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2/2013 - Freizeitpädagogik - Freiwillig, Selbstbestimmt, Selbstorganisiert?

Call for Paper: Filmbildung im Wandel

Tagung vom 3. - 5. Oktober in Wien

AutorIn: Christine Trültzsch-Wijnen

Call for Paper: Tagung der Medienimpulse in Kooperation mit dem Filmarchiv Austria, der Fachgruppe Medienpädagogik der DGPuK, der Sektion Medienpädagogik der OEFEB, der Wiener Medienpädagogik und der PH Wien/ Zentrum für Medienbildung.

Call for Paper: Filmbildung im Wandel?

Tagung vom 3. bis 5. Oktober 2013 in Wien

Tagungsort: Filmarchiv Austria

Filmerziehung und Filmbildung haben in der Medienpädagogik eine lange Tradition. Die Auseinandersetzung mit cineastischen Werken markiert den Anfang der Medienpädagogik und ist seither fester Bestandteil erzieherischer Bemühungen um eine umfassende Medienkompetenz-vermittlung. Längst sind Filmkulturen aber nicht mehr auf Kinofilme beschränkt, sondern in den unterschiedlichsten medialen Speicher- und Distributionskontexten gegenwärtig. Die medialen Entwicklungen der vergangenen Jahre haben zur Folge, dass nicht mehr allein erfolgreiche Produktionsfirmen Filme einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen können, sondern auch privat produzierter Bewegtbilder  massenhaft verbreitet werden können. Videos werden mit Handys produziert und verschickt, im Internet heruntergeladen, rezipiert, präsentiert und kommentiert. Der Blick auf aktuelle Verwendungs- und Sinnkontexte des Mediums veranschaulicht, dass die Vermittlung von Filmkompetenz längst nicht an Bedeutung verloren hat, denn vielmehr unter neuen Voraussetzungen zu denken ist. Doch was bedeutet Filmbildung unter den Bedingungen digitaler Medien? Inwiefern haben sich filmische Rezeptions-und Produktionspraxen im Zuge der Digitalisierung und Vernetzung von Lebens- und Erfahrungswelten verändert? Welche Ressourcen bilden Bewegtbilder in Produktion wie Rezeption in Prozessen der Orientierung, der Sinn-und Identitätsbildung? Und mit welchen Ansätzen und Methoden können diese Prozesse in der medienpädagogischen Praxis angeregt und gefördert werden? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der Tagung. Die Veranstaltung ist interdisziplinär angelegt und richtet sich an ein breites Publikum.

Einreichfrist: 31. Juli 2013

Kolleginnen und Kollegen, die sich mit einem Beitrag in die Tagung einbringen möchten, werden gebeten, ein Abstract (1.500 Zeichen incl. Leerzeichen) ihres Beitragsangebots bis zum 31. Juli 2013 in elektronischer Form via E‐Mail an die Veranstalterinnen der Tagung zu senden:

Mag. Dr. Christine W. Wijnen
(christine.wijnen@univie.ac.at)

Mag. Dr. habil. Anja Hartung
(mail@anja-hartung.de)

Die Rückmeldung über Annahme oder Ablehnung der Abstracts erfolgt bis zum 31. August 2013.

Diese Tagung wird unterstützt durch das BMUKK.

 

Tags

call for paper, filmbildung