körpern der Atome und der Leere, durch die sie sich unaufhörlich und unendlich senkrecht fallend bewegen. Durch minimale, seitliche gerichtete Abweichungen – Lukrez verwendet hier den in der Philosophiegeschichte berühmt gewordenen Begriff des "clinamen" – entstehen unterschiedlichste Welten, das Leben, die Menschen, die Seelen. Unter Bezugnahme auf Epikur und Demokrit wird deutlich gemacht, dass die stoffliche Realität die einzig existierende ist. Die zufällige Abweichung, die die Grundlage allen Seins ist, meint bei Lukrez wie selbstverständlich auch den freien Willen und die Autonomie des Individuums mit. Die Schöpfung ist bei Lukrez kein von Göttern dominiertes Wollen, das Universum kein für die Menschen geschaffenes Reich, das Schicksal keine einzigartige Präfiguration. Der Zufall, der sich aus der Unendlichkeit speist, ist der zentrale Faktor einer Wirklichkeit, in der alles Existierende aus dem gleichen Stoff, eben den Atomen, besteht. Diese unvergänglichen Bausteine verbinden sich, einer allesdurchdringenden Dynamik unterworfen, zu vergänglichen Formen. Die gute Nachricht der Atomisten lautet somit: Es gibt kein Leben nach dem Tod, keinen zornigen Pantheon, der auf die Welt der Menschen einwirkt, keine Notwendigkeit für die grausamen Rituale der Religion. Der Verlauf des Seins ist eine Gesetzmäßigkeit abseits göttlichen Wirkens; es ist bestimmt eine wunderbare Welt, die wir bewohnen, aber sie ist ohne Wunder im herkömmlichen Wortsinn. Beleg für die ethische Ausprägung von Epikurs Lehre, die in Lukrez ihren wohl gewandtesten Fürsprecher findet, ist der durchaus verblüffende Umstand, dass diese Beschreibung der Wirklichkeit keine negative Philosophie, keinen moralischen Nihilismus oder antihumanistischen Zynismus gezeitigt hat. Weniger überraschend müssen uns die Faktoren erscheinen, dass sein aufklärerisches, ja antireligiöses Werk nicht im Einklang mit dem Zeitgeist des Entstehungszeitraums, also der krisengeschüttelten Endphase der römischen Republik, stand, es von anderen philosophischen, der Metaphysik mehr zugeneigten Strömungen abgelehnt wurde und in einer christlich geprägten europäischen Rezeptionstradition über Jahrhunderte hinweg einen sprichwörtlich schweren Stand hatte.

1. Erscheinungen

Lukrez ist also ein Beobachter, er will die Erscheinungen verstehen und sie im Einklang mit dem atomistischen Modell interpretieren. Die Natur wird ausgedeutet, eben um sie den Menschen näherzubringen. Der Kreislauf aus Werden und Vergehen, das Prinzip aus Körpern und Leere ist nicht als furchtbar zu verstehen, sondern vielmehr als unvermeidlich zu akzeptieren. Alles existiert eine geraume Zeit – gewiss ist nur das Verschwinden, der erneute Zerfall in die kleinsten unteilbaren Substanzen, meidet Lukrez im Original doch den Begriff der Atome. Die philosophische Radikalität dieser Position ist bei Lukrez dichterisch abgefedert, ein Umstand, der zu seiner Kanonisierung im Lauf der Literaturgeschichte gewiss beigetragen hat. Wie aber fassen wir Lukrez und sein Werk? Die hier ausgespielte Möglichkeit ist der Einsatz der Begrifflichkeit des "doubles" wie sie Jacques Derrida in seiner "Postkarte" zum Einsatz bringt: Also das "double" als Erzählen, als Teil einer stiftungsmächtigen Fiktion, die nicht selten auf den Körper abzielt, aber auch das "double" in seiner Mehrfachbedeutung des Verdoppelns, des Vertretens, des Synchronisierens, des Wieder- und Überholens. Die Vervielfachung – nicht zuletzt deshalb auch der gewählte Titel dieser notizhaften Annäherung – wird auch bei der Sichtung der Liste bisheriger deutschsprachiger Übersetzungen greifbar, der nun eine Prosaübertragung hinzuzufügen ist, die sich im allerbesten Sinne Lukrez’ Lehren zu eigen gemacht hat, zielt sie doch auf das Verstehen und Erkennen der heutigen Leserschaft ab. Die Ablösung der metrischen Bindung, die zu dieser Verschiebung in unsere Jetztzeit beiträgt, steht im Einklang mit der Tendenz, aus Dichtung Prosa zu machen: Beispiele antiker Literatur wären entsprechende, durchaus als gelungen anzuerkennende Übertragungen der "Metamorphosen", der "Ilias" und der "Odyssee". Trotz der entsprechenden Lesevergnügen bleiben die vorsätzlich provokanten Fragen, ob uns Lyrik als nicht mehr gegenwärtig erscheinen muss, ob die jeweilige Versform ein distanzierendes Lesehemmnis ist, ob das Lyrische gar seinen Wert des Zeitlosen in unserer hektischen Gegenwart eingebüßt hat. Ist das Verständnis eines Gedichts nur an inhaltliche Aspekte, an Semantik gebunden? Darf auch die Kategorie der Erfahrung mehr im Vordergrund stehen, als das Werk, salopp gesagt, einfach nur zu verstehen? Wesentlich für Lukrez (und auch darüber hinaus) muss also der Gedanke sein, was sich außerhalb des reinen Wortverstehens abspielt, wie also auch die Struktur – und ich wähle vorsätzlich diesen harten Begriff – ein wesentliches Element des jeweiligen Werks darstellt. Die sich wandelnde Wahrheit eines Werks liegt nicht zuletzt in der jeweiligen, nicht zufälligen Struktur. Die Metrik des Hexameters ist, im Gegensatz zum nachträglich zugeschriebenen Titel oder der ebenfalls retrospektiv abgeleiteten Kapitelgliederung, im Original angelegt und ist wesentlich für das Verhältnis von sinnlichem Rhythmus und transportiertem Inhalt.

Der Aufbau des Werks, das dem angesehenen Adeligen Gaius Memmius gewidmet ist, erlaubt folgende Überblicksdarstellung: Die ersten zwei Bücher beschreiben die Atome, ihre Formen und Bewegungen. Die Bücher Drei und Vier sind der Wahrnehmung – hier wäre insbesondere auf Lukrez’ Bildtheorie hinzuweisen – und der Beschaffenheit der Seele gewidmet. Die letzten Bücher, die Teile Fünf und Sechs, verhandeln Kosmologie, Meteorologie, das Wesen der Kunst und eine das Werk beschließende Schilderung der Pest in Athen. Lukrez endet dramatisch, doch durchaus schlüssig, mit dem für ihn zentralen Thema der Todesfurcht. Eine Seuche ist für ihn nicht mehr – aber auch nicht weniger – als eine Seuche. Ganz im Sinne von Epikurs Ethik geht es ihm insbesondere an dieser Stelle einmal mehr um die philosophische Überwindung des Schmerzes, des Leidens und der Angst. Die Zweckentbundenheit des Atomismus macht die menschliche Freiheit und entsprechendes Handeln erst möglich. Die schillernden Schlusspassagen des Werks verweisen aber auch auf die problematische Versuchung, Lukrez mehr als Dichter denn als Philosophen wahrzunehmen. Die literaturhistorische Tradierung weist diesen Weg, auch im Werk selbst angelegte Abfolgen verleiten dazu. So hat etwa Cyril Bailey richtigerweise auf die dominante visuelle Komponente bei Lukrez hingewiesen: Auf meist knappe philosophische Ausführungen folgen formvollendete, im Verhältnis dazu weit ausführlichere literarische Ausgestaltungen. Die Argumentation des Lukrez ist weniger anhand von Beweisen, denn von Bildern entwickelt. Bailey hierzu: "The wider structure of the poem is thus philosophic, but the inner development is pictorial; the poet, not only in his analogies, but in actual exposition, is always prone to escape from abstract argument to concrete visualization." Den literarischen Charakter seines Werks stellt der Autor aber keineswegs direkt heraus, vielmehr betont er mehrfach die Vermittlung der philosophischen Lehre Epikurs im publikumsgerechten Programm des Literarischen. Dass Lukrez, anders als die auf Prosa ausgerichteten philosophischen Zeitgenossen, ausgerechnet die Möglichkeiten und Konzessionen der Lyrik einsetzt, darf uns als weitere Besonderheit seines Werks gelten. Literatur wird im allerbesten Sinne für Philosophie nutzbar gemacht, dem logos der Wissenschaft wird der vielschichtige mythos eines eigenständigen künstlerischen Wissens beigestellt.

Den positiven Bezug zu Epikur sehen beispielsweise die Altphilologen Schanz und Rozelaar nicht zuletzt in den dunkel bleibenden Lebensumständen Lukrez’ begründet. Er ist, soviel ist gesichert, ein Autor der Spätphase der römischen Republik, die sich zu seinen Lebzeiten in ihrem letzten, durchaus gewalterfüllten Jahrhundert befand. Berichte über die Vorzüge der Republik, die zwischen 509 v.Chr. und 31 v.Chr. anzusetzen ist, stammen meist von den Nutznießern dieser politischen Kultur, sprich der gebildeten und einflussreichen Oberschicht. Diese vom Historiker Woolf als "republikanische Aristokratie" bezeichnete Klasse und die über die Jahrhunderte ausgeweitete Schicht des Bürgertums erlebte den Ausbau einer im vorangegangenen römischen Königreich begründeten Machtposition, praktisch die Einrichtung eines Imperiums ohne Kaiser. Die zunehmenden inneren und äußeren Konflikte, die sich ab dem 2. Jahrhundert v.Chr. als das Versagen der römischen Hegemonie und der Ausbruch schwelender Konflikte manifestierten, spitzen sich bis in die Tage Lukrez’ zum offenen Bürgerkrieg zu. Es ist naheliegend, dass sich in seinem Werk nicht zuletzt deshalb nur wenige konkrete historische Anspielungen finden und er sich eher auf die Darstellung allgemeiner und übergreifender Sachverhalte verlegt. Rozelaar geht in seiner Einschätzung so weit, in Lukrez einen gescheiterten Politiker zu sehen, der zum Zeitpunkt des Verfassens seines Werks keine öffentliche Funktion mehr bekleidete. Es darf dahingehend aber auch nicht unerwähnt bleiben, dass die Tradition Epikurs, ganz im Gegensatz zur Schule der Stoa, den Weg in die Politik nicht empfahl. Das Zusammenwirken belegter philosophischer Überzeugungen und möglicher individueller Umstände macht den Weg in die Kunst erklärbar, ohne darin ein Rückzugsgefecht aus der Politik ins Ästhetische sehen zu müssen. Der Autor des "De rerum natura" gehört einer Generation zwischen Sulla und Caesar an, die den Untergang der Republik und, aufgrund der Umstände dieses politischen Endes, die Einrichtung eines durchaus willkommenen Kaisertums miterlebte. Den Wiederaufschwung unter Augustus, der wesentliche Elemente der ursprünglichen Republik wiederaufleben ließ, und die Stabilität des Prinzipats erlebte Lukrez aber nicht mehr.

2. Venus

Die Darstellung seines Todes hat, ausgehend vom Kirchenvater Hieronymus, eine negative Note bekommen und sich zum literarischen Stoff bzw. zum historischen Irrtum verfestigt: Hieronymus, der Lukrez aufgrund seines Werks aus naheliegenden Gründen ablehnend gegenübersteht, begründet die Legende von Wahnsinn und Freitod des Dichters, dessen Werk fragmentarisch geblieben und von Cicero herausgegeben worden wäre. Insbesondere der tragische Vergiftungstod Lukrez’ hat in zahlreichen literarischen Werken Niederschlag gefunden. Im Gedicht "Lucretius" (1868) des viktorianischen Lyrikers Alfred Lord Tennyson liegt die Schuld für den frühen Tod bei Lucilia, der Ehefrau des Lukrez. Der Liebestrank, der den vermeintlich Untreuen wieder an sie binden soll, tötet den Arbeitswütigen, der sterbend sehr wortreich sein Welterklärungsmodell halluziniert. So heißt es in Bezug auf das atomistische Modell und das "clinamen" etwa:

"I saw the flaring atom-streams/
And torrents of her myriad universe/
Running along the illimitable inane/
Fly to clash together again, and make/
Another and another frame of things/
For ever."

Vor seinem Tod kommt der bei Tennyson beschriebene Lukrez auch noch auf andere Aspekte seines Lehrgedichts zu sprechen, so etwa auch auf die Götterwelt, die für den realen Epikureer Lukrez in einer von den Menschen abgetrennten, unerreichbaren Sphäre existiert. Dort leben sie dem Ideal seiner Lehre unterworfen, ein glückliches Leben, ohne für Gebete oder Opfergaben erreichbar zu sein oder auf das Geschick der Menschen einwirken zu können. Trotzdem beginnt Lukrez sein Werk mit einer Anrufung der Venus, die Musen kommen erst in einem der späteren Kapitel vor. Es stellt sich also angesichts von Lukrez philosophischer Tradition die Frage: Warum Venus?

Die Götter existieren für Lukrez in einem Zustand glücklicher Wirkungslosigkeit. In seiner scharfen Religionskritik leitet er dies nicht zuletzt vom Zustand der Welt ab: Die Makel und die Fehlerhaftigkeit der Wirklichkeit sind ihm Beweis genug für die Abwesenheit wirkender Gottheiten. Die Anrufung von Göttern ist für ihn deshalb mehr eine Form der Selbstermutigung, eine Haltung der Selbstversicherung. Erneut sind die historischen Aspekte zu berücksichtigen: Lukrez macht Venus in seiner Anrufung zur Göttin Roms, zur Garantin eines ersehnten Friedens. Zudem ist die Venus die Hausgöttin des Memmius, dem das Werk gewidmet ist. Die Kompetenzen der Göttin auf die Dichtung ausweitend, ist sie aber auch als Allegorie begreifbar – sie macht ihn handeln. Nicht die Muse wird als Venus beschrieben, es ist Venus, die als Muse, als Operator für Lukrez wirksam werden soll. Es ist nicht die nackte Wahrheit der Göttin die beschworen wird, vielmehr die Möglichkeit eines Schreibens der Ent-Schleierung einer kaum Bedeckten. Venus wird, wie Patricia MacCormack in Anschluss an Michel Serres zeigt, zur Relation, sie ist für Lukrez "the figuration of relation itself". Neuere Forschungen zur Venus als Muse, etwa bei Sebastian Goth oder Elizabeth Asmis, weisen in eine ähnliche Richtung: Venus wird als Verkörperung der Kreativität, der positiv besetzten Lust begriffen, als Gegenangebot zur in der Tradition der Stoa stehenden Vernunftfigur Zeus. Die Refigurierung von Venus als Muse macht sie zur einer Universalie von Natur und künstlerischem Schaffen, von Harmonie und formaler Vollendung. Sie ist aber auch die notwendige Mächtige, die benötigt wird, um die revolutionären Inhalte von Lukrez’ Werk zu stützen und die Option der bzw. zur Erneuerung zu gewährleisten. Doch "De rerum natura" ist nicht einfach sentenzhafte Lebenshilfe, wie sie heutzutage oft in den Regalen zu finden ist, die der Philosophie vorbehalten sein sollten. Nicht nur die historische, streckenweise kunstvoll verheimlichte Rezeption ab der Renaissance, wie sie Stephen Greenblatt ausführlich beschrieben hat, verdeutlicht das sehr klar. Auch neuere Zugriffe, wie etwa die Texte des Wissenschaftshistorikers Michel Serres, betonen die Zeitgenossenschaft Lukrez’ und die daran geknüpfte Verpflichtung sein Werk im Sinne von Gegenwärtigkeit, aber eben nicht unter dem Diktat des jeweils angesagten Theoriediskurses zu lesen – da ginge er uns bloß erneut verloren. Lukrez hat, um auf das "double" im Sinne einer Synchronisierung zurückzukommen, uns tatsächlich noch etwas mitzuteilen. Mit der vorliegenden Prosaübertragung – hier sind wir bei einem anderen Aspekt des "doubles" – stehen wir erneut inmitten eines Anfangs der Auseinandersetzung mit einem lebensbejahenden, hochgradig literarischen wie philosophischen Text, der uns bei aller Lustbetontheit nicht aus unseren ethischen Konditionen entlässt. Somit also: Lukrez, Lukrez.


Literaturhinweis

Lukrez (2014): Über die Natur der Dinge. Neu übersetzt und reich kommentiert von Klaus Binder. Mit einer Einführung von Stephen Greenblatt, Berlin: Galiani.


Weiterführende Literatur

Ballhausen, Thomas (2015): Signaturen der Erinnerung. Über die Arbeit am Archiv, Wien: Edition Atelier.

Berressem, Hanjo et.al (Ed.) (2015): Venus as Muse. From Lucretius to Michel Serres, Leiden: Brill/Rodopi (IFAVL 182).

Derrida, Jacques (1982): Die Postkarte. Von Sokrates bis an Freud und jenseits. 1. Lieferung. Übersetzt und mit einem Nachwort versehen von Hans-Joachim Metzger, Berlin: Brinkmann & Bose.

Didi-Huberman, Georges (2006): Venus öffnen. Nacktheit, Traum, Grausamkeit, Zürich: Diaphanes.

Greenblatt, Stephen (2012): Die Wende. Wie die Renaissance begann, München: Siedler.

Homer (2009): Ilias. Odyssee. In Prosa übertragen von Karl Ferdinand Lempp. Herausgegeben von Michael Schroeder, Frankfurt/M.: Insel.

Kenny, Anthony (2012): Geschichte der abendländischen Philosophie. Band I: Antike, Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft.

Titi Lucreti Cari (1966): De rerum natura. Libri sex. Edited with Prolegonema, Critical Apparatus, Translation and Commentary by Cyril Bailey. Volume I-III, Oxford: Oxford University Press/Oxford at The Clarendon Press.

Lukrez (1994): Von der Natur. Lateinisch – deutsch. Herausgegeben und übersetzt von Hermann Diels. Mit einer Einführung und Erläuterungen von Ernst Günther Schmidt und einem Geleitwort von Albert Einstein, Düsseldorf: Artemis & Winkler (Sammlung Tusculum).

Lukrez (2012): De rerum natura. Welt aus Atomen. Lateinisch/Deutsch. Übersetzt und mit einem Nachwort herausgegeben von Karl Büchner, Stuttgart: Philipp Reclam jun. (RUB 4257).

Ovid (1989): Metamorphosen. Buch der Mythen und Verwandlungen. Nach der ersten Prosaübersetzung durch August von Rohde neu übersetzt von Gerhard Fink, Zürich: Artemis.

Rozelaar (1988), Marc: Lukrez – Versuch einer Deutung, Hildesheim: Georg Olms.

Martin Schanz (1909): Geschichte der Römischen Litteratur bis zum Gesetzgebungswerk des Kaisers Justitian. Erster Teil: Die römische Litteratur in der Zeit der Republik. Zweite Hälfte: Vom Ausgang des Bundesgenossenkriegs bis zum Ende der Republik, München: C.H. Beck’sche Verlagsbuchhandlung.

Serres, Michel (1977): La naissance de la physique. Dans le texte de Lucrèce. Fleuves et turbulences, Paris: Les Éditions de Minuit (Collection ‚Critique‘).

Serres, Michel (2008): Aufklärungen. Fünf Gespräche mit Bruno Latour, Berlin: Merve (imd 308).

Schmidt, Ernst A. (2007): Clinamen. Eine Studie zum dynamischen Atomismus der Antike, Heidelberg: Universitätsverlag Winter 2007 (Schriften der Philosophisch-historischen Klasse der Heidelberger Akademie der Wissenschaften 42).

Woolf, Greg (2015): Rom. Die Biographie eines Weltreichs, Stuttgart: Klett-Cotta.

Tags

antike philosophie, literaturgeschichte, de rerum natura, atomistik