Kultur - Kunst

2/2015 - Begründungen und Ziele der Medienbildung

"bin entfesselt wie Schnee"

Über Friederike Mayröckers aktuelle Prosaarbeiten

AutorIn: Thomas Ballhausen

Thomas Ballhausen macht sich in seinem Essay auf die Suche nach der Poetik und Poetologie in Friederike Mayröckers aktuellen Prosaarbeiten. Eine Reise in die Wunderwelt einer ganz großen österreichischen Schriftstellerin ...

Die österreichische Schriftstellerin Friederike Mayröcker feierte im Dezember 2014 ihren 90. Geburtstag. Eine anlässlich dieses Jubiläums von Erika Kronabitter herausgegebene Festschrift unterstreicht einmal mehr die Wichtigkeit und Wirkung ihres außergewöhnlichen und facettenreichen Schaffens, dem innerhalb der Weltliteratur eine Sonderstellung zuzubilligen ist – und das spätestens seit der Veröffentlichung des Jahrhundertromans "brütt oder Die seufzenden Gärten" (1998) mit dem sie eine noch breitere Leserschaft erreichte. Das umfangreiche Oeuvre Mayröckers ist auch in den Folgejahren um weitere wichtige Publikationen angewachsen, die den Begriff des "Alterswerks" überdenkenswert erscheinen lassen: Insbesondere die stark aufeinander bezogenen Prosaarbeiten aus dem Zeitraum 2011–2014 sind von beeindruckender Vitalität, poetischer Schaffenswut und vom Bekenntnis zu einer kulturdurchwirkten Lebenshaltung durchdrungen: "nicht nur das Geschriebene auch die Existenz muss poetisch sein".

1. (Re-)Lektüre

Friederike Mayröckers "vom Umhalsen der Sperlingswand, oder 1 Schumannwahnsinn" (2011) täuscht nur auf den ersten Blick durch seine geringe Seitenanzahl – dies ist ein Text von Gewicht. Das Hörspiel zum Nachlesen entpuppt sich bei der Lektüre (und der sich fast schon zwangsläufig einstellenden Relektüre) als Trauerbuch, eines von mehreren. Nach Ernst Jandl, dem 2000 verstorbenen Lebensgefährten der Autorin, und Friedrich Hölderlin ist es nun das Ehepaar Clara und Robert Schumann, das im Sinne verschriftlichter Echos im Rahmen einer literarischen Geisterbeschwörung poetisch reanimiert wird. Gemeinsam mit Verbündeten und/oder Zeitgenossen wie Ludovico Ariosto, Dante Alighieri, Samuel Beckett, Jacques Derrida oder Ferdinand Schmatz bevölkern sie den diffus in der Wiener Gegenwart angesiedelten Text, der weder seine poetologische Prozesshaftigkeit noch seine Bezüge zum in letzter Konsequenz heilsamen Thema der Musik unterschlägt.

Überaus deutlich wird die Trauerarbeit der Berichtenden in den Kontext mit den Künsten, allen voran eben die Tonkunst, gestellt. Gerahmt von zwei lyrischen, titelspendenden Passagen wird der echte Schmerz des Liebesverlusts ebenso berührend wie durchdacht in dem von Sprüngen und schnellen Wechseln durchzogenen Wortstrom verhandelt: Gemeinsam spaziert man über den Naschmarkt, macht eine Pause im "Drechsler" oder sitzt am erotisch aufgeladenen "Soffa" des Komponisten. Die zahlreichen Hinweise auf das wohl als unglücklich zu bezeichnende Leben Schumanns, hin bis zum einsamen, bitteren Ende in der Heilanstalt Endenich, geben dem Prosastrom seine melancholische Grundstimmung. Die Situation der Einsamkeit, des Fremdwerdens und ein ungeschönter Blick auf Altern und körperlichen Verfall werden deutlich, ohne in billige Wehmut abzustürzen.

Zusätzlich geprägt durch Wiederholungsschleifen scheiternder Handlungen, das Integrieren des fotografischen Diskurses und Momente des die klassischen Naturgesetze überwindenden Schwebens wirkt Mayröckers dichter "Schumannwahnsinn" aber vor allem als vitaler Impuls des Literarischen, der auf die Öffnung neuer Räume und Optionen abzielt. Schreiben wird als stiftender Prozess begreifbar; Leben und Lieben wiederum können als unverzichtbare Teile einer Ansteckungsgeschichte der gefährlichen, doch klar wünschenswerten Art gelesen werden. Friederike Mayröcker schließt mit diesem Band auch an länger zurückliegende Arbeiten – eben "brütt oder Die seufzenden Gärten" oder "Scardanelli" (2009) – an und hebt erneut die konventionellen Bedingungen der Literatur spielerisch und scheinbar mühelos aus den sprichwörtlichen Angeln.  Diese Lebenslust ist auch in "ich sitze nur GRAUSAM da" (2012) wesentlich: Alles blüht, zwitschert, sprießt. Wo man das Buch auch aufschlägt (und versucht ist, es immer wieder neu aufzuschlagen) springt einem das Leben, die Vitalität der Natur förmlich entgegen. Fauna und vor allem Flora prägen die Naturbilder, die idyllischen Entwürfe. Fast schon möchte man diese unhinterfragt annehmen, ist die eine oder andere Blütenspur doch schon in früheren Texten Mayröckers nachweisbar. Und nicht zuletzt passt ja auch die vielfach aufgerufene, bekannte Stiftung eines dichterischen Auftrags im Weinviertler Deinzendorf perfekt in diese Bilderreihe: Da gerät ein Busch in Flammen, hier stehen die Blumen in voller Blüte. Benetzt von (Freuden-)Tränen der Erzählerin gedeihen sie selbst in den unwirtlichsten Gegenden. Ist die gebotene Schönheit also gar doch nur Teil eines größeren, sich entfaltenden Fehlersuchbildes?

2. Erzählendes Ich

Mitnichten, die Pracht, die hier ausgebreitet wird, ist echt. Doch nicht weniger real als die herbeigezählten Pflanzen ist der unterschätzte Schatten, den sie werfen. Diese Blüte ist eine, die die Erzählende überholt, ein bunter Reigen, der über die Lebensspanne der Berichtenden hinauszugehen scheint. Da verspricht der teilweise in Versalien gehaltene Titel nichts Falsches, vielmehr löst er sich mit all seiner munteren Traurigkeit, die hier lauert, ein. Wie ein mahnender rhythmischer Baustein taucht besagter Satz immer und immer wieder auf. Zweiter Teil des Refrains ist das ebenfalls mehrfach integrierte "Ich faltete die Hände und hockte mich ins Geäst". Sitzend und hockend beobachtet die Instanz den Fortgang des Lebens ringsum. Mit dem geschärften, fokussierten Blick der Dichterin, den Möglichkeiten und Limits eines Türspions vergleichbar, werden die Jahreszeiten examiniert, einerseits der unüberlesbare Sommer, andererseits ein sich einschleichender, ja breitmachender Winter. Das Alter aber, die sich bemerkbar machenden Aspekte des Körperlichen oder die Beschwerlichkeiten, die in den letzten Bänden Mayröckers so meisterhaft verhandelt waren, treten in letzter Konsequenz zugunsten einer beinahe schon unheimlich anmutenden Leichtigkeit zurück.

Das erzählende Ich hält inne, fühlt sich als Fiktion, als Erfindung. Die vorbeugende Geisterrede ist an sich selbst gerichtet – "das also war das Leben als Poet", heißt es an einer bezeichnenden Stelle – wie an das aus anderen Werken schon bekannte Gegenüber Ely. Dieser permanente Gesprächspartner, der zumindest in Teilen an Ernst Jandl gemahnt, ist eine nicht minder gespenstische Erscheinung. Erinnerung und Entwurf gehen in der intensiven Lebenskurzschrift der Autorin ebenso ineinander über wie die verschlungen dargestellten Figuren auf der Coverabbildung des Bandes. Dem Wildwuchs der Freude, der ringsum passiert, steht ein "es geisterte in mir" entgegen, das sich nicht zuletzt auch in der Gestaltung des gewobenen Gespinsts abformt: "Mein zerfledderter Text" ist von Brüchen durchzogen, vom Unterlaufen der eigenen Vorgaben, vom durchaus auch witzigen, doch ernstgemeinten Spiel, der Zeit die Schrift entgegenzuhalten.

Und während die wortwörtlichen Geister in schwarzen Kutschen durch die Strassen donnern oder erneut ein schrilles Sturmläuten an der Türe Panik auszulösen vermag, fließt der Textstrom dahin. Ergänzt um Einschübe der Verdeutlichung, Zeichnungen oder gar eine freundlich hereindrängende Handschrift gruppiert sich der Hauptteil des Buches um Lektüreerfahrungen, um eine Vielzahl von Referenztexten, die ihrerseits wiederum (auch) als Gärten lesbar werden. Mayröcker stöbert und findet, eine Auswahl aus dem angedeuteten Pensum geht in eine Verarbeitung über, einen hochgradig sensiblen wie reflexiven Schreibstrom. Neben Werken von Jean Genet und Francis Ponge ist Jacques Derridas "Glas", seine umfangreiche Studie über Hegel und Genet in zwei parallelen Kolumnentexten, die zentrale Referenz. So heißt es etwa: "was werde ich lesen wenn ich GLAS (von JD) ausgelesen haben werde, sage ich zu Ely, diese einzige Lektüre, sage ich, werde ich GLAS von vorne zu lesen beginnen". Doch gleich dem Schatten der Blüten bewegt sich unter diesem kräftigen Textbezug ein weiterer: Es ist Derridas (zu) wenig gelesenes Bändchen "As if I were Dead", das wie der gleichfalls wunderschöne wie sprechende Buchtitel, auf den Weitergang der Welt nach dem eigenen Verschwinden setzt, "als würde alles so weitergehen wie immer".

Das Abarbeiten an dieser Perspektive, dem zum Blicktrichter verdichteten "JUDAS", wird von einigen zusätzlichen Postskriptums-Angaben erweitert. Das abschließende, letzte "Supplement", das dem Haupttext folgt, schließt dahingehend stimmig an: "ich sitze nur grausam da – begleite mich nach dem Tod noch 1 Zeit wie wenn ich noch lebte das würde mir wohltun". Im Bild zu fehlen, aus dem Bild zu fallen ist für Lebende wie Gespenster zweierlei. Im vorliegenden "ich sitze nur GRAUSAM da" ist schon die Rede vom "waghalsigen Unternehmen, ein neues Buch zu schreiben". Der Gedanke an das nächste Werk, an den Prozess des Schreibens (und Weiterschreibens) steht der fragenden Befürchtung "bin ich schon im Sinkflug" erfreulich entgegen. Die den Text durchziehende Freudigkeit, etwas wie eine freundlich-gespenstische Aufhebung der Naturgesetze, lässt neuen, vielleicht wiederentdeckten Schwung spüren.

3. Verankerungen

"études" (2013) ist, obgleich Auftakt für ein neues, auf drei Bände angelegtes Projekt, retrospektiv als Fortsetzung dieses literarischen Programms lesbar; es ist ein lebendiges, gegen die Unsinnigkeit der Vergänglichkeit gerichtetes Statement einer ungebrochen produktiven Schriftstellerin. In datierten Einträgen wird Seite für Seite eine Übung durchgeführt, die schon im Titel anklingt: Es wird, ganz im Sinne ihrer Poetik einer Verweigerung klassischer erzählerischer Konzepte, Tag für Tag, doch alles andere als alltäglich, komponiert. Rhythmische Prosagedichte, erneut angelehnt an Arbeiten von Francis Ponge, werden dargeboten, durchzogen als auch getragen von einer Vielzahl von Ebenen des Musikalischen: Unterstreichungen, faksimilierte handschriftliche Einschübe, Satz- und Sonderzeichen geraten zu textlichen Entsprechungen akustischer Codierungen. Künsteübergreifend sind nicht nur die Muster der Verfertigung dieser rauschhaften (wie auch: berauschenden) Bricolage, sondern auch die Referenzen. Namen wie Heinrich Heine, Georges Bataille, Ann Cotten oder auch Robert Musil sind über ihre Werke ebenso in Mayröckers herrliches Sprachgestrüpp hineinverflochten, wie T.S. Eliot, Jacques Derrida oder E.M. Cioran. Letztgenanntem mag auch der Umstand geschuldet sein, dass Mayröcker im vorliegenden Buch deutlich, im Sinne von Wortwörtlichkeit, auf den vielschichtigen Begriff des "cahiers" Bezug nimmt: "Übung cahiers Übung in den Heften". So wird durch "das schüttere Notenheft", in dem auch deutlich erotische Untertöne nicht fehlen, ein dichterisches Programm  mehr zelebriert denn vorgeführt.

Der Wunsch "1 Buch ohne Entwicklung" zu schreiben hat sich im allerbesten Sinne auch auf den Folgeband "cahier" übertragen. Abseits des Erzählens strömt ihr "cahier = das Heftchen" in flottem Stil weiter dahin und bietet eine temporeiche literarische Konzentrationsbewegung. Obwohl wieder durchgehend datiert, darf auch "cahier" nicht mit einem klassischen Tagebuch verwechselt werden, die Abgrenzung zu diesem Texttypus wird sogar ausbuchstabiert: "Nein dies ist kein Diarium". Im Vordergrund steht dahingehend vielmehr der Ausdruck eines unausgesetzten Schreibens, eines im allerbesten Sinne unaufhörlichen und auch lebensfüllenden Schreiballtags: "habe fast keine Zeit für die gewöhnlichen Dinge, weiszt du, weil ich schreiben musz". Diese Betriebsamkeit ist alles was zählt, das Ausstellen der damit verbundenen Gesten und Szenen fügt sich perfekt in die kondensierte Verhandlung. Es wird hier vor wie schon zuvor angesichts des Lebens, des Alterns und der Natur geschrieben, immer bemüht um Absetzbewegungen vom lauernden "le kitsch" als auch vom "Jugend Jargon". Letzterer fließt stellenweise als Zitat ein, dessen semantische Ebene eine Neudefinition erfährt: Da wird aus "SKYPEND" und "re-cap" ein himmlischer Hinweis oder eben das Neuaufsetzen von Kappen. Diese sprachlichen Differenzierungen Mayröckers sind aber nicht, wie bei manchen konservativen Vertretern der bundesdeutschen Literatur, elitäre Exklusionsgesten, sondern vielmehr Teil der eigenen poetischen Positionierungsarbeit. Diese manifestiert sich, auch hier als Fortschreibung und Steigerung eines in "études" anglegten Programms, deutlich in der eigentlichen Textgestaltung. Neben dem schon in "études" etablierten Arbeiten mit Interpunktion, typografischen Elementen oder Hervorhebungen sind zwei bemerkenswerte Neuerungen zu bemerken: Einerseits rückt die Zeichnung, und mit ihr die direkte Verbindung von Wort und grafischer Skizze, an dominante Stellen. Teilweise seitenfüllend, dann wieder in den gesetzten Text eingebunden, sind diese Spuren einer Handschrift über das ganze Buch hinweg vorhanden. Andererseits stehen alle sequenzhaften Abschnitte unter Anführungszeichen. Einmal mehr wird auch mit diesem Hinweis die Direktheit des Gebotenen unterstrichen, denn "das Reden ist freilich Ablenkung vom Eigentlichen = vom Schreiben".

Mayröckers Schreiben ist dabei nicht selten an das vorsätzliche Einbringen von Referenzen gebunden. In "cahier" treten neben aus ihrem Register bereits vertrauten Größen wie Jacques Derrida, Roland Barthes, Samuel Beckett, Thomas Kling oder Friedrich Hölderlin auch neue wie E.E. Cummings, John Keats, Gertrude Stein oder Ann Cotten. Die namentliche Nennung geht nicht selten mit direkten Zitaten einher, also einer weiteren Schreibbewegung. Diese Tätigkeit ist deutlich auf das Einbinden des jeweils angespielten Texts in den eigenen Sprach- und Arbeitskosmos ausgerichtet, das übertragende Abschreiben wird zum nachvollziehenden Nach-Denken. Der damit geöffnete Echoraum der Literatur, der stimmig und nicht minder vielfältig um Musik und Bildende Kunst ergänzt wird, meint im vorliegenden Text Mayröckers auch ihr eigenes umfangreiches Schaffen mit. Diese klug integrierten Selbstreferenzen reichen von der wortwörtlichen, dann wieder leicht variierten Wiederholung ganzer Passagen des vorliegenden Buchs bis zu erneuten Hinweisen auf "brütt oder Die seufzenden Gärten" oder dem oben erwähnten "vom Umhalsen der Sperlingswand". Das Herz wird in all diesen "Zeilen : die wildesten im Notizbuch" als eines der zentralen Motive, schriftlich wie zeichnerisch, erfahrbar. Liebevoll meint für Mayröckers vorliegenden Text ganz wortwörtlich voller Liebe zu sein und einen entsprechenden Blick wahren zu wollen. Sehnsüchte nach Orten und Menschen – etwa Peter Handke oder das "geliebte Geistlein" Elisabeth von Samsonow – werden adressiert, wie selbstverständlich wird aus dem "cruellest month" April aus T.S. Eliots berühmter Eröffnungszeile zu "The Waste Land" der "zärtlichste Monat". Friederike Mayröckers "cahier" ist Ausdruck einer lebensdurchdringenden Leidenschaft für die Literatur, die sich nicht zuletzt in einem handschriftlichen Faksimile zeigt. Da steht schlicht: "ich brenne".


Literatur

Mayröcker, Friederike (1998): brütt oder Die seufzenden Gärten, Frankfurt/M.: Suhrkamp.

Mayröcker, Friederike (2011): vom Umhalsen der Sperlingswand, oder 1 Schumannwahnsinn, Berlin: Suhrkamp.

Mayröcker, Friederike (2012): ich sitze nur GRAUSAM da, Berlin: Suhrkamp.

Mayröcker, Friederike (2013): études, Berlin: Suhrkamp.

Mayröcker, Friederike (2014): cahier, Berlin: Suhrkamp.

Ausgewählte weiterführende Literatur

Barthes, Roland (1988): Fragmente einer Sprache der Liebe, Frankfurt/M.: Suhrkamp.

Barthes, Roland (1999): Die Lust am Text, Frankfurt/M.: Suhrkamp.

Bataille, Georges (2010): Die Literatur und das Böse, Berlin: Matthes & Seitz.

Cioran, E.M. (2011): Notizen 1957–1972, herausgegeben von Simone Boué, Wien: Karolinger.

Cotten, Ann (2013): Der schauernde Fächer. Erzählungen, Berlin: Suhrkamp.

Derrida, Jacques (1982): Die Postkarte. Von Sokrates bis an Freud und Jenseits. 1. Lieferung. Berlin: Brinkmann und Bose.

Derrida, Jacques (2006): Glas. Totenglocke, München: Wilhelm Fink.

Derrida, Jacques (2007): As if I were Dead. An Interview with Jacques Derrida. Als ob ich tot wäre. Ein Interview mit Jacques Derrida, Herausgegeben und übersetzt von Ulrike Oudée Dinkelsbühler u. a., Wien: Turia + Kant.

Eliot, T.S. (2008): Das öde Land. The Waste Land. Englisch und deutsch. Übertragen und mit einem Nachwort versehen von Norbert Hummelt, Frankfurt/M.: Suhrkamp.

Keat’s Poetry and Prose (2009): Selected and edited by Jeffrey N. Cox. New York: W.W. Norton & Company.

Kling, Thomas (2012): Das brennende Archiv. Herausgegeben von Ute Langanky und Norbert Wehr, Berlin: Suhrkamp.

Hab Den Der Die Das. Der Königin der Poesie (2014): Friederike Mayröcker zum 90. Geburtstag, Herausgegeben von Erika Kronabitter, St. Wolfgang: Edition Art Science.

Ponge, Francis (2010) Schreibpraktiken oder Die stetige Unfertigkeit, München: Carl Hanser.

Schmatz, Ferdinand (2007): Durchleuchtung. Ein wilder Roman aus Danja und Franz, Innsbruck: Haymon.

Stein, Gertrude: Die geographische Geschichte von Amerika oder: Die Beziehung zwischen der menschlichen Natur und dem Geist des Menschen, Frankfurt/M.: Suhrkamp Verlag.

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mayröcker, österreichische literatur, poetik, poesie