Schwerpunkt

1/2011 - Politik/Macht/Medien

Von medialen Inszenierungen und "fiesen Tricks"

Expertengespräch "Politik/Macht/Medien" Teil 2

AutorIn: Alessandro Barberi

Die Medienimpulse haben in Kooperation mit dem Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien am Donnerstag, dem 3. März 2011, Experten aus dem Umfeld aller im Nationalrat vertretenen Parteien zu einer Diskussionsrunde mit dem Thema „Politik/Macht/Medien“ eingeladen. Teil 2

Transkription des Expertengesprächs „Politik/Macht/Medien“ Teil 2

6. Mediale Inszenierungen in der Politik

Fritz Hausjell: Neben diesen Strategien der Politik gibt es aber immer auch die Strategien der Medien. Hier geht es dann um die Inszenierung von Politik und Politikvermittlung. Haben z.B. Medien wie „News“ Jörg Haider in eine bestimmte Richtung getrieben oder ging es hier um eine kongeniale Partnerschaft?

Heimo Lepuschitz: „News“ hatte mit einem Haider-Cover immer rund 30 Prozent mehr Verkauf. „News“ und Haider haben wechselseitig von einander profitiert. Das war eine ganz simple Hassliebe aus gegenseitigem Nutzen. „News“ hat profitiert, denn umsonst hat es nicht so viele Haider-Geschichten und Interviews gegeben. Und Haider hat „News“ mitgenommen, wenn er wusste, dass es Aufregung und Skandal geben wird. „News“ hat sich dann auch am meisten aufgeregt, war aber dabei und hatte so die Fotos. Man muss auch sagen, dass „News“ damals in einer ganz anderen Position und dann zwischenzeitlich nicht kampagnenfähig war. Es ist auch wichtig, zu sehen, dass eine Inszenierung schnell gemacht ist. So gut sie aber auch gemacht ist, sie scheitert, wenn der jeweilige Politiker keine Inszenierungsfähigkeit mitbringt. Wenn er die Inszenierung nicht lebt und auch genießt, dann wird jeder Kommunikator scheitern.

Josef Kalina: Ich sehe das ganz genau so. Ich habe jeden Kommentar geliebt, der uns kritisiert hat, solange er bei der Zielgruppe das Richtige ausgelöst hat. In der „Presse“ stand angesichts der Abfangjägerdiskussionen hinsichtlich der SPÖ etwas von „vaterlandslosen Gesellen“, da man unbedingt Abfangjäger haben wollte. Da muss man sich bedanken! Da sind die Umfragen und ich weiß, dass – inklusive der „Presse“-LeserInnen – 80 Prozent anderer Meinung sind. Das Thema wird gemacht, der Kommentar wird gelesen und die Leute denken sich: „Eigentlich hat die SPÖ recht!“  Wenn es aber bei der Zielgruppe nicht ankommt, dann wird es schädlich. Haider und „News“ sind eine Symbiose eingegangen. So wie auch die „Kronen Zeitung“ ständig wechselnde Symbiosen hat. Und eine ganze Generation von Politikerinnen lebte umgekehrt von der Anti-„Krone“-Nummer, etwa Heide Schmidt. Auch Peter Pilz steckt sich einen Angriff von Peter Gnam an wie einen Orden. Und in seiner Zielgruppe – er  braucht nur zwölf Prozent – ist das wie eine Nahkampfspange. Man muss eben gerade so stark sein, um die Zielgruppe bedienen zu können.

Fritz Hausjell: Haben die Grünen darüber hinaus auch weitere Symbiosen geschaffen?

Reinhard Pickl-Herk: Bei uns kommt noch ein anderes Image dazu, weil wir uns als moderne und visionäre Partei verstehen. Da geht es darum, die neuen Medien als Erster zu nutzen. Und im Web 2.0 sind wir sehr stark. Wir haben viele positive Rückmeldungen. Peter Pilz war einer der ersten bloggenden Politiker. Karl Öllinger macht das hervorragend und auch Christoph Chorherr hat einen sensationellen Blog. Das bringt natürlich auch Schwierigkeiten mit sich: Chorherr hat jüngst gebloggt, dass das Bloggen in der Regierungsarbeit problematisch werden kann, weil die Widerstände der anderen Parteien schneller kommen, wenn man eine Information schon davor über den Blog im Web 2.0 veröffentlich hat. Er hat das sehr offen dargelegt und damit auch transparent gemacht. Wir haben in dieser Richtung auch viele erfolgreiche Aktionen gehabt. Wir konnten – allein mit einer Parteipetition – für Arigona Zogaj über 30.000 Unterschriften sammeln. In diesem Bereich haben wir uns ein großes Image aufgebaut. Peter Pilz hat z.B. monatelang Platterwatch gemacht: Leute haben Fotos und Filme von öffentlichen Auftritten Günther Platters ins Netz gestellt, um gegen die neuen Befugnisse der Polizei zur Überwachung elektronischer Kommunikation zu protestieren. Damit haben sie den Innenminister selbst überwacht. Das war erstaunlich erfolgreich. Viele haben sich die Zeit genommen, um zu Platters Auftritten zu fahren und mit ihren Handys Filmchen zu drehen. Man stellt es auf die Plattform und die Community entsteht. Es war lustig und gleichzeitig äußerst erfolgreich.

Josef Kalina: Die Grünen haben m. E. eine der erfolgreichsten Inszenierungen überhaupt gemacht. Und zwar mit dem „Herrn Professor“ Alexander Van der Bellen. Der Anti-Politiker, der sich Zeit nimmt, ist eine wunderbare Inszenierung. Wahrscheinlich musste man sich diese Inszenierung gar nicht erst groß ausdenken. Wahrscheinlich ist er ganz einfach so.

Reinhard Pickl-Herk: Ja, er ist so ist wie er ist. Allerdings war das für ihn persönlich anfangs gar nicht so einfach, als die Grünen einige Wahlen verloren hatten. Mein Eindruck war, dass er sich erst mit der Wahl 1999 so bestätigt gefühlt hat, dass er sich in der Folge auch mehr getraut hat. Er hat bemerkt, dass seine Art ankommt. Und da musste er sich nicht verbiegen, was auch nicht möglich ist. Einen Van der Bellen kann man nicht verbiegen. Der Aktionismus ist bei uns sicher auch deshalb zurückgegangen, weil er mit dem „Herrn Professor“ nicht mehr funktioniert hat. Andreas Wabl konnte Sturmgewehre zertrümmern. Das hätte zu Van der Bellen nicht gepasst. Auch hier hat sich die Inszenierung personenbezogen sehr gewandelt. Das macht im Moment sicher auch ein wenig Schwierigkeiten für Eva Glawischnig. Aber man hat uns vorausgesagt, dass die Grünen nach Van der Bellen um 30 oder 40 Prozent absacken würden. Das war aber keineswegs der Fall.

Fritz Hausjell: Und welche Medien spielen bei der Inszenierung von H. C. Strache eine wichtige Rolle?

Hans-Jörg Jenewein: Das hat natürlich viel mit dem Boulevard zu tun, wo die Inszenierung stark greift. Es ist klar, dass ich mit der Inszenierung H. C. Straches in „Standard“, „Presse“, „Profil“ oder „News“ nicht viele FreundInnen finde.

Fritz Hausjell: Warum funktioniert „News“ nicht mit Strache?

Foto:Hans-Jörg Jenewein (© Emil Goldberg)

Hans-Jörg Jenewein: Es sind heute andere handelnde Persönlichkeiten. „News“ hatte in den letzten Jahren auch ein massives Redaktionsproblem. Eine Zeit lang hat es recht gut geklappt. Noch unter Alfred Worm ist einer der ersten großen Strache-Artikel erschienen. Auf diesen vier Seiten ging es stark um das Motto: „Hier kommt der junge Haider!“ Natürlich hat Worm hier auch wirtschaftlich gedacht. „News“ hat etwas Neues gebraucht, um zu kampagnisieren. Nach dem Tod von Alfred Worm hat dann die Chemie einfach nicht mehr gestimmt. Aber die Strache-Inszenierung funktioniert auch ohne „News“. Es gibt heute eine vergleichbare Hassliebe mit „Österreich“. Und die Strache-Inszenierung kommt in der Zielgruppe ganz klar an. Man muss aber auch sagen, dass H. C. Strache im Moment in dieser Zielgruppe keine ernstzunehmenden Gegner hat. Die anderen Parteivorsitzenden geben ein völlig anders strukturiertes Bild ab. Faymann, Pröll, Bucher oder – in Wien – Häupl haben andere Zielgruppen. Da sind auch Generationen dazwischen.

Josef Kalina: Logischerweise muss die Inszenierung Straches anders funktionieren als die Haiders. Sie ist nicht so facettenreich und eher eindimensional. Und Strache scheut die Diskussion um den Rechtsextremismus. Er will da raus. Haider konnte das nicht los werden, weil er vor SS-Leuten Reden gehalten hat. Und da geht man ganz einfach nicht hin, das macht man nicht. Aber die Xenophobie zieht auch über Strache genau in den Zielgruppen des Boulevards.

Lukas Mandl: Mir geht es in der Diskussion schon zu sehr um Machbarkeit. Wir sind von Inszenierung und Authentizität ausgegangen. Und es sind sicher nicht irgendwelche Spin Doktoren, die in ihren Werkstätten die Inszenierung planen. Da geht es nicht um Machbarkeit. Man kann nichts inszenieren, wenn es nicht schon davor in der Politik vorhanden ist. Man kann nicht einfach auf einen Knopf drücken, um jemanden politisch gut zu platzieren. Das wäre auch äußerst undemokratisch.

Fritz Hausjell: Und wie sah die Inszenierung von Politik angesichts der schwarz-blauen Regierung aus? Wie stellt sich das retrospektiv dar?

Heimo Lepuschitz: Ich war Pressesprecher der Ministerin und der Parteiobfrau der FPÖ und habe dann auch in einem Ministerium gearbeitet, dass von einer BZÖ-Ministerin geleitet wurde. Daher habe ich wahrscheinlich eine andere und auch subjektive Sicht. Ich glaube, dass wir viel mehr intern gestritten haben als nach außen gedrungen ist. Wir waren im Dauerkriegszustand mit der ÖVP, auch weil sie sehr straff geführt war. Wenn Schüssel geschnippt hat, sind dort alle gesprungen. Die ÖVP war ein Block. Es gab zwischen den Parteien Duelle, die aber meistens gelöst wurden. Wir haben etwas weitergebracht. Schwarz-Blau ist ja selten für den Stillstand kritisiert worden. „Speed Kills“ war am Beginn das passendste Schlagwort. Wir haben konstruktiven Streit gehabt und intern massiv gestritten.

Reinhard Pickl-Herk: Schwarz-Blau hatte auch den Außenfeind der EU. Ohne diesen Feind wäre alles viel schwerer gewesen.

Heimo Lepuschitz: Ja, und wir hatten in der damaligen Zeit Jörg Haider als unberechenbaren Faktor.

7. Streit und Konfrontation als politische Strategie

Fritz Hausjell: In der Journalismusforschung sehen wir sehr deutlich, dass das Streit und Konfrontation in der Politik einen wichtigen Platz einnehmen. Man kommt viel besser in die Medien, wenn man einen Streit hat. Was meinen Sie? Wie viele Streitereien und Konfrontationen in den Parteien oder in einer Koalition sind inszeniert?

Lukas Mandl: Man müsste bei dieser guten Frage sehr genau ausloten wie sich das Verhältnis von BZÖ und FPÖ entwickelt hat. Ich wage zu behaupten, dass niemand in diesen Parteien zusammengesessen ist, um gezielt darauf zu spekulieren, dass das dritte Lager mehr Stimmen gewinnt, wenn es in der Öffentlichkeit streitet. Das ging ganz von allein. Es ging nicht so sehr um politische Inhalte, sondern eher um persönliche Erfahrungen und Zerwürfnisse. Deshalb ging der Streit dann auch in die Öffentlichkeit. Hier wurde nicht bewusst inszeniert und der Streit war auch nicht inhaltlich begründet.

Heimo Lepuschitz: Es gab sehr starke persönliche Verletzungen. Die politischen Unterschiede waren gar nicht so groß. In dieser Zeit hat man versucht, sich gegenseitig in furchtbarer Weise über OTS zu schaden. Nach außen wirkte das äußerst kontraproduktiv. Mittlerweile hat sich das gelegt und auf ein normales Maß reduziert wie im Umgang mit den anderen Parteien auch. FPÖ und BZÖ haben andere Zielgruppen und auch andere Programmatiken. Es gibt kaum mehr Kampfgebiete. Die FPÖ ist eine sozialistische Partei, das BZÖ eine bürgerliche Partei. Da gibt es auch andere Ziele. Wir haben aus dieser Vergangenheit gelernt. Es verhält sich wie nach einer Scheidung. Nach dem Ehekrieg beruhigt sich die Sache wieder.

Lukas Mandl: Um kurz noch auf die Koalition einzugehen. Es gibt in den beiden aktuellen Koalitionsparteien gänzlich unterschiedliche Vorgehensweisen in der Öffentlichkeitsarbeit. Die ÖVP versucht Woche für Woche ausgehend von der Regierung etwas zu leisten und diese Leistungen zu erklären. Die SPÖ tut dies sicher auch, hat aber andere Prioritäten. Der SPÖ geht es um Kampagnisierung, Mobilisierung und Polarisierung für Rot-Grün. Da werden Themen gesucht, bei denen sich SPÖ und Grüne einig sind. Solche Themenbereiche sind Schule oder Bundesheer. Und Rot-Grün in Wien soll dann als positives Beispiel kampagnisiert werden. Und diese Kampagnisierung erfolgt nicht nur in Worten und Bildern der Öffentlichkeitsarbeit, sondern mündet auch in Initiativen wie dem Bildungsvolksbegehren. Das sind Inszenierungen mit einer klaren Botschaft, die nicht immer gegen die Regierungsarbeit aber jenseits der Regierungsarbeit angesiedelt sind. Und das erschwert die Zusammenarbeit. Ich kann mir die derzeitige Lage der SPÖ in der Koalition nicht anders vorstellen oder erklären.

Reinhard Pickl-Herk: Von außen betrachtet denke ich, dass es sich dabei nur bedingt um eine Inszenierung handelt. Wenn man die beiden Klubobleute der Großparteien beobachtet, hat man nicht diesen Eindruck. Es gibt Phasen, da können sie sehr gut miteinander und andere, wo sie wegschauen. Und das sind Körpersprachen, die kein Spin-Doktor geplant hat. Da sagt niemand: „Heute schaust Du nach rechts und nicht nach links zur SPÖ!“. Da geht es um Verhandlungsfragen. Sie konnten sich nicht einigen oder haben gestritten. 70 bis 80 Prozent der Streitereien und Konfrontationen sind authentisch. Es lässt sich in der Politik dahingehend nicht so viel inszenieren. Das funktioniert schon deshalb nicht, weil sie zu komplex ist. Auch bei innerparteilichen Streitfällen fallen mir keine inszenierten ein.

Hans-Jörg Jenewein: Bei dem Streit zwischen FPÖ und BZÖ im Jahr 2005 war nichts inszeniert. Man hat den Emotionen freien Lauf gelassen. Niemand hat aus seinem Herzen eine Löwengrube gemacht. Auch die derzeitige Koalition muss keinen Streit inszenieren, weil er sich ohnehin ergibt. Alle wissen, dass Neuwahlen wahltaktisch und finanziell ein Horror wären. Daher lässt niemand den Deckel hochgehen. Niemand kann „Es reicht!“ sagen. SPÖ und ÖVP sind zum Regieren verdammt, weil Neuwahlen die Großparteien auflösen würden.

Reinhard Pickl-Herk: Faymann und Pröll haben das Problem, dass sie in einem Wettrennen sind. Wer wird Erster? Das ist keine Inszenierung. Es geht natürlich um die nächste Wahl 2013. Das ist klarerweise ein Konkurrenzkampf. Man kann sich dann natürlich schon Inszenierungen überlegen. Unsere WählerInnen erwarten von uns, dass wir H. C. Strache und seine Partei angreifen.

Lukas Mandl: Das versucht auch die SPÖ. Sie versucht zu mobilisieren und wenn nichts mehr läuft, dann geht es gegen die FPÖ. Auch das funktioniert bei der Zielgruppe. In Wien führt das erneut zur Polarisierung, denn die SPÖ spielt das Polarisierungsspiel der FPÖ mit, was beiden hilft und der ÖVP schadet.

Reinhard Pickl-Herk: Aber die ÖVP hat der SPÖ in Wien mit der Abschiebung der Komani-Zwillinge auch ein Kuckucksei gelegt. Das war für die SPÖ eine unangenehme Situation. Geht sie in Richtung Menschenrechte, verliert sie die „Kronen Zeitung“, geht sie in Richtung Abschiebung, verliert sie alle Linken.

Lukas Mandl: Aber sie können doch nicht behaupten, dass das die ÖVP gemacht hat!

Reinhard Pickl-Herk: Nachdem die Innenministerin die Letztentscheidung hat, würde ich es der ÖVP zuschreiben.

Josef Kalina: Da sind wir schon sehr bei einem Einzelfall. Ich glaube, dass weder aus Rot-Grün noch aus Schwarz-Blau viel herauszuholen ist. Viel wichtiger ist, dass die jetzige Regierung keinerlei gemeinsame Inszenierung hat. Regierungen haben das eigentlich in den Anfängen immer. Die jetzige hatte es auch.

Hans-Jörg Jenewein: „Genug gestritten!“

Josef Kalina: Ja, und ich frage mich, warum das so schnell zerfallen ist. Denn die Gemeinsamkeit hätte beiden Parteien fortgesetzt nur genützt. Werner Faymann hat mit dieser Strategie die Wahlen 2008 überraschend für sich entscheiden können. An die Stelle der Inszenierung dieser Gemeinsamkeit ist ein Nichts getreten. Und keine Streiterei ist inszeniert. Ich kenne diese Mechanismen nach denen die MitarbeiterInnen und die Kabinette ihre Chefs ununterbrochen anheizen. Nach dem Motto: „Lass Dir das nicht gefallen! Da musst Du zurückschlagen!“ Da befindet man sich in einer fast biblischen Situation, die man abstoppen muss. Und wenn Pröll und Faymann wirklich an 2013 denken, dann müssen sie erst recht zurück zu einem gemeinsamen Ziel. Denn die Menschen wollen in erster Linie, dass eine Regierung regiert. Man kann auch mit einer Volksbefragung gemeinsam regieren, wenn man es will. Aber es fehlt eben eine gemeinsame Inszenierung der beiden Regierungsparteien. Und ganz egal wann die nächsten Wahlen sind, es stellt sich die Frage, wie beide Parteien vor die WählerInnen treten wollen, wenn es um die Zukunft geht. Wie wollen Faymann oder Pröll sich hinstellen und sagen: „Wählt mich!“? Das wird schwierig, wenn sie vorher nichts zusammengebracht haben. Die Polarisierung gegeneinander ist daher kein tragfähiges Modell.

Hans-Jörg Jenewein: Es sei denn, es gibt eine Sollbruchstelle.

Josef Kalina: Aber an Rot-Grün glaubt kein Mensch!

Hans-Jörg Jenewein: Rot-Grün geht sich schon rein rechnerisch nicht aus.

Lukas Mandl: Aber gerade wenn Rot-Grün stark zurückgewiesen wird, ist es umso wahrscheinlicher, dass es sich doch ausgeht.

Josef Kalina: Mir ging es aber vor allem um die gemeinsame Strategie und weniger um die politischen Aspekte. Da kommt die Wiener SPÖ mit Michael Häupl im Wahlkampf – erkennbar nach einem neuen Thema suchend – mit der Abschaffung der Wehrpflicht. Ein Thema, das bei den FunktionärInnen der SPÖ nicht automatisch eine Mehrheit hat. Aber die Partei geht diszipliniert mit und da Michael Häupl mächtig ist und die Wahl vor der Tür steht, gibt es keine innerparteilichen Streitereien. Die ÖVP hatte dementgegen bisher eine Position des Berufsheeres und der europäischen Sicherheitsarchitektur bis hin zur NATO. Aber anstatt strategisch und taktisch auf den Kurswechsel der SPÖ zu reagieren und gleich über das europäische Sicherheitssystem und die NATO zu reden, macht auch die ÖVP einen Schwenk und nichts geht mehr. Von außen betrachtet ist das strategisch und taktisch eigentlich unvorstellbar.

Heimo Lepuschitz: Man darf auch nicht vergessen, dass Faymann und Pröll im Jahr 2011 das „Jahr der Arbeit“ ausgerufen haben. Es wurde Einigkeit signalisiert. „Jetzt gehts los!“ Zwei Monate später weiß das keiner mehr. Man hat den Eindruck, die können sich nicht riechen. Man sieht das im Parlament: Kein Abgeordneter der SPÖ klatscht bei einem Minister der ÖVP und umgekehrt. Die persönlichen Animositäten sind im Parlament dermaßen massiv, dass man froh sein kann, wenn die Opposition als Pufferzone dient bevor mehr passiert. Der/die ÖsterreicherIn will doch, dass die Regierung arbeitet, sich einig ist und an einem Strang zieht. Das funktioniert aber nicht und daher werden die Großparteien verlieren. Und das ist für die Opposition ganz wunderbar.

Foto: Mag. Lukas Mandl (© Emil Goldberg)

Lukas Mandl: Ich möchte gerne noch etwas zur Wehrpflicht einbringen. Das Thema wurde zwei Wochen vor der Wahl aufgebracht, weil Michael Häupl nach den Umfragen gesehen hat, dass er nicht mehr mit einer Mehrheit ausgestattet ist und einen Befreiungsschlag benötigt. Das Thema geht auf Bruno Kreisky zurück, der sagte: „Sechs Monate sind genug!“ Das wurde zwar nie umgesetzt, aber das Thema Wehrpflicht ist seitdem eine Schraube, die immer wieder angesetzt wird. Hochinteressant ist dabei, dass die sehr ideologisch geprägte Basis der SPÖ jahrzehntelang die Wehrpflicht als manifestes Werk der Sozialdemokratie gegen ein Berufsheer verteidigt hat. Es ist bemerkenswert, dass dieser Schwenk des Wiener Bürgermeisters möglich war. Dann war eine Zeit lang Stille und – das wäre meine Hypothese – in dieser Stille hat man sich in der SPÖ durchaus legitim überlegt, wie man in dieser längsten Zeit ohne überregionale Wahl in der Zweiten Republik ein bisschen Mobilisierung betreiben, Spannung halten und Kampagnisierung möglich machen kann. Und man hat sich entschieden, an diesem Thema der Wehrpflicht dranzubleiben. Vielleicht lässt sich da jenseits der Regierungsarbeit etwas machen? Dann ist die Maschinerie mit einer ganz klaren Timeline angelaufen und über Rot-Grün kam die Volksbefragung auf den Tisch, auch gegen den Koalitionspartner. Dabei ist die Position der ÖVP seit Anfang dieses Jahrhunderts ein klares „Ja“ zu Wehrpflicht und Neutralität und ein „Nein“ zur NATO. Dann kam der Tag X auf dieser Timeline an dem ein Lapsus passierte: General Entacher wurde entlassen. Die Gazetten waren voll damit, dass Darabos übertrieben hat. Faymann wusste von nichts. Und auch der sehr respektable Bundespräsident Heinz Fischer hat signalisiert, dass man den höchsten Offizier der Republik nicht so einfach entlassen kann. Dann kam der Brandstifter als Biedermann und alle bundesweiten Pressestellen der SPÖ wollten zurück zur Sachlichkeit. Also jene, die wochenlang gegen die Wehrpflicht kampagnisiert hatten, wollten zurück zur Sachlichkeit, weil sie bemerkt haben, dass sie in der Defensive sind.

8. Unterhaltungsfaktor in der Politik

Fritz Hausjell: Ich würde gerne noch einen Themenwechsel vorschlagen. Wenn man auf Bruno Kreisky zurückkommt, lässt sich sagen, dass er hochgradig unterhaltsame Politikvermittlung betrieben hat. Wie hoch ist also der Unterhaltungsfaktor in der Politik?

Heimo Lepuschitz: Ich glaube eher, dass die ÖVP Kreisky unterhalten hat. Ich erinnere mich daran, dass es nach Kreiskys Besuch in Libyen einen massiven Angriff und auch eine dringliche Anfrage der ÖVP im Parlament gegeben hat. Kreisky hat dann in einer sensationellen Rede sehr nonchalant geantwortet und sinngemäß gesagt: „Ja, meine Herren, aber als es darum ging, dass Ihre Bauern Holz nach Libyen verkaufen, hat es keine Körperöffnung gegeben, in die sie nicht kriechen wollten.“ Das ist ein sehr schönes Bonmot. Ich glaube aber im Allgemeinen, dass die Unterhaltung in krisenhaften Zeiten sogar zurückgeht. In schweren Zeiten wollen die Leute seriöse PolitkerInnen, denen man vertrauen kann. Die Leute wollen Typen, die etwas darstellen, aber keine Clowns.

Fritz Hausjell: Wer wäre denn ein solcher Clown gewesen?

Reinhard Pickl-Herk: Andrea Kdolsky hat sich z.B. zum Clown gemacht. Sie hat eindeutig die Grenzen überschritten.

Lukas Mandl: Jörg Haider war sicher auch ein Clown. Heute wäre aber wahrscheinlich sein Verhalten ein anderes.

Hans-Jörg Jenewein: Jörg Haider hat sicher einen Unterhaltungsfaktor in die Politik gebracht. Seitdem er nicht mehr in der Politik ist, ist auch ein Teil dieser Unterhaltung verschwunden. Es gibt aber auch sehr schadhafte, weil unfreiwillige, Unterhaltung. Ich erinnere mich an ein Bild von Fred Sinowatz, das ihn bei einer Tanzeinlage zeigt. Solche unfreiwillig komischen Auftritte würde man heute verhindern. Der Grad zwischen Lächerlichkeit und Lustigsein ist sehr schmal. Ich warne die eigenen Leute auch immer davor, zu viel Unterhaltungswert in die politische Debatte zu führen. Das Gros der politischen Themen hat einen geringen Unterhaltungswert. Gerade in schwierigen Zeiten ist nur Weniges lustig.

Reinhard Pickl-Herk: Auch Karl-Heinz Grasser war unfreiwillig komisch. Man muss sich nur ansehen, was sich tut, wenn er „Im Zentrum“ 600.000 Zuseher hat. Wir haben eine KHG-Seite ins Netz gestellt und bemerkt, dass es bei seiner Person ein besonderes Bedürfnis nach Unterhaltung gibt. Diese Seite war von den Zugriffen her eine unserer stärksten Aktionen in der letzten Zeit. Grasser hat einen – inzwischen wahrscheinlich negativen – Unterhaltungswert. Und der Brief, in dem er als „zu jung“ und „zu schön“ bezeichnet wird, hatte 200.000 Zugriffe. Das hat bei uns nur Van der Bellen mit seiner Rede gegen Strache – allerdings in einem viel längeren Zeitraum – geschafft. Es hat eben auch einen Unterhaltungswert, wenn der Professor den Studenten maßregelt. Insgesamt dürfte es aber seltener geworden sein, direkt in Unterhaltungsmedien hineinzugehen. Man müsste sich ansehen, was genau in den „Seitenblicken“ passiert. Es gibt PolitikerInnen, die sich in den „Seitenblicken“ relativ trittsicher bewegen und andere können es nicht.

Josef Kalina: Es ist sicher so, dass Glamour in der Politik nützlich ist. Siehe Haider, Grasser oder Guttenberg. Es ist für die Wahrnehmung einer Person sehr wichtig, dass eine Spitzenkraft freundlich und lustig wirkt. Wie Michael Häupl, der auch immer sehr pointiert ist. Aber da müsste man Unterhaltung weiter fassen. Ich hätte übrigens Eva Glawischnig davon abgeraten, in die „ARGE Talkshow“ zu gehen. Es hat ihr zwar nicht geschadet, weil es keine Relevanz hatte, aber ich hätte es nicht getan. Schlussendlich sind aber fast alle zu „Wir sind Kaiser“ gegangen.

Heimo Lepuschitz: Das war zu Beginn allerdings auch nicht ausgemacht. Glawischnig wurde als erste gesendet, dann kam Westenthaler und später der Rest.

Foto: Josef Kalina (© Emil Goldberg)

Josef Kalina: Ich fand immer, dass man gar nicht zu „Wir sind Kaiser“ gehen kann, weil man in der Konfrontation mit einem Kabarettisten, der eine Kunstfigur spielt und ununterbrochen die Rollen wechselt, nur verlieren kann. Man kann nur Zweiter werden. Es gab viele Auftritte, die keine Auswirkung hatten, und nur ganz wenige, die genutzt haben. Mir hat Hannes Missethon bei „Wir sind Kaiser“ richtig leid getan. Und ganz arm war Karl Öllinger, der fast überrollt wurde. Das ist also alles sehr heikel. Die öffentliche Inszenierung mit Unterhaltung ist sehr schwierig. Ein gutes BeraterInnenteam muss sich auch fragen, wie authentisch der jeweilige Mensch in der Frage der Unterhaltung ist. Der Glamour war bei Haider ein Wesenselement der Attraktivität. Er hat sich sieben Mal am Tag umgezogen, die Leute haben das akzeptiert und es hat gepasst. Auch bei Franz Voves hat das Gitarrenspiel sehr geholfen, weil er es gekonnt hat. Bei anderen wäre es wahrscheinlich eher seltsam. Auch der Umgang mit Kindern braucht in diesem Zusammenhang ein gewisses Fingerspitzengefühl.

Heimo Lepuschitz: Noch ein Nachtrag zu Jörg Haider als Clown. Er hat mir persönlich gesagt, dass er nicht zu „Wir sind Kaiser“ geht, weil der demokratisch gewählte Landeshauptmann von Kärnten sich nicht zum Idioten machen will. Er war über 50 und hat sich das nicht angetan. Bei Peter Westenthaler lag die Sache anders, denn er hatte nichts zu verlieren. Bei „Beliebtheitswerten eines tschechischen Atomkraftwerks“, wie der Kaiser es in der Sendung formuliert hat, konnte ihm nichts passieren. Deshalb habe ich ihm geraten hinzugehen. Und er hat auch haushoch gewonnen, weil es ihm in dieser Situation keiner zugetraut hat.

Fritz Hausjell: Hat H. C. Strache durch den Auftritt bei „Wir sind Kaiser“ gewonnen oder verloren?

Hans-Jörg Jenewein: Ich glaube, es war ein Nullsummenspiel. Der Auftritt war ohne Frage unglücklich. Aber da geht es um einen kurzfristigen Schenkelklopfer und dann ist die Sache auch wieder vergessen. In H. C. Straches Anfangszeiten hat das ORF-Jugendformat „25 – Das Magazin“ Wiener Politiker eingeladen, zwei Tage lang einen einfachen Job zu machen, für den sie nicht ausgebildet waren. Ich glaube Maria Vassilakou hat als Friseurin gearbeitet und wurde zwei Tage mit der Kamera begleitet. Bei uns wurde auch angefragt und als Straches Pressesprecher war ich in dieser Situation der Auffassung, dass wir alles machen, was irgendwie Publicity bringt. Es gab ein Telefonat mit dem ORF nach dem ich ein sehr ungutes Gefühl hatte. Trotz Intervention vom Küniglberg haben wir uns dann entschlossen, nicht mitzumachen. Zum damaligen Zeitpunkt hätte das ins Auge gehen können. Man kann einen „frischen“ Politiker, der im Umgang mit Fernsehkameras noch unerfahren ist, sehr leicht verbrennen. Ich glaube auch nicht, dass die Auftritte in „Wir sind Kaiser“ irgendeinen Einfluss auf Wahlergebnisse haben.

Lukas Mandl: Ich denke, dass man auch anhand von youtube messen könnte, dass die meisten Klicks auf Videos mit politischem Inhalt bei unterhaltsamen Beiträgen erfolgen. Und wenn die Grünen ein Grasser-Clubbing machen, dann ist das ein unterhaltsames Ereignis. Ironie und Humor wurden sehr gelungen als politische Methode eingesetzt. Die Bevölkerung schätzt PolitikerInnen mit Humor. Unfreiwillig komische PolitikerInnen kommen aber eher schlecht an. Kdolsky und Sinowatz wurden schon erwähnt. Aber auch der Kurzzeitjustizminister Krüger wäre ein gutes Beispiel. Oder Hubert “The world in Vorarlberg is too small” Gorbach. Im Gegensatz zu diesen unfreiwillig komischen PolitikerInnen war Kreisky der Prototyp des humorvollen Politikers, der den Klassenstreber Josef Taus sehr alt hat aussehen lassen. Humor ist eine Führungsqualität und kann zu Recht auch von PolitikerInnen verlangt werden.

Reinhard Pickl-Herk: Ich glaube nicht, dass PolitikerInnen unbedingt Humor haben müssen. Es gibt unterschiedliche Rollen, die auf der politischen Bühne besetzt werden können. Es gibt Typen wie den grantelnden Alten, den seriösen Streber, den Clown oder den Macher. Schwierig wird es für SpitzenpolitikerInnen dann, wenn die Rolle schon besetzt ist. Jeder, der versucht hätte, den Haider zu spielen, hätte kläglich versagt.

9. Die fiesen Tricks

Fritz Hausjell: Ich will Ihnen zum Abschluss eine Frage nicht ersparen, die es uns vielleicht auch leichter macht, auseinanderzugehen. Was sind denn die fiesen Tricks in der politischen Öffentlichkeitsarbeit, mit denen man anderen schadet?

Josef Kalina: Einer dieser Tricks ist, die Schwächen des Gegners gezielt zu analysieren und zu nutzen. Man stellt die Schwächen des Gegners in den Mittelpunkt. Auch das Streuen von Gerüchten spielt eine Rolle. Und seit Jahrhunderten gibt es den Versuch, den Kontrahenten lächerlich zu machen. Wenn sich jemand staatstragend gibt, versucht man, ihn in Situationen zu zeigen, in denen er es nicht ist. Die gezielte Abwertung wäre auch eine solche Strategie. Kreisky war z.B. ein Meister im bewussten Zeigen von Desinteresse.

Hans-Jörg Jenewein: Für den fiesesten Trick in der Politik gibt es ein historisches und ein aktuelles Beispiel. Als die FPÖ in Koalition mit der ÖVP war, wurde die „Liebesumarmung“ des Koalitionspartners so weit getrieben, dass dieser keine Luft mehr bekam. Das kann so schlimm werden, dass die eigenen Leute durchdrehen. Das gibt es aktuell auch in Wien bei Rot-Grün. Kaum ist auch nur ein Mikrofon in der Nähe, lobt der Bürgermeister den Koalitionspartner, obwohl er sehr genau weiß, dass die weit gesteckten Ziele der Grünen allein aus finanziellen Gründen nicht umgesetzt werden können. Er erklärt aber laufend wie toll und gut sie nicht sind und wie harmonisch die Zusammenarbeit ist. Die Grünen werden sich aber auch irgendwann fragen, was eigentlich die Basis dieser Umarmung ist und welche grünen Akzente gesetzt wurden. Etwas Ähnliches gab es auch bei uns in der FPÖ, die mit dem Koalitionspartner ÖVP mehr und mehr unzufrieden war. Es hat in der Partei rumort. Und Wolfgang Schüssel stellt sich vor die Kameras und betont, dass es eine wunderbare Zusammenarbeit mit Susanne Riess-Passer gibt und er mit der FPÖ – vor allem mit der Regierungsmannschaft – überhaupt kein Problem hat. Das hat die Basis in der FPÖ noch mehr aufgebracht. Das ist also einer der fiesesten Tricks, wenn man den Koalitionspartner unter Druck setzen will.

Lukas Mandl: Ich denke bei fiesen Tricks an ein Inserat der SPÖ, das im Wahlkampf 2006 im Umfeld der Eurofighterdebatte plakatiert wurde. Der Text zu den abgebildeten Flugzeugen war: „Hier fliegt Ihre Pensionserhöhung“. Und noch fieser war im selben Wahlkampf die nachgewiesener Maßen erfundene Pflegerin in der Familie von Wolfgang Schüssel. Das sind zwei fiese Tricks, die ich noch in Erinnerung habe.

Reinhard Pickl-Herk: Ich kann mich aber auch daran erinnern, dass vor den Wahlen im Jahr 2002 die ÖVP das grüne Schreckgespenst der „Haschtrafik“ erfunden hat.

Hans-Jörg Jenewein: Man muss zusammenfassend aber auch sagen, dass es in Österreich eigentlich kein Beispiel für erfolgreiches Dirty Campaigning gibt. Also eine Wahl, die durch die wirklich miese Kampagnisierung einer Partei entschieden worden wäre.

Josef Kalina: Was es aber schon gibt, sind die Formen des Negative Campaigning. Wir haben damals schon versucht, die Glaubwürdigkeit Wolfgang Schüssels infrage zu stellen, indem wir ihn als Lügner bezeichneten. Das konnte aber mit Fernseh- und Radiozitaten belegt werden. Er hatte versprochen, dass er als Dritter in Opposition geht und es dann nicht getan. Das war allerdings nicht Dirty Campaigning, weil es offen und mit Absender samt Beweisen gespielt wurde.

Fritz Hausjell: Meine Herren, ich danke Ihnen für dieses Gespräch.

(Das Gespräch wurde von Mag. Alessandro Barberi, Chefredakteur der MEDIENIMPULSE, organisiert, protokolliert und transkribiert. Die Bilder von Emil Goldberg sind bei Nennung des Inhabers unter der Creative Commons Lizenz frei verfügbar. Nähere Informationen unter http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/)

 

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