Ankündigungen

1/2017 - Tätigkeitsfelder schulischer MedienpädagogInnen

SYMPOSIUM: "Heimkehr des Logos"

vom 28. bis 30. Juni 2017 in Wien

AutorIn: Katharina Kaiser-Müller

Am 28. bis 30. Juni 2017 ist das Symposium "Heimkehr des Logos" anlässlich des 70. Todestages von Richard Hönigswald. Das Symposium wird vom Institut für Philosophie und vom Institut für Bildungswissenschaft der Universität Wien – unter der Leitung von Univ. Prof. Dr. Christian Swertz – im Juni 2017 veranstaltet.

 

Ort: Universität Wien, Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Termin: 28.-30. Juni 2017
Tagungsleitung: Univ. Prof. Dr. Christian Swertz (christian.swertz@univie.ac.at)

Anmeldungen auf der Tagungswebseite: https://medienpaedagogik.univie.ac.at/hoenigswald2017/

Ein Symposium anlässlich des 70. Todestages von Richard Hönigswald.

Wir möchten Sie einladen, mit uns die Relevanz der Philosophie von Hönigswald für ein systematisches Verständnis der Gegenwart zu diskutieren. Die postmoderne Kritik an der Moderne ist vielfach als Aufforderung missverstanden worden, an die Stelle grundlagentheoretischen Denkens unverbindliches, eklektizisches Herumtasten treten zu lassen. Dies hat Philosophie und Pädagogik auf der Stelle treten lassen. So wie in kritischen Zeiten der Philosophie und Wissenschaftstheorie der Ruf "Zurück zu Kant" laut wurde, so soll nun der Rückgriff auf den und die Rückkehr zu dem Logos der Neukantianer an einem der späten Vertreter, Richard Hönigswald, vollzogen werden. Seine Erkenntnis­theorie, Denkpsychologie, Grundlegung der Pädagogik, Sprach- und Kulturphilosophie bilden ein offenes System, das sich nach den jeweiligen Perspektiven gliedert, aber stets in der Korrelation von Prinzip und Faktum grundgelegt ist. Gerade letzteres macht Hönigswalds Denken stark: Es ist stets am Empirisch-konkreten orientiert und versucht dasselbe nach Prinzipien transzendental-logisch zu fassen. Hönigswald versucht in einer korrelativen Symmetrie von Idealismus und Realismus den Widerstreit dieser beiden Positionen in eine duale Einheit zu führen, die für wissenschaftliches Denken überhaupt grundsätzlich und weiterführend ist. Damit reflektiert er schon lange, bevor es modisch wurde, Prozesse der Subjektivierung (Butler), der Selbstbestimmung unter den Bedingungen der Fremdbestimmung (Kant) und viele andere aktuell diskutierte Probleme.

Die Veranstalter freuen sich auf Ihre Teilnahme.

Prof. Dr. Reinhold Breil
Prof. Dr. Norbert Meder
Prof. Dr. Stephan Nachtsheim
Prof. Dr. Wolf­dietrich Schmied-Kowarzik
Univ. Prof. Dr. Christian Swertz, M.A.
tit. Univ. Prof. Dr. Kurt Walter Zeidler

Tags

tagung, hönigswald, symposium