Kultur - Kunst

3/2012 - PädagogInnenbildung Neu

Involviert berichten

Alternative Medien und Medienaktivismus

AutorInnen: Paula Pfoser / Gudrun Rath

Die AutorInnen Paula Pfoser und Gudrun Rath bieten in ihrem Beitrag eine Reflexion von künstlerischen Selbstverständnissen und Bedingungen im Rahmen der Wienwoche 2012 und präsentieren dabei ihre komplexen Überlegungen zu Medien und Medienaktivismus.

Abstract

In their essay, the authors Paula Pfoser and Gudrun Rath offer a reflection on artistic self-conceptions and conditions within the framework of the Wienwoche 2012, and present their complex considerations on the media and media activism.


Intro

Die Wienwoche, das neue Kulturprojekt der Stadt Wien, geht vom 21. September bis zum 7. Oktober zum ersten Mal über die Bühne. Von den Grünen initiiert (aber lediglich durch eine Transparenzvereinbarung verbunden) grenzt sich die Wienwoche deutlich von den zwei anderen großen Festen der Stadt, dem Donauinselfest und dem Stadtfest, ab: Sie will, indem sie Kulturarbeit als ein Einmischen in gesellschaftliche, politische und kulturelle Debatten versteht, ein anderes Wien sichtbar machen und stärken. Und: Sie ist Stadtfest für alle in der Stadt lebenden sozialen Gruppen – d. h. auch die Projekte, die darin involviert sind, arbeiten u. a. gegen gesellschaftliche Ausschlüsse und suchen nach Möglichkeiten einer solidarischen, antirassistischen und antisexistischen Stadtgestaltung und -kultur. Am Festival beteiligt ist auch die Medien-Gruppe „involviert berichten“, d. h. konkret: Die Radioaktivisten Pavel Kaminski und Gerhard Kettler, Hirut Kiesel von „Discover TV“ (okto) und einige aus der Redaktion der Zeitschrift MALMOE. Der folgende Beitrag stellt einen subjektiven Darstellungsversuch unserer Überlegungen zu Medien und Medienaktivismus dar.

Prätext 1 – Zur Wienwoche

„Involviert berichten“ ist ein Experiment, wohl auch für das Kuratorium der Wienwoche. Das Leitungsteam – vom „Verein zur Förderung der Stadtbenutzung“ wurden Petja Dimitrova, Can Gülcü und Radostina Patulova bestellt – hatte nach einem Vorbereitungssprint im Jänner mit der konkreten Projektentwicklung begonnen: Die Gruppen „agieren“, „geschichte neu schreiben“ und „umverteilen“ waren schon konzipiert, als eine Medien-Gruppe und die Musikgruppe „soundpolitiken machen“ ins Leben gerufen wurden. Das ausschlaggebende Argument dafür lag wohl in der Konzeption des gesamten Festivals: Gegen die Festivalisierung treten die Kurator_innen an – sie setzen sich für mehr Sichtbarkeit, Vernetzung von und Umverteilung zugunsten derjenigen ein, die schon seit Jahren in autonomen Kontexten und kleinen Initiativen arbeiten. Stattfinden werden nun: Zwei Wochen Ausstellungen, Interventionen, Diskussionen, Screenings und vieles mehr – angesiedelt an der Schnittstelle von künstlerischer, emanzipatorischer und aktivistischer Praxis, verteilt über die ganze Stadt.

Für uns, die wir in der alternativen Medienarbeit tätig sind, ist die Wienwoche eine Plattform zur Reflexion unserer alltäglichen Arbeit und zur Verknüpfung unserer Zugänge. Aber wo anfangen? Wie gemeinsam ein Projekt entwickeln – wir, die wir uns so verschieden und innerhalb eines großen Themenspektrums bewegen?

Also: zurück an den Start. Mit einem Fragenpaket: Was sind unsere Zugänge zu einer freien/alternativ-journalistischen bzw. medienaktivistischen Praxis? Unter welchen Bedingungen arbeiten wir? Wie sehen heute, nach der einigermaßen erfolgreichen Etablierung alternativer Medien, unsere Forderungen aus? Die Auseinandersetzung mit diesen Themen wird zum Projekt der Medien-Gruppe – sie bietet also den Fragen Raum, die im Alltag der Medienarbeit oft unter den Tisch fallen.

Prätext 2 – Die „Medien-Gruppe“: Ein paar Worte zu uns

Vorab eine kurze Bemerkung zu unseren Kontexten: „Ein paar Radioaktivist_innen“ nennen sich Gerhard Kettler und Pawel Kaminsky und einige andere und sind als solche, per Selbstdefinition, „Bestandteil emanzipatorischer politischer Bewegungen“. „Radioaktivismus macht das Radio zum Sprachrohr und zur Diskursplattform, zum Werkzeug, das Vernetzung und Koordination ermöglicht, zum Instrument, um virtuelle Räume zu erschließen und Marginalisierte hörbar zu machen“. Discover TV, die zweite Teilnehmer_in, ein Sendungsformat auf okto, ein „lokaler Sender für globale Themen“, richtet sich an „KosmopolitInnen des 21. Jahrhunderts“, indem es Nachrichten und Themen mehrsprachig und z. B. aus marginalisierten Gegenden und alternativen Quellen bringt. Malmoe, Teilnehmer_in Nr. 3, ist eine zweimonatlich erscheinende, kostenlose Printzeitung, die als „alltagsbegleitende Maßnahme“ gegen die „neoliberale Hegemonie antritt und Demokratisierung und Entdiskriminierung in allen gesellschaftlichen Bereichen“ (Kultur, Alltagsleben, Arbeits- und Geschlechterverhältnisse etc.) forcieren will.

Begrifflichkeiten

Wie lässt sich unsere Arbeit zusammenfassen? Wir stoßen auf verschiedene Begrifflichkeiten: „Freie“ Medien, glitschig und ungreifbar, ist immer noch ein gebräuchlicher Begriff, der alles und nichts über jene heterogene Gruppe von Medien sagt, die sich davon angesprochen fühlen. Ein Beispiel dafür: Der „Tag der Freien Medien“ 2010 im Wiener Museumsquartier, ideologisch diffus, mehr Fanzine-Messe als Plattform für emanzipatorische Praxen – für die politischen „Freien“ wurde jedenfalls kein Platz geboten. „Freie Medien“, das sind letztlich, in der hegemonialen Begriffsverwischung, alle, die nicht-kommerziell arbeiten. Der Begriff findet aber auch anders Verwendung: Im Fall der „freien Radios“ z. B. – ein Label, das übrigens schon seit den 1990er-Jahren besteht – hat deren Interessensvertretung, der „Verband freier Radios“, antidiskriminatorisches Wirken in ihren Grundstatuten festgeschrieben. Wie kann dieser begrifflichen „Freiheit“ aber über die Radios hinaus weiter Kontur verliehen werden?

Der vom Medientheoretiker Geert Lovink (1992) zu diesem Zweck eingeführte Präzisierungsversuch der „freien Medien“ als „alternative“, also jene, die sich von den bürgerlichen Medien abgrenzen und inhaltlich korrigierend und ergänzend in das bestehende Informationsspektrum eingreifen, und „eigene“, sich subkultureller Themen und Codes bedienende Medien, muss heute ebenfalls auf seine Treffsicherheit hin befragt werden. Mit „Medienaktivismus“ (u. a. Gerald Raunig 2007) steht ein weiterer Begriff zur Diskussion: Er wendet sich gegen die Vorstellung des Mediums als neutrales Mittel des Informationstransfers und versucht, Aktion und Repräsentation zusammenzudenken, und das bedeutet letztlich auch: im Fokus steht die Intervention. Aber: Ab wann ist die Bezeichnung Aktivismus nicht eine Stilisierung journalistischer Formate? Oder, wie eine von unserer Gruppe meint: Wollen wir nicht einfach an einem anderen Journalismusbegriff arbeiten?

Wir lassen die (neurotischen?) Abgrenzungen hinter uns und werfen einen Blick auf unsere Arbeit: Per „idealer“ Definition vereint uns der Anspruch, den „Mainstream-Medien“ emanzipatorische Diskurse entgegenzusetzen bzw. in ihre Diskurse hineinzuinterventieren, nicht-kommerziellen Raum für gesellschaftskritische Reflexionen zu schaffen und in diesem Raum jenen Protagonist_innen Stimmen einzuräumen, die aus den Diskursen der Mehrheitsgesellschaft konsequent und kontinuierlich ausgeblendet werden.

Praxen und Selbstverständnisse

Mit dieser Selbstdefinition einher geht: kein Anspruch auf vermeintliche „Objektivität“, den „Mainstream-Medien“ in den Vordergrund ihres journalistischen Schaffens rücken. Stattdessen werden die verschwimmenden Grenzen zwischen Untersuchten und Untersuchenden offen gelegt, werden die Schwerpunkte der Berichterstattung in einem Angriff auf die behauptete „Objektivität“ verlagert, werden Zuschreibungen des Expert_innentums in Frage gestellt: Wann darf hier wer sprechen (oder schreiben)? Die glatten Oberflächen werden aufgeraut – die eigene Erfahrung, Praxis oder Sprache werden zur Basis für das journalistische/medienaktivistische Handeln.

Es ist, stellen wir fest, dieses Thematisieren von konkreten Erfahrungen und eigenen Standpunkten, das vor allem auf lokaler – und meist urbaner – Ebene bedeutsam ist. Denn das Handeln aus der Praxis ist letzten Endes ein Wirken für die Praxis und das bedeutet in letzter Konsequenz auch: Anspruch auf Intervention bzw. Anspruch auf Sichtbarmachen. Medienarbeit, die über die reine Investigation, über das „Abbilden“ von gesellschaftlichen Verhältnissen hinausgeht. Also ein Berichten, das letztlich nicht nur das Berichtete, sondern auch die Position der Berichtenden ins Zentrum der Aufmerksamkeit holt.

Selbstbefragungen

Genau diese Ansprüche sind es letztlich auch, die immer wieder ein Neu-Verhandeln des eigenen, kollektiven Medien-Standpunkts einfordern. Sie werfen Fragen auf: Inwieweit werden wir diesen Ansprüchen gerecht? Setzen wir tatsächlich Diskussionen und Proteste in Gang? Im Fall des Radioaktivismus ist die Antwort wohl eindeutiger. Die Protestbegleitung via Radio, wie sie z. B. rund um den WKR-Ball stattgefunden hat, erleichtert es, Überblick über die meist dezentralen Aktivitäten zu erhalten, die Bekanntmachung von drohenden Abschiebungen kann sie vielleicht im letzten Moment noch verhindern. Dienste wie Twitter haben die Informationsverbreitung inzwischen durch einen niederschwelligen Zugang zum „Do-it-yourself-Senden“ erleichtert. Radio behauptet aber insofern seinen Platz, als es im Gegensatz zum teilweise hysterischen, auf die Mitteilung eines Redaktionskollektives verzichtenden Hype der Onlineplattformen eine bekannte und verlässlichere Quelle darstellt.

Medienaktivismus oder alternative Medienarbeit geht aber weit über diese reine Informationsfunktion hinaus – eben in Richtung Intervention, durch verschiedene Medien und Formate. Die Frage nach den Formen und Möglichkeiten dieser Intervention ist allerdings komplexer: Auch reflektierendes, Zusammenhänge erschließendes Berichten kann (muss aber nicht) intervenierend wirken. Und was bei wem „intervenierend wirkt“ ist natürlich auch – nicht erst seit Jacques Rancières Aufwertung der Rezipient_innenrolle – unterschiedlich. Wir geben zu bedenken: Das Nischendasein, das wir, bis auf einzelne Ausreißer (die freien Radios in den Bundesländern) führen, verhindert die Interventionen in „Mainstream“-Diskurse auf weiter Strecke. Auch die Aufsplitterung dieser Mainstream-Diskurse, die mitunter kritische Inhalte neutralisierend aufgreifen, macht die Lage nicht leichter. Das tut aber der Bedeutung von alternativen Medien bzw. Medienaktivismus im Sinne einer pluralistischen, für möglichst viele gesellschaftliche Gruppen zugänglichen Medienlandschaft keinen Abbruch. Selbst unter diesen Bedingungen kann durch Informationsverbreitung die herrschende Ordnung mitunter hinterfragt und delegitimiert werden. Und, abseits davon, sind funktionierende Kommunikations- und Informationsstrukturen innerhalb von Teilöffentlichkeiten und Subkulturen fundamentaler Bestandteil von Vernetzung und Intervention.

Wollen wir unseren Ansprüchen gerecht werden, müssen wir aber auch die Ausschlüsse reflektieren, die wir selbst produzieren. Welche Sprache sprechen wir? Wie weit erschweren wir nicht selbst den Zugang zu den Themen, die wir transportieren wollten? Geht es um sperrige, schwierige – eben nicht „leichte“ – Sprache? Geht es um Beiträge, die – vom akademischen Stil bis zu nur von „Insidern“ durchschaubaren Formaten – nur schwer erschließbar sind?

Gleichzeitig aber sehen wir alternative Medienarbeit auch als Arbeit, die gerade nicht-markttaugliche Formate (und vor allem auch Inhalte!) aufgreift, Arbeit, die von allen gemacht werden darf und soll, die so Zugänge öffnet, auch wenn sie mitunter andere versperrt. Was es braucht, sind Ressourcen, um den Blick auf die jeweils produzierten Formate schärfen zu können. Den Blick zu schärfen hieße aber auch, die eigene Involviertheit tatsächlich und über die Wienwoche hinaus zum Thema unserer Reflexion zu machen: Wie entkommen wir, die wir „involviert berichten“, der „Falle“ einer Kuschel-Berichterstattung gegenüber sozialen Bewegungen? Inwieweit wird, indem wohlwollende Zurückhaltung anstelle von kritischer Distanz tritt, genau der Anspruch unterbunden, etwas in Bewegung zu setzen?

Strukturen

Das große Problem, auf das wir immer wieder stoßen, sind die schon angesprochenen Ressourcen. Wir alle arbeiten unbezahlt – und das tun auch die meisten anderen alternativen Medienarbeiter_innen. Freiräume, die durch ein (unbezahltes) Agieren jenseits der Marktlogik eröffnet werden, stehen einer Praxis der Selbstausbeutung und prekären finanziellen Absicherung einzelner Medienarbeiter_innen gegenüber. Wer soll uns bezahlen? Wir diskutieren „crowd sourcing“-Modelle wie kickstarter und respekt.at an, lassen sie aber fallen – denn solche Modelle verfolgen Verwertbarkeits- und Vermarktungslogiken lediglich in anderer Form, als dass sie das Umfeld bzw. die „crowd“ für die Finanzierung heranziehen – und den Staat aus der Verantwortung entlassen. Was bleibt, ist ein Pochen auf das bedingungslose Grundeinkommen oder ähnliche Modelle: Wenn (durch die große Produktivkraftentwicklung) nicht genügend Arbeit für alle da ist, aber genug Arbeit zu tun ist und getan werden will, dann braucht es gesellschaftliche Umdenkprozesse und eine gerechte Verteilung des Reichtums. („1000 Trommeln für ein bedingungsloses Grundeinkommen“ heißt übrigens ein anderes Projekt innerhalb der Wienwoche, das u. a. am 5.10. im Märzpark die Idee des Grundeinkommens weiter verbreiten will).

Die Erhaltungskosten einer pluralistischen Medienlandschaft müssen außerdem durch den Staat sichergestellt sein. Schon zu Beginn unserer Recherche stießen wir auf die Linzer Medienkonferenz von 1999. Auf diesem einzigen großen Vernetzungstreffen der alternativen Medien in Österreich wurden (konkrete) „Kurskorrekturen zur Kultur- und Medienpolitik“ entwickelt – einige der Forderungen sind schon umgesetzt worden, andere sind aber noch immer aktuell – das wissen wir auch aus unserer Praxis bzw. aus Erzählungen von Kolleg_innen: Trotz der bundesgesetzlichen Förderung für freie Radios und Fernsehen seit 2008 gibt es immer wieder Engpässe, die von Stadt, Land oder EU oft auch nicht abgedeckt werden. Beispielsweise musste die Radiowerkstadt Salzburg gerade erst auf Notbetrieb umstellen. Im Printbereich ist die Situation um einiges schlimmer: Die beiden Fördermodelle Presse- (Tages- und Wochenzeitungen) und Publizistikförderung (Zeitschriften) unterscheiden sich in Millionenhöhe; die Publizistikföderung, das Fördermodell u. a. für alternative Zeitschriften beträgt höchstens 5000 Euro pro Jahr und Medium; durch eine Gesetzesnovelle von 1996 können außerdem „bedenkliche“ Inhalte auch offiziell ein Ausschlussgrund sein. Und mit der Abschaffung des vergünstigten Postzeitungsversands hat sich eine weitere Lücke aufgetan. In der Medien-Gruppe der Wienwoche ist die Netzkultur nicht vertreten, aber auch dort sieht die Situation in Wien nicht rosig aus: Die höchst fragwürdigen Netzkulturfördermethoden der letzten Jahre (die „Community“ stimmt über die Fördermittelvergabe ab) haben „den ganzen Sektor geschwächt“, so lautete die Stellungnahme des Konsortiums.Netz.Kultur bereits im Jahr 2006. Mit der Zerschlagung der Public Netbase wurden wichtige Strukturen zerstört, Geld wird fast ausschließlich für Projekte vergeben, anstatt in Infrastruktur investiert, beispielsweise in die Entwicklung von alternativen Kultur- und Videoservern und in materielle Verknotungen, d. h. eigene Medienwerkstätten und -arbeitsplätze für Menschen, die bislang keinen Zugang zu solchen Produktionsstätten haben.

Die Frage, wie Allianzen wiederbelebt werden könnten, um für bessere Bedingungen in der alternativen Medienarbeit zu kämpfen, wird ob der verschiedenen Grundvoraussetzungen, unter denen wir arbeiten, wohl nicht zu einfach zu beantworten sein. Räume wie dieser – innerhalb der Wienwoche – waren und sind aber wichtig, um uns die Rahmenbedingungen unserer Arbeit wieder ins Blickfeld zu holen. Und um Grenzen und Potenziale alternativer Medienarbeit auszuloten und unsere Positionen wieder etwas zu schärfen. Dinge, die eben sonst als „Luxus“ abgehakt werden und aus der Tagesordnung fallen.


Termine

So. 23.9., 10.00–12.00: Medienbrunch „Medienaktivismus – Medienutopien“
mit Discover TV, ein paar Radioaktivist_innen (mit Pawel Kaminski und Gerhard Kettler) und MALMOE
Aktionsradius Wien, 1200, Gaußplatz 11
live auf ORANGE 94.0, Web-Stream: http://o94.at

Fr. 28.9., 18.15–20.00: Studiodiskussion „Medienaktivismus – Medienutopien“
mit Ida Divinzenz (Radio Stimme), Gerhard Kettler (Radioaktivist), Hirut Kiesel (Discover TV), Paula Pfoser (MALMOE), Gudrun Rath (MALMOE)
live auf ORANGE 94.0, Web-Stream: http://o94.at
gefördert aus den Mitteln der Stadt Wien

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