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1/2017 - Tätigkeitsfelder schulischer MedienpädagogInnen

fraMediale - 29. März 2017

Spannungen und Potentiale des digitalen Lernens

AutorIn: Katharina Kaiser-Müller

Das Digitale konstituiert interessante Spannungsfelder zwischen Technik, Subjekt und Gesellschaft – und birgt Potentiale für das Lehren und Lernen. Die Frankfurter Fachtagung und Medienmesse fraMediale 2017 widmet sich diesen spannungsreichen Phänomenen und Fragen ...

Das Digitale konstituiert interessante Spannungsfelder zwischen Technik, Subjekt und Gesellschaft – und birgt Potenziale für das Lehren und Lernen. Die Frankfurter Fachtagung und Medienmesse fraMediale widmet sich ebendiesen spannungsreichen Phänomenen und Fragen rund um das Lernen mit und über digitale Medien in formalen und non-formalen Bildungskontexten. In diesen Spannungsverhältnissen liegen oft ungeahnte Potenziale, die auf der fraMediale 2017 in einem umfangreichen Programm aus Kurzvorträgen, Workshops, Infoshops und Exponaten vorgestellt und diskutiert werden.

In drei rahmenden Kurzvorträgen werden unterschiedliche Facetten von Spannungen und Potenzialen des Einsatzes digitaler Medien in Bildungskontexten exemplarisch in den Blick genommen: In ihrer Keynote greift Professorin Dr. Heidi Schelhowe von der Universität Bremen das häufig als spannungsreich wahrgenommene Verhältnis zwischen informatischer Bildung und Medienbildung auf und zeigt, welche Potenziale für eine "Digitale Kultur" in der Begegnung liegen.

Wie sich das (Selbst-)Bild des Menschen im Zuge jener Spannungsverhältnisse wandelt, veranschaulicht Vertretungsprofessor Dr. Thomas Damberger von der Goethe-Universität Frankfurt am Main in seinem Vortrag "Medienbildung und Künstliche Intelligenz – Vom Ende des Menschen und der Chance zur Menschlichkeit".

Um den Anforderungen gerecht zu werden, die sich im Spannungsfeld von Technik, Subjekt und Gesellschaft ergeben, bedarf es einer Wissenschaftskultur, die nicht auf Separierung oder Privatisierung pocht, sondern sich offen und gemeinnützig präsentiert. In seinem Vortrag plädiert daher Professor Dr. Peter Purgathofer von der Technischen Universität Wien für eine "Open Science" und damit für die gesellschaftliche Öffnung von Wissenschaft und Forschung.

Die Redaktion der MEDIENIMPULSE will nicht verabsäumen darauf hinzuweisen, dass im Workshop von Sven Kommer und Christian Swertz das Medienpädagogische Manifest von 2009 überarbeitet und aktualisiert werden soll, u. a. auch um die medienpädagogische Expertise in Fragen digitaler Kompetenzen zu verdeutlichen.

Weitere Informationen und Anmeldung unter: http://framediale.de/

Tags

framediale, tagung, digitales lernen