Ankündigungen

2/2017 - Digitale Grundbildung

CALL: DGfE Kongress "Bewegungen"

28. bis 31. März 2018 – Duisburg-Essen

AutorIn: Katharina Kaiser-Müller

BEWEGUNGEN sind konstitutiv für das Pädagogische. Menschliche Entwicklungsprozesse, pädagogische Beziehungen wie pädagogische Organisationen sind nur als Veränderungen in der Zeit, als Bewegungen, denkbar. Das kommt etwa in der Rede von den Entwicklungs- oder Lernbewegungen zum Ausdruck ...

BEWEGUNGEN verweisen zugleich auf die Aktivitäten kollektiver Akteure, die historisch als Aufklärungsbewegungen, pädagogische oder Erziehungsbewegungen beobachtet werden können. Verhältnisse der Bildung, Erziehung und Sorge sind beständig in BEWEGUNG. Sie unterliegen gesellschaftlichen Transformationsprozessen und prägen diese mit. Pädagogisches Handeln bewegt Menschen wie Gesellschaften.

In der Erziehungswissenschaft werden BEWEGUNGEN, wie die der Bildung und der Erziehung, systematisch beobachtet, historisch und theoretisch reflektiert und auf Basis empirischer Einsichten zu verstehen oder zu erklären versucht. Die Einsicht in die Relevanz körperlicher, kognitiver und biographischer BEWEGUNGEN spielt dabei eine wesentliche Rolle.

Der erziehungswissenschaftliche Blick auf BEWEGUNGEN verweist auch auf unterschiedliche Ebenen der Analyse und Reflexion: die Ebene der konkreten pädagogischen Interaktion, die Ebene der pädagogischen Organisation, die Ebene der gesellschaftlichen Bedingungen pädagogischen Handelns und nicht zuletzt die Ebene der (erziehungs-)wissenschaftlichen Wissensproduktion.

Fragen der BEWEGUNGEN im Kontext pädagogischen Handelns und dessen Reflexion werden im Rahmen des 26. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft in Essen in mindestens vierfacher Weise in den Blick genommen...

Lesen Sie weiter unter: http://www.dgfe2018.de/kongress.html

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